Frage von MKo1983, 105

Gebrauchter A4 Quattro.Bereifung hinten deutlich weniger abgefahren als vorne.Ist bei Allrad der Verschleiß nicht gleichmäßig.. macht tausch vorne/hinten sinn?

Expertenantwort
von fuji415, Community-Experte für Auto, 25

Da es kein permanenter Allrad ist wird der immer auf der Vorderachse mehr Reifen verschleißen als auf der Hinterachse mal ganz von der Brems Belastung angesehen die ist doch 80 % Vorne und 20 % Hinten . 

Wird nur bei Fahrzeugen die keine Differenziale haben für den Ausgleich Front Heck der Reifen bei Allrad fast gleich sein im Verschleiß . 

Die gibt es der alte Fiat Panda 4X4 hat so was nicht , da kann man die Hinterachse zuschalten aber nie über ein Geschwindigkeitslimit und keine engen Kurven durfte am dann mit Allrad Antrieb fahren  . Den alle Räder (Achsen) wahren damit permanent verbunden und den die hatten keinen Ausgleich durch ein Differenzial  

Antwort
von xo0ox, 34

Wenn du mit einem Allrad immer in die selbe Richtung im Kreis fährst, dann wird die eine Seite auch mehr abgefahren.

Es kann auch sehr gut sein das durch eine ungleichmässige Gewichtsverteilung die Reifen, auf der einen Achse mehr belastet werden.

Ob ein Wechsel sinn macht, solltest du selber sehen.

Antwort
von Interesierter, 43

Dieses Auto wird die Reifen auf der Vorderachse deutlich schneller verschleissen, als auf der Hinterachse.

Hierfür gibt es mehrere Gründe. Zunächst mal lastet auf der Vorderachse mehr Gewicht. Dann überträgt dein Audi die Antriebskräfte nicht 50:50 auf Vorder- und Hinterachse sondern etwa im Verhältnis 60:40. Mit der Vorderachse wird gelenkt, das braucht zusätzlichen Gummi. Zuguterletzt werden die Haupt-Bremskräfte über die Vorderräder auf die Straße gebracht.

All das zusammen führt dazu, dass auch bei einem Allrad die Vorderreifen schneller verschleissen, als die Hinterreifen.

Auch wenn es sich zunächst unlogisch anhört, gehören die Reifen mit dem besseren Profil nach HINTEN. Jedes Auto holt sich die Fahrstabilität über die Hinterachse. Rutschst du auf der Vorderachse, dann untersteuert das Fahrzeug, was allgemein problemlos ist. Rutschst du allerdings auf der Hinterachse, kommst du sehr schnell ins Schleudern und fliegst ab.

Kommentar von RefaUlm ,

Ein Audi mag mit seinem Hang on vielleicht die Reifen vorne schneller abreiben, ein richtiger Allradantrieb aber eher die Hinteren! Egal ob Subaru WRX STI, EVO IX/X oder der neue Ford Focus RS alle werden bei artgerechter Fahrweise zuerst hinten die Reifen abfahren!

Antwort
von AntwortMarkus, 45

Allrad  heißt nicht zwingend, dass der Antrieb zu genau 50 % vorn und hinten aufgeteilt wird. Bei vielen Fahrzeugen ist dies um Verhältnis  25  zu 75. Bei Audi weiß  ich es aber nicht genau. 

Jedenfalls gehören die Reifen  mit dem besten Profil immer nach hinten.  Sonst hat man bei zu wenig Grip das Problem,  dass das Heck ausbricht  beim Bremsen und der Wagen sich im schlimmsten Fall dreht. So hat man es uns beim ADAC Sicherheitstraining  gesagt.

Kommentar von AnyBody345 ,

40 / 60

Kommentar von Rothskuckuck ,

@Antwort Markus

Jedenfalls gehören die Reifen  mit dem besten Profil immer nach hinten.  Sonst hat man bei zu wenig Grip das Problem,  dass das Heck ausbricht  beim Bremsen und der Wagen sich im schlimmsten Fall dreht. So hat man es uns beim ADAC Sicherheitstraining  gesagt.

