Frage von karibikblume, 630

Gebuchter Urlaub fällt flach wegen Insolvenz, was ist mit dem Geld?

Ich habe über Lowcostholidays (also eigentlich über momondo) ein Hotel gebucht, bereits im Januar. Nun habe ich gestern eine E-Mail von Lowcostholidays bekommen, dass meine Zahlung nicht an das Hotel getätigt wurde mit ein paar Möglichkeiten, dieses wieder zurückzuholen. Eine gesonderte Versicherung habe ich nicht (zumindest keine Reiserücktrittsversicherung), bezahlt wurde per Lastschrift, da das die einzige Auswahlmöglichkeit war. Keine der genannten Möglichkeiten bezieht sich aber auf Lastschrift. Googelt man ein bisschen über Lowcostholidays, kommen einige Beiträge, dass die wohl zugemacht haben, allerdings bezieht sich das alles nur auf Irland oder England. Meine Bank habe ich bereits angeschrieben, ob man das Geld irgendwie zurückbuchen kann. Aber ich denke nicht, dass ich damit viel Erfolg haben werde.

Was kann ich noch tun?

Antwort
von mancat, 547

Die Lastschrift kann, sofern Fristen eingehalten wurden, ggf. zurückgebucht werden (prüfen oder die Bank fragen). Ansonsten gibt es für Buchungen, die die (ehemalige) spanische SL als Firma ausweisen, die Möglichkeit, an das spanische Tourismusministerium CAIS zu schreiben, siehe die Informationen auf deren Website. Dort soll es einen 1,2 Millionen-Euro-Fonds der spanischen Regierung speziell für LCH geben, der hier ggf. Zahlungen leistet)  Um den Schaden gering zu halten und seinen Urlaub abzusichern sollte man über das Portal totalstay.com die Hotelbuchung erneut bezahlen (ca. 20 % günstiger als vorher, da keine LCH-Provision, die Totalstay-Buchungsnummer findet sich in der Buchungsbestätigung von LCH wieder, Buchung telefonisch vornehmen mit Kreditkarte), dies dürfte die günstigste Alternative sein, um den Aufenthalt abzusichern. - Die Meldung beim Insolvenzverwalter in England ist zwar nicht sehr aufwändig, aber sinnlos. Bestenfalls kommt da ein einstelliger Betrag zurück, erwartet werden derzeit wohl 7-9 Euro pro Buchung (nicht pro Tag).

Kommentar von karibikblume ,

Habe eben ein Schreiben von der Postbank bekommen. Das Geld können die so nicht zurückbuchen. Sie können das von der spanischen Bank anfordern, würde für mich aber voraussichtlich 120 € kosten. Ob sich das lohnt...

Dem spanischen Amt schreibe ich einen Brief, bzw. fülle das Formular aus, das auf deren Webseite angegeben wird.

Antwort
von Artus01, 533

Du kannst versuchen den Insolvenzverwalter in England ausfindig zu machen um Deine Forderung anzumelden.

Wahrscheilich aber kannst Du das gezahlte Geld in den Wind schreiben.

Antwort
von Zico1985, 450

Ich bin auch betroffener und habe per Paypal (im März) bezahlt. Habe ich eine Chance, das Geld über den Käuferschutz zurückzubekommen ?

Kommentar von karibikblume ,

Über Paypal bist du ja abgesichert und kriegst dein Geld zurück.

Antwort
von Loui95fcb, 486

Melde dich beim insolvenzverwalter

Kommentar von karibikblume ,

Die sitzen in England... ich habe nichts von irgendeinem Insolvenzverwalter bekommen. Nur eine E-Mail direkt vom Anbieter.

Antwort
von martinzuhause, 218

wenn du per lastschrift bezahlt hast kann du es von der bank zurückbuchen lassen.

Kommentar von karibikblume ,

Es ist aber schon im Januar abgebucht worden. Das ist über ein halbes Jahr her. Geht das trotzdem?

Kommentar von martinzuhause ,

geht schon.

"Fristen für missbräuchliche (13 Monate) und rechtmäßig (acht Wochen seit SEPA) abgebuchte Lastschriften unterscheiden sich dabei stark. "

auch wenn die lastschrift rechtmässig war und du eigentlich nur 8 wochen zurückbuchen kannst, sagst du der bank du hast der lastschrift garnicht zugestimmt und sie war missbräcuhlich. du hast es eben erst jetzt bemerkt.

dann muss die bank das zurückbuchen - bis 13 monate nach abbuchung

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