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Geburts- und Todestag von Kind: wieviel Urlaub nehmen oder krank sein glaubhaft?

gefragt von ulrike1974ulrike1974 am 21.03.2007 um 10:41 Uhr

Ich bin mir nicht ganz sicher, wie ich mich verhalten soll: Der erste Geburtstag und kurz danach der Todestags meines Sohnes stehen bald bevor. Für die jeweiligen Tage und den Tag davor habe ich Urlaub beantragt. Ich weiß nun beim besten Willen nicht, wie es mir an den Folgetagen geht, ob ich mich auf meine Arbeit konzentrieren kann. Ist es glaubwürdig und vertretbar, mich dann krank zu melden oder sollte ich noch ein paar Tage meines Urlaubs nehmen? Zählt Trauer ein Jahr nach den Ereignissen noch als Krankheitsgrund? Oder sollte ich mich von meiner Therapeutin schon vorher krankschreiben lassen und gar keinen Urlaub nehmen? Was meint ihr?


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krauthexe
beantwortet von krauthexe am 21. März 2007 11:03
15x
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Ich denke auch,Du solltest ein paar Tage wegfahren,möglichst an einen Ort,der Dir gefällt und an den Du sehr schöne Erinnerungen knüpfst.Ich wünsche Dir alles Gute aus tiefstem Herzen,weil ich weiß,wie es ist!


Schatzi
beantwortet von Schatzi am 21. März 2007 10:59
12x
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Nimm Urlaub und fahre ein paar Tage weg, da hin, wo du von deinen Sorgen abgelenkt wirst. So traurig es auch ist, was passiert ist, trotzdem musst du bedenken, dass du weiterleben musst, so gut es geht.


jacobi06
beantwortet von jacobi06 am 21. März 2007 12:43
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Diese Frage ist nicht leicht zu beantworten, weil jeder anders mit seiner Trauer umgeht und sie verarbeitet. Ich hatte mich entschieden gehabt arbeiten zu gehen um abgelenkt zu werden, den alleine wäre ich nicht fertig geworden, immer an meinen kleinen Sohn zu denken. Ich hatte mit Kollegen gesprochen, mit denen ich unmittelbar zusammenarbeite und Sie haben mich super unterstützt. Das heist, wenn meine Trauer zu groß wurde konnte ich mich für eine Weile zurückziehen. Wenn Du aber einen lieben Menschen hast (Mann, Freund, Freundin,... ) dann unternimm etwas schönes und wenn Du kurze auszeiten brauchst wird derjenige dafür Verständnis haben. Ich wünsche Dir alles Gute , habe nicht zu viel angst vor diesem Tag. Ich weiß was was Du fühlst, bei mir ist es gute 2 Jahre her.


sevendayson
beantwortet von sevendayson am 21. März 2007 14:39
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Ich denke, du solltest das etwas davon abhängig machen, wo du arbeitest. Hast du nette verständnisvolle Kollegen, oder gar einen netten Chef? Oder aber ein Großkonzern mit Ellenbogen, wo die Nöte der Anderen egal sind? Diese Frage solltest du dir erst stellen. Dann natürlich die Frage, wie oft war ich dieses Jahr schon krank und ist das in deinem Betrieb oft mal ein indirekter Kündigungsgrund? Vom rechtlichen her, kannst du dich nachher oder aber auch schon für den Tag krankmelden, bzw. krankschreiben lasen; denn du bekommst eine Arbeitsunfähigkeit und keine Krankheit attestiert und arbeitsunfähig kann man aus vielen Gründen sein, so auch wegen schlimmen Ereignissen. Ob du wegfährst musst du selber wissen, vielleicht willst du ja auch ganz nah bei deinem Sohn sein und nur still in seinem Zimmer sitzen oder so etwas; die Entscheidung kann dir keiner abnehmen, du wirst wissen, was dir gut tut.


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