Frage von Lusie7, 64

Gebrochenes Becken und Wirbel bei Kater?

Hallo,

Am Samstag wurde mein Kater vom Auto angefahren. Wir sind natürlich sofort in die Klinik gefahren da er unter großem Schock stand. Da war er 2 Tage zum Stabilisieren und Röntgen. Die Diagnose: Becken in der Mitte sauber durchgebrochen, ein Wirbel der Wirbelsäule weggebrochen. Sein Hinterteil ist komplett gelähmt, der Schwanz auch. Wir haben ihn Montag mit nachhause genommen da uns der TA vorgeschlagen hat das wir eine 3 Wöchige Therapie probieren könnten wo er einmal in der Woche eine Spritze für den Wirbel bekommt. Wir müssen ihn die Blase ausdrücken, teilweise tut er aber auch schon selbst urinieren. Kot absetzten klappt nicht, er hat aber auch seit Samstag kaum etwas gegessen und seit Montag gar nichts mehr. Gestern wollte er immer aus seinem Bett raus, doch gegen Abend hat er dann verstanden dass es nicht geht und liegt seitdem nurnoch rum ( da hat dann auch das Schmerzmittel nachgelassen ). Trinken verabreichen wir ihm in kleinen Mengen mit einer Spritze. Wir wissen nicht ob wir ihn erlösen sollen oder kämpfen sollen, wie gesagt er liegt jetzt nurnoch in seinem Bett ( wo wir die Decke sobald er drauf gepinkelt hat wechseln ). Habt ihr noch Tipps was ihn aufpäppeln könnte, bzw. etwas was den Darm anregt?

Ich hoffe hier auf hilfreiche Antworten. Denn wir spielen mit dem Gedanken ihn zu erlösen, aber er tut seit gestern Abend eben auch selbst seine Blase entleeren was wie ich finde richtig toll ist.

LG

Expertenantwort
von Negreira, Community-Experte für Katzen, 39

Es tut mir sehr leid, was Deinem Kater passiert ist! Daß er schon allein wieder Urin absetzen kann, ist in meinen Augen ein sehr gutes Zeichen, aber, wie Dackodil schon sagte, es KANN werden, muß aber nicht.

Tot ist man lange und wer es nicht versucht, hat schon verloren. Dein Kater wird Schmerzen haben und sich deshalb so wenig wie möglich bewegen. Vom ständigen Drehen halte ich nicht viel, da machst Du mehr kaputt als gut. Wenn Du ihn in einen Korbn legst, der unten gut belüftet ist, damit eventuelle Nässe abtrocknen kann, dürfte das auch gar nicht nötig sein, Du sagst ja selbst, daß Du die Unterlage häufig wechselst.

Ob er das Rausgehen vermisst, wenn er es nicht mehr kann? Niemand kann Dir das sagen, es gibt Katzen, die sind sehr glücklich im Haus, alles andere wird die Zeit bringen. Gib ihm eine Chance, aber behalte trotzdem die letzte aller Möglichkeiten im Auge, denn Du bist zwar traurig, Dein Tier aber ist der Patient, der leidet. Niemand kann Dir die Entscheidung abnehmen, aber Du scheinst einen vernünftigen Tierarzt zu haben, der Dir raten kann. Solltest Du ihn über die Regenbogenbrücke gehen lassen müssen, dann laß ihn bitte nicht allein. Er hat Dich im Leben ein Stück begleitet und ein Recht darauf, daß Du bei ihm bist, wenn es nicht mehr geht.

Ich wünsche Dir viel Kraft und dem Katerchen, daß alles gut wird. Vielleicht sagst Du mal Bescheid, ob und welche Fortschritte er macht, ja?

Antwort
von Dackodil, 62

Niemand kann in die Zukunft sehen und niemand weiß, wie sich das entwickeln wird. Aber noch ist nicht aller Tage Abend.

