Frage von Eltr0n, 43

Gedanken im Traum unterschiedlich zu denen Tagsüber?

Wie im Titel schon steht, ist meine Frage ob es unterschiede gibt bei den Gedanken die man im Traum hat zu denen die man Tagsüber hat?

Ich habe gehört, dass bestimmte Hirnregionen im Schlaf abgestellt werden stimmt das?

Hoffe es weiß jemand darüber bescheid.

Eltr0n

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo Eltr0n,

Schau mal bitte hier:
Biologie Traum

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Lavendelelf, 19

Der aktivste Teil in unserem Gehirn ist der präfrontale Cortex. Dieser ist auch im Schlaf aktiv.

Mit / in unseren Träumen verarbeiten wir das, was wir tagsüber erlebt haben. Auch das was wir nicht bewusst wahrgenommen haben. Unsere Gedanken arbeiten somit am Tag und in der Nacht gleich.


Kommentar von Eltr0n ,

Vielen dank für die Antwort! Dabei stelle ich mir gerade die Frage wie es denn mit Klarträumen ist. Wenn man diese Täglich hat gibt es ja keine Möglichkeit das Tagsüber erlebte zu verarbeiten. Weißt du ob es wichtig ist das Geschehene im Schlaf nochmal zu verarbeiten?

Kommentar von Lavendelelf ,

Ja, es ist sogar sehr wichtig Erlebtes im Schlaf zu verarbeiten. Aber - das merkt man nicht. Das hat nicht unbedingt etwas mit den Träumen zu tun. An die meisten Träume können wir uns eh nicht erinnern. Man sagt, jeder Mensch träumt in der Nacht ca. 6-7 Träume.

Deine Klarträume verarbeitest du im Schlaf, meistens jedoch ohne es selber zu merken.

Wenn du nachts z. B. verarbeitest, dass du einen Freund verloren hast, heißt das aber lange noch nicht, dass du tagsüber nicht mehr traurig darüber bist.


Antwort
von voayager, 7

Der Aktivitätsgrad bestimmter Hirnareale ändert sich im Schlaf. Es ist davon auszugehen, dass der präfrontale Rindenbereich in seiner Aktivität gemindert ist, denn ein logisches Denken, das dort wohl primär lokalisiert ist, exisitiert nicht in den Traumphasen. Inihnen geht es stets ausgesprochen unlogisch zu. Das Limbische System, also das Gefühlszentrum, wird in den Träumen wohl oftmals recht aktiv sein, denn emotional sind ja viele der Träume. Darüberhinaus gehe ich mal davon aus, dass die Gesamtkoordination des Hirns nicht geordnet während der Traumphasen sein dürfte, denn die Trauminhalte sind chaotisch, unsinnig und fernab dem Realen. In den meisten Fällen sind sie für dieTagesbewältigung zu verwertbar, da gar zu unsinnig und wahnbehaftet zudem. Kekule will zwar im Traum den benzolring gesehen und erkannt haben, doch das ist eine ganz große Ausnahme, normalerweise sind Träume nicht kreativ, wie schon Freud zu berichten wußte. Es ist zudem anzunehmen, dass der Chemiker Kekule bereits tagsüber die entsprechende Erkenntnis hatre, diese dann ins Unterbewußte verdrängte, der Traum sie lediglich hervorkramte.

Antwort
von relativsatz, 21

Da gibt es schon Unterschiede, da im Traum auch unterbewusste Dinge verarbeitet werden.

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