Frage von EllaVarie, 102

Gebühren auf Plastiktüten - was wird aus ihnen?

Hallo liebe Community!

Jeder kennt es, ob bei Real oder sonstige Geschäfte - man bezahlt um die 20 cent für eine Tüte & gut ist. Ich bin absolut dafür, doch frage ich mich, wo genau diese Verbrauchsabgabe ihre Anwendung findet. Für viele Menschen sind 25 Cent zum Beispiel nicht viel Geld - die Nutzung von Einwegtüten wird also so gut wie gar nicht eingedämmt. Wird das Geld in Umweltschutzprojekte investiert oder landet es im Steuertopf? Man kann im Internet zwar viel von diesen Gebühren lesen, aber das Ziel dahinter konnte ich mir leider noch nicht erschließen.

Wäre super, wenn ihr mir weiterhelfen könntet! Danke schon mal im Voraus.

Antwort
von larry2010, 58

so eine tüte kostet so eine grosse firma nicht mal einen cent. von daher machen die damit ganz schön gewinn und die kunden laufen damit reklame.

von daher könnten sie auch stoffbeutel anbieten, die werden im einkauf auch nicht viel teurer sein. werden aber teurer angeboten, damit der kunde das gefühl hat, etwas besseres zu kaufen.

irgendwie merkt man, das die unternehmen da druck auf die politik machen, sonst gäbe es andere gesetze und man würde auch klare infos haben, wohin das geld geht.

Antwort
von abibremer, 40

Das sind keine "Gebühren" sondern schlicht die Kaufpreise für die Tüten: Ich staune immer wieder über die unzähligen Leute, bei denen der Einkauf so überraschend ist, dass sie nicht schon von zu Hause ein "Beförderungsmittel" für ihre Einkäufe mitbringen konnten. NEIN, es müssen immer wieder neue Tragetaschen gekauft werden. Nach MEINER Ansicht können die Dinger gar nicht teuer genug sein!!


Antwort
von wiesele27, 27

Einwegtüte? Du benutzt eine Tüte nur 1x?? warum? Bei mir liegen immer 2-3 leere Tüten im Auto oder in meiner Handtasche. Die lassen sich doch sehr klein zusammenlegen und es gibt auch Beutel bzw. Tragetaschen die sehr gut aussehen und nett verpackt sind, kleiner wie ein Brillenetui. Kann man immer dabei haben. Solche "Täschchen gibt es schon seit Jahrzenten.

Bekommt man manchmal als Werbegeschenk, kann man aber auch kaufen, die sehen dann optisch auch gut aus. Was gar nicht unbedingt sein muss.

Ausserdem, Papiertüten sind keine Alternative. Wenn man die gesamte Biobilanz anschaut PAPIERTÜTE - KUNSTSTOFFTÜTE, schneidet die Papiertüte schlechter ab! 

Kommentar von EllaVarie ,

Mir geht's genauso, ich benutze die Plastiktüten auch nicht nur ein einziges Mal, aber laut Statistiken haben dünne Kunststofftüten oder Obstnetze bei einigen Menschen doch nur eine Lebenszeit von ca. 20 Minuten. Deshalb sollen jene zukünftig eventuell besteuert werden. Alles was du geschrieben hast, ist mir bekannt, jedoch keine Antwort auf meine Frage. Danke trotzdem.

Antwort
von Gestiefelte, 39

Das ist in meinen Augen wie dieses Flaschenpfand. Man muss es bezahlen und trotzdem liegt der Müll rum.

Diese Tüten belasten richtig die Umwelt, damit man sie nicht mehr so oft kauft, sollen wir dafür Geld bezahlen.
Solange es aber Leute gibt, denen 25 Cent egal sind, wird es weiter Müllberge geben.

Statt diese Plastiktüten ganz abzuschaffen und nur noch Papier anzubieten... Manche Unternehmen machen das bereits.

Übrigens war es früher total normal, dass man mit Einkaufstasche zum einkaufen ging. Nach dem Krieg wurde das anders, z.B. haben die amerikanischen Besatzungsmächte vorgelebt, dass man doch im Laden Tüten bekommt. Auch in anderen Ländern wird man mit Tüten überschwemmt, ich finde sogar fast, dass es in Deutschland gar nicht mal soo schlimm ist.