Der Beckenbruch wird innerhalb von 6 Wochen allein durch die Ruhe heilen.

Der Wirbelbruch (oder ist es ein Wirbelsäulenbruch) kann durchaus so heilen, daß der Kater sich bewegen kann und auch Kot und Urin absetzen kann. Wie gesagt: kann.

Wenn nach 4 Tagen insofern eine Besserung eingetreten ist, daß er schon wieder Kontrolle über seine Blase hat, ist das schon toll und berechtigt zu weiterer Hoffnung.

Besorgt ihm doch mal in der Apotheke oder im Sanitätshaus Krankenunterlagen. Die saugen den Urin besser auf, als Decken und er liegt nicht in seiner eigenen Suppe. Und man kann sie einfach wegschmeißen.

Können euch die Tierärzte in der Klinik sagen, warum er nicht frißt?
Hat er eine Verstopfung, muß man mit Abführmitteln für Entleerung sorgen, am einfachsten mit Milch oder Milchzucker (gibt´s in der Apotheke).

Verlegen die Brüche den Darm wird´s kritisch und ihr müßt nochmal intensiv mit den Tierärzten sprechen.

Hat er Fieber, muß man das behandeln.

Oder ist es eine Nebenwirkung von den Schmerzmitteln? Die gehen leicht mal auf den Magen und verderben den Appetit. Evtl. sind die nach 4 Tagen nicht mehr nötig.

Ich hatte einen Fundkater, der einen doppelten Wirbelsäulenbruch weit vor dem Becken hatte. Das Bruchstück war fast einen Zentimeter nach oben verschoben. Kaum vorstellbar, daß das Rückenmark nicht abgerissen war. Es sah aus, als hätte ihn jemand mit Wucht unter den Bauch  getreten. Jeder, der das Röntgenbild gesehen hat, hat gesagt, der Kater sitzt im Rollstuhl.
Ich weiß nicht mehr, wie lange es wirklich gedauert hat, aber nach etlichen Wochen und Monaten regenerierten sich die Verletzungen, und er konnte auch wieder laufen. Einzig eine Schwäche des Schließmuskels blieb zurück. Er merkte nicht mehr, wenn er mit seinem großen Geschäft fertig war und  verlor manchmal ein Klöpschen im Laufen.

Ein 3 Monate altes Katerchen mit einem Wirbelbruch durch einen Pferdetritt, dessen Röntgenbild gar nicht so dramatisch aussah, hat es leider nicht geschafft.

Also erst mal kämpfen. Eingeschläfert ist schnell. Und man bleibt mit einem ganz üblen Gefühl zurück. War ich zu schnell damit bei der Hand? Wenn ich ihm länger Zeit gegeben hätte, dann wäre vielleicht ... usw.
Diese quälenden Gefühle kann einem niemand mehr nehmen, denn niemand weiß, was gewesen wäre, wenn ...

Ich wünsche eurem Kater gute Besserung.

Kommentar von Lusie7 ,

Es ist ein Wirbel komplett weggebrochen meine der TA. Schmerzmittel hat er gestern Morgen das letzte mal bekommen.

Genau das was du im letzten Abschnitt meintest tut mich eben auch von der Entscheidung abhalten. Da ich schon eine Person bin die eigentlich immer positiv sieht und alles probiert. Gestern hat er immer gemauzt, heute tut er das nurnoch ganz selten, z.b. wenn er sich alleine fühlt oder ihm etwas weh tut. Gestern hat er das ununterbrochen gemacht... heute schläft er auch viel mehr, ist das ein gutes Zeichen? Meine Familie z.b. meint der würde sich aufgeben.

Kommentar von Dackodil ,

Von aufgeben würde ich nicht sprechen.

Ich habe eher den Eindruck, daß Tiere mit solchen schwerwiegenden Verletzungen irgendwann realisieren, was eben nicht geht und sich der Situation fügen und das Beste draus machen.

Grade Katzen sind sehr geduldige und pragmatische Patienten.

