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gedächtnislücken

gefragt von drahti36 am 04.04.2008 um 11:06 Uhr

also ich bin 36 und seit einigerzeit bin ich ziemlich vergesslich geworden.nun gut ich trinke gerne mal einen und das auch schon ziemlich lange um genau zu sein so ca. 20 jahre.und langsam wird mir angst dabei bzw. meiner frau wenn ich z.b. 6 bierchen getrunken habe (da gehts meistens los)kann ich mich den anderen tag an fast nichts erinnern habe regelrechte hallusinationen ich sehe leute die nicht da sind oder schlafe im flur und frage meine frau ob sie hier wohnt.(erzählt mir alles meine frau den anderen tag) UND DAS MACHT MIR ECHT LANGSAM ANGST!!! wer kennt sich da aus, was das sein könnte . habe schon einen termin gemacht beim neurologen der ist aber erst in 2 monate


Reply


moon73
beantwortet von moon73 am 4. April 2008 11:10
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Dein Gedächtnisverlust ist krankheitsbedingt und durch deinen jahrelangen Alkoholmißbruach entstandenEs gibt drei Formen von Gedächtnisverlust die im Zusammenhang mit Alkohlmißbrauch beobachtet worden sind: die Alkoholhalluzinose, die alkoholbedingte amnestische Störung (Korsakow-Syndrom) und die Demenz. Du solltest dringend über einen Alkoholentzug nachdenken und dir Hilfe in einer Suchtberatungsstelle holen.

Kommentar von 07e67e04f55b415433476183300c2ba5small Valve am 4. April 2008 11:11

DH!

Kommentar von Simple_avatar6smallKai Schrodt am 4. April 2008 11:11

Dem seh ich genauso... 6 Bierchen... jesses


RBMannheim
beantwortet von RBMannheim am 4. April 2008 11:09
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Eine Suchtberatung wäre wohl sinnvoller!

Kommentar von 07e67e04f55b415433476183300c2ba5small Valve am 4. April 2008 11:11

DH


Wieselchen1
beantwortet von Wieselchen1 am 4. April 2008 11:16
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Du,..... DAS SOLLTE DIR ABER AUCH ANGST MACHEN!!!

Ich rate dir, den Termin beim Neurologen nicht abzuwarten, sondern dir darüber klar zu sein, dass du ein extremes Alkoholproblem hast, denn wenn du mal so eben locker 6 Bierchen erwähnst, liest sich das so, als wäre das bei das bei dir der "Normalzustand" (da geht es erst los)...

Tu dir selber den Gefallen, und mache dir klar und akzeptiere auch, dass du Alkoholiker bist. Und dann ruf bei den AA's an und bitte um Hilfe. Alles Weitere wird dann seinen guten Weg gehen.

Alles Gute für dich und deine Frau!


Wolpertinger
beantwortet von Wolpertinger am 4. April 2008 11:11
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Einen schnelleren Termin bekommst Du in einer Institutsambulanz einer Psychiatrischen Klinik. Dazu benötigst Du nur eine Überweisung deines Hausarztes. Die haben auch die besseren Möglichkeiten als ein niedergelassener Neurologe. Vielleicht solltest Du du auch mal an einer Entgiftung denken, sowie an einer stationären Psychotherapie. Den eins sollte Dir klar sein, Du bist Alkoholiker bei den Symptomen die Du beschreibst und dein Gehirn scheint von deinem Alkoholkonsum schon angegriffen worden zu sein....

Kommentar von drahti36 am 4. April 2008 12:55

ich kenn hier keine institutsambulanz und psychatrie klingt immer so grass als wenn man verrückt wäre. alle schreiben sie ich wäre alkoholiker aber ich habe auch tage da trinke ich gar nichts und früh hab ich auch kein händezittern oder so ohne alk . war auch beim arzt und meine werte sind auch alle ok. mir gehts halt ´´nur´´ um mein gehirn!!!

Kommentar von B7d6abe5fe68484f92d05ef92d30f748smallWolpertinger am 4. April 2008 14:05

Du brauchst morgens kein Hände zittern zu haben oder veränderte Blutwerte,auch musst Du nicht jeden Tag trinken, ich denke auch, das Du eine Alkoholproblem hast...wieso trinkst DU? Versuche mal deine Vorurteile bzgl. Psychiatrie hinten anzustellen. Du benötigst Hilfe. Die bekommst am schnellsten und Fachgerechtesten in einer Klinik. Wenn Du angst davor hast bei dir Zuhause in eine Zugehen, dann fahre in die nächste Stadt. Wenn Du dir sorgen wegen der Krankmeldung machst, dann nehme dir Urlaub und Überstunden. Aber mach was bevor dein Leben und dein Gehirn dauerhaft schaden nimmt.

Kommentar von B7d6abe5fe68484f92d05ef92d30f748smallWolpertinger am 4. April 2008 14:38

Nochmal etwas zum nachdenken: Psychiatrische Krankheit ist ein gesundes Verhalten in einer krankmachenden Umwelt. Es wird einen Grund haben warum Du trinkst,nur ist es jetzt höchste Eisenbahn daran etwas zu ändern.


Valve
beantwortet von Valve am 4. April 2008 11:12
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sei mal ehrlich zu Dir selbst, ob es nicht öfter mehr als sechs Bierchen sind? Das liegt ganz klar am Alkohol. Du musst die Notbremse ziehen!





Raimund1
beantwortet von Raimund1 am 4. April 2008 11:28
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Ganz frisch hier und gleich so eine Frage?

Unterstellt, die Frage ist ernst gemeint:

Der einzige, der mit dem Saufen aufhören kann, bist du. Du kannst dir von allen möglichen Menschen Unterstützung holen. Aber du bist derjenige, der die Flasche NICHT aufmacht.

