Gebrauchten von Privat zu Privat Garantie Kaufvertrag vorhanden nach 2 Tagen defekt.?

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3 Antworten

Hallo!

Ein 190er Mercedes ist mindestens 22 Jahre alt. In diesem Fahrzeugalter kann es schon Unfallschäden geben.. und meistens hat so ein Auto etliche Vorbesitzer, sodass die Vorgeschichte des Wagens nicht lückenlos geklärt werden kann: Man kann nicht jedem Fahrzeugverkäufer unterstellen, er sei ein Betrüger!

-----------> leider ist es 'ne zweifelhafte "Mode" geworden, in Autoverkäufern potenzielle Rosstäuscher zu sehen & zu versuchen, aus jedem "Mangel" Geld zu machen und/oder sich als "Prozesshansel" aufzuspielen. Bei einem Auto über 1200 Euro wäre es mir persönlich sowieso egal.

So muss man es dem 190er-Verkäufer erstmal nachweisen dass er von diesem Unfall was wusste.. speziell wenn es schon mehrere Besitzer davor gab ist das sehr sehr schwer, zumal er es sowieso abstreiten würde wenn er es gewusst hätte.. und es kann ja genausogut sein, dass er den Benz schon als reparierten Unfallwagen kaufte ohne das zu wissen!

Auch 'nem Händler, der den Wagen evtl. sonstwoher bezogen hat, kann man nichts unterstellen. Außerdem werden so alte Autos meist unter absolutem Ausschluss jeglicher Gewährleistung/Garantie/Sachmängelhaftung veräußert --------> da hat man nur im Extremfall Ansprüche: Etwa bei arglistig verschwiegenen Mängeln. Aber das kann man keinem nachweisen. Da steht Aussage gegen Aussage, einer behauptet dies & der andere bestreitet das.. es macht echt keinen SInn, hier "aktiv" zu werden!

Dass die Steuerkette Spiel hat & offenbar die Bremsen einen Schlag haben, muss man bei einem rund 25-30 Jahre alten Auto das nur 1200 Euro gekostet hat allerdings fast schon einkalkulieren ---------> es ist ja kein Neuwagen! Da sind technische Defekte aller Art immer möglich.. man steckt nie drin! Wer so einen alten Wagen kauft, sollte damit rechnen dass was passiert!

Soweit meine Ansicht dazu & mein Kenntnisstand.

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Tja. Augen auf beim Eierklau.
1. Laut obiger Vertragsklausel hast du NUR DANN Regressansprüche, wenn:
-Der Käufer von einem der Mängel wusste und sie bewusst verschwiegen hat
-oder grob fahrlässig Anzeichen für einen solchen missachtet hat.
Damit bist du in der Beweisschuld. Einem Verkäufer einen der obigen Punkte nachzuweisen ist rechtlich sehr schwer bis unmöglich.

2. Wer ein Auto blind von privat kauft und es nicht zumindest vorher bei der Dekra oder einem Gutachter anschauen lässt, oder zumindest jemanden mitnimmt, der RICHTIG ahnung von Autos hat, ist absolut selber schuld.
Betrachte es als Lehrgeld. So schnell kaufst du dir keinen Gebrauchten mehr von zwielichtigen Gestalten.

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Kommentar von ich19920917
11.12.2015, 23:39

Ich hatte einen KFZler dabei, und selbst dieser sagte: Die Steuerkette konnte man weder hören noch einen schaden erkennen. 2. Die Bremsen sind erst bei einer Fahrt von 120 Kmh aufgedrehten bei einer probefahrt waren es nur 100 KMh. Der Unfallschaden wurde gespachtelt und überlackiert.

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Wenn der Wagen einen Unfallschaden hat und dieser im KV nicht angegeben wurde, dann kannst du verlangen, dass er den Wagen zuruecknimmt und du das Geld wiederkriegst. Der Vertrag ist wohl ungueltig, da eine zugesicherte Eigenschaft fehlt (Unfallfrei). 

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Kommentar von Mirse87
11.12.2015, 23:38

Falsch.
Wenn der Verkäufer keine Kenntnis vom Unfallschaden hatte, ist er fein raus.
Der Käufer muss dem Verkäufer BEWEISEN, dass er von dem Schaden wusste.
z.B: wenn der Wagen 1. Hand ist, also der Verkäufer der erste und einzige Halter/Fahrer war, ist das möglich.
Ist die Karre aber aus 2. oder 3. hand, haste als Käufer schlicht gelitten.

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