Viel schlafen ist bei jeder Krankheit gut. Im Schlaf ist Heilung sagte meine Oma immer und das war eine sehr kluge Frau.

Kommentar von Lusie7 ,

Ich werde denke ich heute Abend sein Futter was für den Darm ist auflösen und etwas zerdrücken, damit er immerhin etwas Nährstoffe bekommt. Und dann werde ich mal in der Klinik anrufen, denn meine Mutter hat ihn schon aufgegeben, wobei ich so zuversichtlich bin weil er ja schließlich alleine Urin ablässt, und die Ärzte meinten das ist das wichtigste im Moment damit er keine Nierenkolik oder Blasenentzündung bekommt.

Kommentar von Lusie7 ,

Ach und was ich noch sagen wollte. Also in der Wirbelsäule ist ein Wirbel komplett raus gebrochen. Dagegen gibts ja aber die Spritzen die hoffentlich etwas helfen sollen.

Kommentar von Lusie7 ,

Achso und der TA meinte wir sollen ihn alle 4 Stunden mal auf die andere Seite drehen... ist ja auch logisch nur liegt er dann auf seiner Wunde am beim was ihm weh tut... gestern hatten wir ihn mal umgedreht... ich hab aber jedesmal Angst irgendwas kaputt zu machen bei ihm

Kommentar von Dackodil ,

Ich würde das nicht tun. Ich habe noch nie erlebt, daß sich eine Katze wund gelegen hätte.

Er wird sich drehen, wenn es erforderlich ist.

Wo hat er eine Wunde. Bekommt er dafür/dagegen ein Antibiotikum?

Kommentar von Lusie7 ,

er hat am linken unterbein eine offene Stelle. Da bekommt er einmal täglich eine Zinksalbe drauf. Am Schwanz hat er auch einen kleine offene Stelle da kommt zusätzlich auch etwas Salbe drauf. Wegen dem Wundlegen, er liegt ja dann auf der einen Seite aber immer etwas feucht weil wir ja nicht sofort wenn er Urin ablässt wechseln. Ob man die Seite zum 'trocknen' dann doch mal hoch legt? Oder wird er das auch selber machen? In der Klinik soll er sich schließlich auch allein gedreht haben...

Kommentar von Dackodil ,

Probiert es halt aus.

Und besorgt  Krankenunterlagen, die halten trocken.

Kommentar von Lusie7 ,

Ham jetzt erstmal ne offene Windel drunter bis wir die Unterlagen haben.

Kommentar von Dackodil ,

Prima.

Expertenantwort
von NaniW, Community-Experte für Katzen, 46

Hallo Luise7,

das tut mir sehr, sehr leid für euch :-(

Ich wünsche euch gaaanz viel Kraft !

Das ist natürlich eine ganz schwere Entscheidung und auch schwer zu sagen, was nun das Richtige wäre. Du kennst deinen Kater am besten und du kannst am Besten beurteilen ob er damit klar kommt oder nicht. Es gibt durchaus gelähmte Katzen die noch richtig fröhlich sind und auch Leben wollen.

Ihr müsst dringend, ausführlich, mit dem TA sprechen. Schreibt euch alles auf, was ihr wissen möchtet und entscheidet dann.

Was hat der Kater noch für Optionen ? Wie sind die Heilungschancen, in wie weit geht die Lähmung wieder weg ? Wie kann der Kater mit einer Lähmung weiter leben ? Wird er über den Darm auch wieder seine Funktionen erlangen und was ist, wenn der Bereich auch gelämt bleibt ? Und so weiter.

Denn bedenke, dein Kater wird möglicherweise ein Pflegefall bleiben. Und damit ändert sich für euch auch alles. Der Kater muss dann rund um die Uhr versorgt werden, da er es nicht mehr alleine kann.

Was mir Sorgen macht, das er nicht mehr fressen will. Gibt er sich selbst auf ? Ist es nur die Nachwirkung der OP und der ganzen Medikamente ?

