Sulla am 22.07.2009 um 23:43 Uhr
Und zwar: Als es anfing zu "gewittert", den Abend (genauer gesagt gegen 23 Uhr heute) ging ich raus und setzte mich auf eine Bank bei uns vor dem Wintergarten. Es gab keinen Regen, einzig und alleine Blitze, sehr hell, kein Donner. Der Himmel war zeitweise echt hell (durch die Blitze). Es war windstill. Plötzlich wurde der Himmel an einer "kleinen" Stelle ("Größe einer kleinen Wolke") rot, richtig rot. Es blieb rot etwa 1 Minute, bis ein Blitz kam (ob der daraus kam oder nicht, weiß ich nicht ganz genau) bis die Stelle wieder "normal" wurde.
Etwa 10 Minuten später ging das Gewitter los, mit allem drum und dran.
Ich fand das ziemlich komisch, fand auch keinerlei Erklärung.
Danke an alle Wetterfrösche schon einmal im Vorraus :)

In einem Gewitter entstehen Blitze durch elektrostatische Ladungen. Diese wiederum entstehen durch Auf- und Abwinde innerhalb einer Wolke. Dabei reiben sich Wassertropfen und Eiskristalle aneinander, wodurch Bereiche mit positiver und solche mit negativer Ladung entstehen. Der obere Teil der Gewitterwolke ist normalerweise positiv und der untere negativ geladen. Wird die Spannung zu groß, kommt es zum Spannungsausgleich durch einen Blitz. Dieser Spannungsausgleich kann sowohl innerhalb der Wolke passieren als auch zwischen Wolke und Boden.
Da Sonnenlicht besitzt unterschiedliche Wellenlängen, die im Regentropfen auch unterschiedlich stark gebrochen werden, damit ergibt sich für diese jeweils auch unterschiedliche maximale Streuwinkel, die etwas von den 41° abweichen. Das rote Licht weist einen maximalen Winkel von etwa 42° auf, das blaue Licht eher von 40°.
und da ist es normal, dass so ein Teil rot wird? Vorallem "so lange"? Und Sonnenlicht gab es eig. auch nicht mehr, war nachts also dunkel.
Aber danke schon mal :)