Frage von Diyar231, 44

Geblitzt in der Probezeit, was passiert (2.mal)?

Hallo, Und zwar wurde eine Freundin von mir vor ca. 3 wochen geblitzt, allerdings schon das 2. mal, beim ersten mal musste sie nur ein kleines Bußgeld wegen Geschwindgkeitsüberschreitung zahlen und neulich wurde sie von einem Rotlichtblitzer geblitzt, weil die Ampel 0.22 Sekunden schon rot war und sie weiter gefahren ist und das doofe ist, dass sie noch in der Probezeit ist und sie weiß nicht was auf sie zukommt.

Wisst ihr was auf sie zukommen kann? PS: Es wurde niemand gefährdet o.ä. .

LG

diyar231

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von adk710, 19

beim ersten mal musste sie nur ein kleines Bußgeld wegen Geschwindgkeitsüberschreitung zahlen

Das war sehr wahrscheinlich nur ein Verwarnungsgeld zwischen 15 und 35 Euro, weil sie weniger als 21 km/h zu schnell war. Wenn das bezahlt ist, wird es nicht gespeichert, weil daraus weder Punkte noch ein Fahrverbot entstehen können. Auch für die Probezeit hat das keine Konsequenzen.

neulich wurde sie von einem Rotlichtblitzer geblitzt, weil die Ampel 0.22 Sekunden schon rot war und sie weiter gefahren ist

Wenn sie das so genau weiß, hat sie wahrscheinlich schon eine Anhörung per Brief erhalten. Der nächste Schritt ist ein Bußgeldbescheid mit folgendem Inhalt:

Sie missachteten das Rotlicht der Lichtzeichenanlage.
§ 37 Abs. 2, § 49 StVO; § 24 StVG; 132 BKat

Daraus folgt eine Geldbuße von 90 Euro, Verfahrenskosten von 28,50 Euro und 1 Punkt.

Nach der Rechtskraft des Bußgeldbescheids folgt ca. zwei bis vier Monate später eine Aufforderung der Fahrerlaubnisbehörde, an einem Aufbauseminar teilzunehmen (Kosten: etwa 400 Euro). Gleichzeitig verlängert sich die Probezeit um weitere zwei Jahre.

Kommentar von adk710 ,

Danke für die Auszeichnung!

Antwort
von Nemesis900, 28

1 Punkt, Bußgeld, Probezeitverlängerung um 2 Jahre und ein Aufbauseminar.

Kommentar von Diyar231 ,

Auch wenn sie vorher schonmal geblitzt wurde? 

Kommentar von Nemesis900 ,

Ich bin jetzt einfach mal davon ausgegangen das sie beim ersten mal nicht mehr wie 21 km/h zu schnell war und es somit nur ein B Verstoß war. Wenn das letzte mal doch ein A Verstoß war (und sie somit schon einmal ein Aufbauseminar machen musste) und das jetzt der zweite A Verstoß war dann entfällt das Aufbauseminar und es wird eine Empfehlung der Teilnahme an verkehrspsychologischer Beratung ausgesprochen.

Antwort
von BoniCoca, 26

Kommt drauf an, wie schnell sie rüber gefahren ist und joa rüber  gefahren ist sie auf jeden fall. Eine Freundin von mir durfte den Führerschein deswegen neu machen, aber es kann aber noch andere faktoren im Spiel sein, von den ich noch nichts weiß ( Also ob sie schon auffällig gewesen ist davor)

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