Also ich habe es anders gelernt und bin bis jetzt sehr gut damit gefahren.

Vorne lenkst du, da ist es immer wichtiger, genug Profil zu haben.

Kommentar von ListigerIvan ,

ist aber schlichtweg falsch @rothskuckuck.
wohl in physik nicht aufgepasst.

Kommentar von Rothskuckuck ,

mit der Physik irrst du dich, mit den Reifen das mag sein, ist mir aber so vermittelt worden.

Kommentar von AntwortMarkus ,

https://www.adac.de/infotestrat/reifen/profil-kauf-und-montage/gute-nach-hinten/...

Gängige Meinungen, dass die Vorderachse die besser bereifte sein sollte, konnten die Tester bestätigen – zumindest was Aquaplaning und Bremsen angeht. Anders beim Prüfkriterium „Spurwechsel“. Hier veränderte sich die Fahrstabilität mit den schlechteren Reifen auf der Hinterachse dramatisch, selbst mit ESP-Ausrüstung. Das Fahrzeug kommt in dem Fall zwangsläufig ins Schleudern, mit dem Risiko schwerer Unfallfolgen. Unter Abwägung sämtlicher Vor- und Nachteile muss somit die alte Streitfrage „wohin mit den besseren Reifen“ ganz eindeutig mit „Hinterachse“ beantwortet werden.

Antwort
von ListigerIvan, 45

ein normaler a4 ist ein fronttriebler. es würde mich also wundern, wenn er eine 40/60 auslegung hätte.
ich vermute hier eher eine zwischen 70/30 und 60/40.
das ist aber nicht wichtig.
wichtig ist die besseren gummis IMMER auf die hinterachse! ganz egal ob front- allrad oder hinterradantrieb!
das sollte allerdings inzwischen auch der letzte wissen!

Antwort
von Rothskuckuck, 44

Du hast vorne die Lenkung und dazu kommt es darauf an, wie der Allrad vorne/hinten prozentual verteilt ist.

Der Tausch macht m. Erachtens Sinn, da du ja vorne lenkst.

Antwort
von Alpino6, 70

Auf jeden Fall macht es sin sie umzutauschen.

Kommentar von Interesierter ,

Genau das macht keinen Sinn.

Die guten Reifen gehören nach hinten und nicht nach vorne.

Das Auto holt sich seine Stabilität über die Hinterachse. Daher muss in jedem Fall die Hinterachse spurtreu bleiben, sonst kommst du recht schnell ins Schleudern.

Kommentar von Alpino6 ,

Sicherheits technisch hast du recht.

Aber in diesen Grenzbereich kommt keine privat Person,sondern nur Rennfahrer.

Wen ein Reifen länger als 20 000km auf die hinter Achse drauf bleibt,ohne zu wechseln,dann wird er laut und bekommt auswaschungen.deswegen immer tauschen von vorne nach hinten.

Lese nicht immer soviel,sondern sammel Praxis Erfahrung!den kein Reifen monteur würde deinen Rat weiter empfehlen.

Komm jetzt nicht(es seien die stosdämpfer für die auswaschungen verantwortlich)

Kommentar von Interesierter ,

Ich denke mal, die Sicherheit ist das Hauptargument. 

Mit Auswaschungen hatte ich bisher noch keine Probleme. Ich fahre einen Fronttriebler und nehme die schlechteren Reifen immer nach vorne, wo sie dann auch recht schnell vollends runter sind. Somit habe ich immer die neuen Reifen auf der Hinterachse, wechsle diese dann nächsten Sommer auf die Vorderachse und kaufe mir für die Hinterachse zwei Neue.

Kommentar von Alpino6 ,

Mache 2Reifen mit 7mm auf deine hinter Achse und fahre.