Letztendlich liegt es bei jedem selber, ich persönlich kaufe niemals Tüten und lehne sie z.B. bei Klamottenkäufen auch häufig ab. Entweder weil ich schon eine Tüte habe, Esprit hat immer Papiertüten, oder weil ich mit Rucksack shoppen gehe, um meine Schultern zu entlasten.

Kommentar von wiesele27 ,

Papiertüten schaden der Umwelt mehr als Kunststofftüten. Die Tüten sollten 5 Euro das Stück kosten, dann würde der Verbrauch gedrosselt. Aber einige Konzerne würden weniger verdienen. Trotzdem sind nicht die Konzerne schuldig, sondern der Verbraucher.

Antwort
von Rolf42, 55

Das ist weder eine Gebühr noch eine Verbrauchsabgabe sondern einfach der Verkaufspreis für eine Tüte, und der trägt letztlich zur Steigerung des Gewinns des Unternehmens bei.

Kommentar von medmonk ,

Trotzdem hat der Verbraucher es in der Hand. Der Markt richtet sich immer an der Nachfrage. Singt die Nachfrage, steigt auch das Angebot alternativer Produkte. So gesehen könnte man als Verbraucher es schon in gewisser weise beeinflussen. An deiner Aussage sich trotzdem nichts ändert. Daher meinen Post lediglich als Zusatz verstehen. 

Danke & LG medmonk 

Kommentar von EllaVarie ,

Okay danke euch! (: Aber wenn einzig und allein das Unternehmen davon Gewinn macht (und vielleicht einige Leute mehr doch eher zwei mal überlegen, ob sie nicht ihre eigene Einkaufstasche mitnehmen), was hat dann die Regierung davon? Oder müsste diese dann nicht wenigstens ein Abkommen mit den Kunststofftütenhändlern abschließen, damit die aus ihrem Profit mit den Tüten wiederum etwas gegen die Umweltverschmutzung tun? 

Kommentar von wiesele27 ,

gute Idee, daß die Kunststofftütenhändler (-Hersteller) eine Abgabe bezahlen. Das tun sie aber auch schon mit ihrer Steuer. Nicht die Hersteller/ Händler sind die Umweltverschmutzer sondern nur die Verbraucher.

Würden die Verbraucher sorgsamer mit den Tüten umgehen, mehrmals benutzen und vor allen richtig entsorgen, gäbe es diese Art der Verschmutzung gar nicht.

Wir müssen weg von der Wegwerfgesellschaft. Es werden z.Bsp. aus wiederverwendetem Kunststoff Gartenbänke hergestellt. Da sag ich bravo. Voraussetzung ist aber daß Kunststoff richtig entsorgt wird, erst dann kann er wiederverwendet werdet.  

Antwort
von rudelmoinmoin, 42

warum bez. du für diese Tüte, du brauchst es ja nicht, also wird weniger Hergestellt, logisch ??

Antwort
von voayager, 33

Wandern rein in die Profitmasse des Unternehmens, wovon dann die Aktionäre oder Gesellschafter profitieren.

Kommentar von wiesele27 ,

dann kauf doch einfach keine

Antwort
von Cupcake4444, 44

Ich kaufe einen stabilen Sack ein Mal & das reicht dann auch

Kommentar von medmonk ,

Schaut bei mir eigentlich nicht anders aus. Mir ist es trotzdem schon öfters passiert, das ich ohne daran zu denken einkaufen gegangen bin. Jedoch immer häufiger die Papiertüte gewählt habe. Das größte Problem sehe ich eigentlich in der Abgewöhnung. Sicher, wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. 

Nur denke viele nicht bewusst darüber nach. Manchen ist es auch schlichtweg egal, solange es einen nicht direkt und spürbar betrifft. Was leider Gottes bei vielen Dingen der Fall ist. Ich kann und will mich da auch nicht gänzlich von freisprechen. Trotzdem mich immer mehr damit beschäftige. Mag vielleicht auch meiner Person geschuldet sein, die eh über vieles nachdenkt und/oder hinterfragt.

LG medmonk 

Kommentar von wiesele27 ,

dann denk bitte auch mal drüber nach, daß bei der Herstellung die Papiertüte schlechter abschneidet als die Kunststofftüte, was die Umweltverschmutzung anbelangt. Besser ist natürlich gar keine Tüte, aber wenn doch -  beim nächsten mal bitte eine Kunststofftüte.

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