Denn wenn er jetzt auch noch anfängt und das Fressen verweigert, wird das ganz leider noch schlimmer :-(

Und das er keinen Kot absetzten kann, bitte dringend noch mal den TA kontaktieren. Nicht das der Kater noch eine Verstopfung bekommt. Hoffe der TA hat euch ausführlich gezeigt, wie ihr die Blase und den Kot aus massieren könnt :-/ Das ganz ist nicht leicht und schon gar nicht angenehm.

Allgemeininfo zum Thema Futter verweigern:

Eine Futterverweigerung wird für eine Katze bereits nach ein paar wenigen Tagen gefährlich. Eine Katze darf nicht länger als 36 Stunden hungern. Es schädigt die Leber massiv. Durch die fehlende Eiweißzufuhr geht das normale Gleichgewicht im Fettstoffwechsel der Leber verloren, indem die eingelagerten Fette nicht mehr ausgeschieden werden können. 

Dies verursacht hepatische Lipidose = Fettleber auch Fettspeicherkrankheit genannt.

In einer solchen Situation entsteht ein Teufelskreis, da die beginnende Leberverfettung zu weiterer Appetitlosigkeit führt, was wiederum eine Verschlimmerung der Lebererkrankung bewirkt.
Symptome: Speicheln, Erbrechen und Durchfall, die Katze wird apatisch und zieht sich zurück.
Die Katze muss sofort in Behandlung.
Behandlung: Dauertropfinfusionen und eine Nährlösung ggf Zwangsernährung.
Flüssigkeit:
Ohne Flüssigkeit ist einer Katze nach 3 Tagen, nur noch in den wenigsten Fällen zu helfen.

Futterweigerung krankheitsbedingt:
Bei z.B. Atemwegserkrankungen ist oft der Geruchssinn eingeschränkt. Daher kann die Katze die Nahrung nicht mehr prüfen und lehnt sie „sicherheitshalber“ ab. Hier kann es Hilfreich sein, wenn man das Futter erwärmt, dadurch wird der Geruch intensiver. Bei Nierenerkarnkungen ist es der Katze oft übel und sie verweigert daher die Aufnahme von Futter.
Ebenso können auch Zahnprobleme, Bauchspeichelentzündung, Margen-Darm-Probleme, Infektionskrankheiten dazu führen, das die Katze das Fressen einstellt. Bevor man also verhaltenstherapeutische Ansätze in Angriff nimmt, bitte erst mal auf organische Ursachen

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Wenn alle Stricke reißen, der Kater keine Lebensqualität mehr haben sollte und ihr euch für die Einschläferung entscheiden müsst...

Allgemeininfo zum Thema Abschied nehmen/Einschläfern:

Eine geliebte Fellnase gehen zu lassen, ist alles andere als einfach.
Doch viele Katzenbesitzer stehen irgendwann einmal vor dieser Entscheidung.

Wenn man die Möglichkeit hat, sollte man seine Katze beim sterben begleiten.
Man sollte sich, in der verbleibenden Zeit, bitte nicht von Trauer und Verzweiflung leiten lassen, sondern einen würdigen und liebevollen Abschied ermöglichen.

Wie gestaltet man einen solchen Abschied ?

Zunächst muss ein Termin beim TA gemacht werden. Hierbei kann man auch abklären, ob der TA zum Einschläfern einen Hausbesuch macht. Viele TÄ bieten dies inzwischen an und für die Katze ist die Häusliche Umgebung natürlich die bessere Wahl.