Und dann mache 2Reifen mit 3mm auf die h Achse.

Jetzt teste wann der eine und der andere anfangen auszubrechen.

Wirst nie schaffen das er spürbar früher ausbricht.

Ein Laie wird niemals diesen Grenzbereich herausfinden.

Das ist einfach vom ADAC usw,empfohlen um die Wirtschaft anzukurbeln und nix sinnvolles.ok rennsport

Aber einen haben sie schon gefunden der die Wirtschaft damit ankurbelt.

Ist nur ein guter Rat aus über 27Jahren im Reifen Geschäft.

Kommentar von Interesierter ,

Auf trockener Straße mag das stimmen. 

Bei Nässe oder gar auf Schnee stimmt es definitiv nicht. Da spürst du den Unterschied zwischen dem alten und dem neuen Reifen sehr deutlich. 

Mehrkosten entstehen dadurch übrigens nicht, da der Gesamtverschleiss ja unterm Strich gleich bleibt. 

Wer die besseren Reifen immer nach vorne nimmt, wird eben meist 4 Reifen auf einmal erneuern, während derjenige, der die besseren Reifen nach hinten nimmt, öfter kauft, dafür aber immer nur 2 Stück.

Kommentar von Alpino6 ,

Ich schreibe oben drüber unten geht nicht mehr.

Ok auf schnee kannst du recht haben.

Man Schaft bestimmt zusammen gerechnet auf 100 000km gesehen mit ständig tauschen min,30%mehr mit den Reifen.

Aber jetzt egal wir kommen nicht wirklich auf ein Nenner

Kommentar von Interesierter ,

Auf trockener Straße macht die Profiltiefe in Bezug auf die Haftung keinen Unterschied.

Ein Reifen mit geringerer Profiltiefe transportiert bei Nässe weniger Wasser, als ein Reifen mit grösserer Profiltiefe. Genauso baut ein Neureifen auf Schnee mehr Haftung auf, als der selbe Reifen, wenn er auf 4 mm runtergefahren ist. Zudem bringt ein A4 mehr Gewicht auf die Vorder- als auf die Hinterachse. Ich denke, bei diesen Grundlagen sind wir uns einig. 

Weiter dürften wir uns darüber einig sein, dass ein normaler PKW seine Stabilität über die Hinterachse aufbaut. Zu beachten ist jedoch, dass die Bremskräfte vorwiegend auf die Vorderräder gehen. Das Ganze ist letztlich ein Kompromiss aus Stabilität und Verzögerung.

Ich denke, beim Verschleiss reden wir aneinander vorbei. Natürlich hättest du Recht, wenn immer alle 4 Reifen gleichzeitig erneuert würden. Dann hätten die Hinterreifen immer noch recht viel Restprofil, während die Vorderreifen runter sind. Wenn du nun aber nur die beiden abgefahrenen Vorderreifen in die Tonne haust, die hinteren mit Restprofil nach vorne nimmst und zwei neue Hinterreifen kaufst, wird unterm Strich wieder jeder Reifen bis an die Verschleissgrenze runtergefahren. Ob ich nun jedes Jahr zwei neue Reifen oder alle zwei Jahre 4 neue Reifen kaufe, macht unterm Strich keinen Unterschied. Auch Auswaschungen sollten hier kein Problem sein.

Antwort
von MKo1983, 32

Ich fasse zusammen: 3 Personen raten zum Tausch, 2 Personen raten davon ab. Jetzt bin ich verunsichert.:-)

Kommentar von Rothskuckuck ,

... ich habe mal gegoogelt, da wird geraten, die besseren Reifen hinten zu fahren. Mir hat man vermittelt, die besseren Reifen vorne zu fahren, scheint wohl falsch zu sein. Sorry.

Also neuer Spielstand: 4:1 😉

Antwort
von soga57, 39

Je nach Baureihe ist die Kraftverteilung 50:50 oder 40:60.

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