Teste doch mal, ob du einen einzigen Tag ohne Alkohol sein kannst.

Die Ausfälle, die du jetzt schon hast, sind schwer wiegend.

Meiner Meinung nach solltest du nicht mehr 2 Monate warten, sondern dich akut in eine Entziehungsanstalt einweisen lassen.

Kommentar von B7d6abe5fe68484f92d05ef92d30f748smallWolpertinger am 4. April 2008 11:50

DH sehe ich auch so...ein Tipp an die Frau würde mal einen Krankenwagen anrufen wenn er so Alkoholisiert ist. Die bringen in in eine Klinik, da ist er dann mal trocken,mindestens bis zur Entlassung, Entzugserscheinungen zu spüren ist manchmal hilfreich...

Kommentar von 0ac83aa6d84ea2de88d4eebf22364d12smallSmash am 4. April 2008 11:51

Es gibt keine "Entziehungsanstalten" aber Psychosomatische Behandlungen, Fachkliniken, Fachärzte, Selbsthilfegruppen, Beratungsstellen. Man soll es den Betroffenen mit solchen Ausdrücken auch nicht zu schwer machen. Alkoholismus ist einfach eine Krankheit, wie viele ander auch.

Kommentar von 731c5ad6dd97e7d6fb61ba4d6b44bf08smallRaimund1 am 4. April 2008 15:03

Hallo smash, ich habe das Wort bewusst gewählt. Bei uns wird ein Akutfall in eine volksmundlich genannt Irrenanstalt - also eine Fachlinik - eingeliefert

Kommentar von 0ac83aa6d84ea2de88d4eebf22364d12smallSmash am 4. April 2008 16:00

Man darf einen Kranken nicht zum Irren abstempeln. Das hilft nicht und ist diskriminierend. Das Wort Irrenanstalt würde ich nicht mehr gebrauchen.

Kommentar von Fbe29f604579e02b73b552e62481358bsmallKruemel1981 am 6. April 2008 17:30

Ich gebe Smash völlig recht: Psychische Erkrankungen werden in unserer Gesellschaft immer noch zu wenig akzeptiert und Ernst genommen. Wenn jemand einen Unfall hat und sich verletzt steht es außer Frage, dass er zum Arzt geht. Ist jemand jedoch psychisch krank bzw. suchtkrank macht es unsere Gesellschaft trotz des hohen medizinischen Standards immer noch schwer, sich von einem Arzt helfen zu lassen, weil man solche Erkrankungen meist nicht sieht und gerne heruntergespielt werden. Es ist schrecklich, dass heute noch so viele Leute psychisch Kranke diskriminieren während sie andere mit rein physischen Erkrankungen bemitleiden und niemals angreifen würden.


Marah
beantwortet von Marah am 4. April 2008 11:10
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Um Gottes Willen! Pass auf Dich auf und lass die Finger vom Alkohol! Wenn ich das lese, mache ich mir sofort Sorgen :-(

Kommentar von Fbe29f604579e02b73b552e62481358bsmallKruemel1981 am 6. April 2008 17:32

Ist ja schön, dass du dir Sorgen machst und ihn nicht dafür fertig machst, aber deine Antwort ist wenig hilfreich, finde ich. Wenn das "Finger weglassen" so einfach wäre gäbe es gar keine alkoholkranken Menschen.


Smash
beantwortet von Smash am 4. April 2008 11:16
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Du bist auf dem besten Weg Alkoholiker zu werden. Schon die Verharmlosung "Bierchen" statt Bier! Beschäftige Dich ernsthaft mit dem Problemen Alkoholismus. Wenn Du nicht weiter kommst, besuche mal eine AA Gruppe. Da bist immer <ohne Anmeldung) willkommen.

Kommentar von 7e8cbdab3bdc07a5ba1891d2c7c032e9smallBeddie am 4. April 2008 11:34

Auf dem besten Weg Alkoholiker zu werden? Was fehlt denn noch? Noch vier Bierchen zusätzlich? Wenn das ganze wirklich schon soweit vorangeschritten ist, würde ich sagen, mach die die Angst zunutze und tu was.


Kruemel1981
beantwortet von Kruemel1981 am 6. April 2008 17:23
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Ich würde dir auch raten, eine psychiatrische Klinik aufzusuchen. Ich glaube,du brauchst auch nicht unbedingt direkt mit einer Überweisung vom Hausarzt sondern kannst auch erstmal hingehen und mit einem der Ärzte dort sprechen- das macht dir dein Alkoholproblem- und das du eins hast steht außer Frage nach deiner Beschreibung- vielleicht deutlicher und nimmt dir etwas die Angst vor der Klinik. Meiner Meinung nach ist eine Entgiftung unumgänglich. Und wer sich in eine psychiatrische Klinik begibt ist nicht verrückt. Diese Bezeichnung ist laienhaft und unpräzise und zeugt lediglich davon, dass du dich noch nicht so richtig mit solchen Einrichtungen beschäftigt hast. Im Gegenteil: Sich auf diese Weise helfen zu lassen zeugt von Stärke und dem Willen, sich seinen Problemen zu stellen und sie lösen zu wollen. Über Psychiatrische Kliniken in deiner Wohngegend kannst du dich auch gut übers internet informieren: einfach mal googeln. Aber vielleicht wäre es besser, sich etwas zu suchen, was nicht unmittelbar in deiner Nähe ist, denn dich erwartet dort sicher eine schwierige aber heilsame und lehrreiche Zeit. Ich wünsche dir Glück, dass du es schaffst: DU MUSST ETWAS TUN,ALLEIN SCHON FÜR DEINE FAMILIE UND v.a. DEINE KLEINE TOCHTER!!!!!!




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