Am Abend vor dem Termin, auch gerne bereits Tage vor her, sollte mit der Katze ausgiebig gekuschelt und geschmust werden. Macht es euch gemütlich, stellt Kerzen auf und legt euch die Kamera zur Seite. Verwöhnt eure Fellnase ganz Bewußt, mit allem was ihr immer am Besten gefallen hat. Lasst die Katze noch mal ihr Lieblingsfutter und die Leckerlie fressen.
Erzählt eurer Katze, wie Dankbar ihr für die wunderbare, jahrelange Treue und gemeinsame Zeit seit. Wie Dankbar ihr eurer Fellnase für ihre Liebe seit und wie sehr ihr eure Fellnase liebt. Erzählt von Erlebten Erinnerungen, z.B. als die Katze stolz die erste Maus nach Hause brachte.
Und vor allem, das es OK ist, wenn die Katze los läßt und ins Regenbogenland geht.
Macht Erinnerungsbilder, oder Videos. Das wird euch später helfen, den Verlust besser zu verkraften.

Wenn der Tag gekommen ist, begleitet eure Katze. Streichelt sie, haltet ihre Pfote, seit einfach da für sie. Es ist auch keine Schwäche, wenn ihr beim TA rotz und Wasser heulen müsst. Ganz im Gegenteil, das zeigt wahre Größe, wenn man Gefühle zulassen kann.

Wie läuft das Einschläfern ab ?
Der TA prüft Herzschlag, Puls und Atemfrequenz. Daraus ergibt sich, im Zusammenhang mit dem Körpergewicht der Katze, die Menge der zu verabreichenden Medikamente. Für gewöhnlich werden 2 Spritzen gegeben. Zuerst eine Beruhigungsspritze und dann die überdosierte Narkose.
Der TA wird mehrfach Herz und Puls prüfen, bis der Tot eingetreten ist.

Man sollte bitte unbedingt darauf gefasst sein, das die Katze letzte Körperliche Reaktionen zeigt. Das sind z.B. ein letzter Seufzer, Kot und Urinabgang, Zuckungen. In manchen Fällen kann es zu extremen Zuckungen, Herzstich und Geschrei kommen.

Was geschieht nach dem die Katze verstorben ist ?

Ihr solltet euch vorher gut überlegen was ihr machen möchtet. Es ist heute üblich, das auch Haustiere auf einem Haustierfriedhof oder im eigenen Garten beigesetzt werden. Wenn ihr euch für den eigenen Garten entscheidet, bitte bei der Verbandsgemeinde anfragen, wie tief das Grab sein muss. Auch gibt es inzwischen die Einäscherung von Haustieren im Tierkrematorium. Die Urne darf zu Hause aufbewahrt werden. Dazu gibt es im Internet viele Seiten, ein Beispiel: http://www.tierkrematorium-cremare.de/
Tierurnen: https://www.rosengarten-versand.de/tierurnen/

Alles Gute

LG

Kommentar von Lusie7 ,

Danke erstmal für die vielen Informationen! Wir werden uns heute bestimmt nochmal mit dem TA auseinandersetzen. Wasser tun wir ihm wie gesagt mit der Spritze geben, wir hatten uns nun überlegt ob wir das Futter was wir bekommen habe ( extra ballaststoffe ), mit wasser zu verdünnen und etwas zu verzwetschen so das wir ihn halt auch etwas zwangsernähren. Wie gesagt Blase klappt alles super nur das mit dem Darm nicht, da hat er auch manchmal Schmerzen denke ich...der TA hat uns halt auch nur richtig das mit der Blase gezeigt und nicht das mit dem Darm...

Kommentar von NaniW ,

Hallo Luise7,

mit der Blase ist ja schon mal Klasse, das gibt Hoffnung. Ja, mit dem Darm kann auch mit den Schmerzen zusammen hängen. Aber wie gesagt, redet mit dem TA, was ihr und wie ihr da vorgehen müsst.

Auch das Futter mit Wasser verdünne geht, Hauptsache er bekommt Futter. Ach Mensch, der arme Kater :-(

Wie alt ist er eigentlich ?

Ich wünsche euch alles Gute und drücke euch gaaaanz feste die Daumen.

Alles Gute

LG

Kommentar von Lusie7 ,

Dankeschön :) Er wird dieses Jahr 3 Jahre. Also noch recht jung, ist schon traurig, denn gerade er war es immer der vorsichtig bei der Straße war und immer brav gewartet hat bis kein Auto mehr kam. Aber ich stand mit meinem Hund auf der anderen Seite, und die Autos haben ihn dann so verwirrt und verängstigt das er einfach los ist :( Ich wollte ihn ja holen... ach man...

Naja ich versuche das beste daraus zu machen, das mit der Blase freut mich auch wirklich unheimlich! Auch das er so brav jetzt ist und nicht mehr jedesmal aufspringen will. Im Gegenteil er lässt alles recht brav über sich ergehen und freut sich wenn man mit ihm redet und schläft dabei wieder ein. Wenn ich sehe das er unerträgliche Schmerzen bekommt und absolut keine Lust mehr hat werde ich ihn erlösen. Aber ich will vorerst nichts unversucht lassen :)

Expertenantwort
von maxi6, Community-Experte für Katzen, 38

Ich würde auf jeden Fall nochmal mit dem Tierarzt reden und wenn nötig noch nen 2. beiziehen.

Sollte Euer Kater Schmerzen haben, besorgt etwas dagegen beim Tierarzt.

Sorgt auch dafür, dass Dein Kater trinkt. Notfalls kannst Du ja sein Fressen auch durch den Mixer jagen, falls es flüssig besser geht.

Naturjoghurt hilft meistens, die Darmflora wieder in Ordnung zu bringen, also kannst Du sowas Deinem Kater geben. Ebenso ist auch Quark gut.

Antwort
von padalica, 41

Na wenn er nichts frisst, kann hinten auch nichts raus kommen, oder?

Das klingt hart für den kleinen, wenn der TA aber sagt das es wieder wird , würde ich alles geben und tun das es besser wird.

Falls er aber jetzt für immer gelähmt ist und er somit nicht mehr raus kann würde ich ihn schon erlösen.

Du musst dich einfach selbst die frage stellen wie du es finden würdest von heut auf morgen nichts mehr selbst machen zu können, geschweige nie wieder raus gehen zu können.

Antwort
von Mirarmor, 53

Tut mir leid. :(

Ist er denn noch jung und hat viel Bewegungsdrang, war dauernd draußen?

Für so einen Kater ist es sicherlich schwerer, mit so einer Behinderung zu leben, als für einen älteren, behäbigen, der eh gern an der Heizung herumlag.

Für eine Entscheidung ist es wohl etwas früh, einige Tage solltet ihr so oder so noch abwarten. Dann sieht man erst, inwieweit er sich noch erholt und was definitiv bleibende Schäden sind.

Kann er denn die HInterbeine noch bewegen?

Kommentar von Lusie7 ,

Er ist 3 Jahre, und er war zwar gerne draußen, aber er war auch genauso gerne drinne, hat geschmust und hatte seine ruhe :/ Er kann sie nicht bewegen, bzw. gestern haben sie 2 mal gezuckt aber mehr auch nicht...

Kommentar von Mirarmor ,

Zucken ist immerhin etwas. Warte mal eine Weile, der Tierarzt hat das mit den Spritzen ja auch befürwortet.

Wenn er allerdings irgendwann definitiv seine Hinterbeine kein bisschen mehr bewegen können wird, und der Tierarzt sagt, da wäre keine Besserung mehr zu erwarten: Na ja, dann ist es für eine Katze, denke ich, vielleicht doch besser, ihn zu erlösen. :-(

Antwort
von Flocky27, 29

Fahr in eine Tierklinik oder geh zumindest zu einem anderem Arzt
Hol dir eine 2te Meinung ein

Antwort
von FrauFriedlinde, 64

Das kann wieder werden! Ich habe auch mal eine Katze überfahren mit ähnlichen Befund. Die ist völlig wieder geworden! Nicht den Mut verlieren!

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