Geben Vegetarier ihren Haustieren (z.B. Hund) auch kein Fleisch zum Essen?

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28 Antworten

Hallo, 

manche leider ja. Nicht nur Hund, sondern auch Katzen, Frettchen etc. werden manchmal vegetarisch oder sogar vegan ernährt. 

Ich (seit über 6 Jahren Veggie) füttere meinem Hamster regelmäßig Insekten, da es ein Allesfresser ist. Habe meine Hunde immer gebarft - also mit Fleisch, Innereien, Knochen etc. ernährt. Ich empfehle diese Ernährungsform immer weiter. Hunde sind nun mal Raubtiere. Das sollte man als Vegetarier tolerieren. Kann man das nicht, dann ist ein Hund oder eine Katze o.Ä nicht das richtige Tier. Es gibt schließlich auch Pflanzenfresser wie z.B Pferde, Kaninchen usw. Warum kann man die nicht halten? 

Mit freundlichen Grüßen

VanyVeggie

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Vegetarier schon. Manche Veganer (die ihr eigenes Ernährungsverhalten auf die karnivoren Haustiere übertragen) angeblich (eher) nicht.

Zumindest liest man ab und an in manchen Foren derlei Fragen/ Überlegungen. Nur, wieviel Wahrheitsgehalt dahinter steckt... oder nur ein Troll Sturm erzeugen will... weiß man dann eben nicht.

Es wäre jedenfalls gegen das Tierwohl wenn man diesem eine artgerechte Ernährung vorenthalten würde.

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Meine Mutter lebt, mehr oder weniger streng, vegan, ich vegetarisch. Mein Vater und mein Freund essen dadurch automatisch weniger Fleisch, aber an eine Futterumstellung haben wir nie einen Gedanken verschwendet. Wir haben uns "Raubtiere" angeschafft, also bekommen sie Fleisch (Barf). Wenn wir damit nicht zurechtkommen würden, hätten wir keine Hunde sondern Kaninchen. 

Ich für meinen Teil achte aber verstärkt darauf, woher das Fleisch stammt und gebe dafür auch gerne 10, 20€ "mehr" im Monat aus. 

Auch die Vegetarier/Veganer aus meinem Umfeld barfen ihre Hunde entweder oder füttern hochwertiges Nassfutter. 

Vegetarisches oder veganes Hunde-/Katzenfutter sollte meiner Meinung nach verboten werden! 

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Es gibt bei ganz vielen Vegetariern und Veganern ganz unterschiedliche Einstellungen.

Manche füttern tatsächlich veganes Katzen und Hundefutter.

Die die ich kenne, füttern normales fleischhaltiges Futter.

Meine Tochter ist Vegetarier und füttert dem Kater nur Biofleisch (dann wenigstens aus guter Haltung).

Ich hoffe doch, das wenn ein Veganer sich einen Carnivoren hält, das er ihn dann seiner Art entsprechend füttert und sich nicht von seiner eigenen Entscheidung ablenken lässt. Ein Veganer der sein Fleischfressendes Tier nicht mit Fleisch ernähren will, sollte sich ein Tier zulegen welches von Gemüse und Obst lebt.

Wie gesagt, es gibt viele Einstellungen.

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Hallo, 

ich habe mich in letzter Zeit relativ viel mit veganem Essen befasst, bin allerdings (noch) kein Veganer. Die Veganer (und Vegetarier), mit denen ich gesprochen habe oder mich näher befasst habe, ernähren ihre Tiere (Hunde und Katzen) mit Fleisch. Das ist auch wichtig, da deren Verdauungstrakt auf diese Art von Nahrung eingestellt ist. Gerade Katzen sind Carnivoren, dass heißt, ihre natürliche Nahrung besteht zu nahezu 100% aus Fleisch. Bei Hunden werden immerhin noch zwischen 70% und 90% je nach Alter und anderer Nebenfaktoren empfohlen.

Da Vegetarier und auch Veganer aber auch sonst sehr auf ihre Ernährung achten, tuen sie das meist auch bei ihren Tieren. Darunter fällt zum Beispiel das kaufen von Biofleisch, oder von Betrieben, die sie kennen und wo sie wissen, dass die Tiere nicht aus tierquälerischen Massenzuchten kommen. 

Natürlich gibt es jedoch auch Ausnahmen, die meinen ihre Haustiere (Hund und Katze) vegan/vegetarisch ernähren zu müssen. Aus medizinischer Sicht ist das zwar absolut nicht empfehlenswert und es wurden auch schon von einigen Probleme (z.B. Mangelernährung) wegen dieser Art von Futter festgestellt, dennoch gibt es immer wieder Ausnahmen, bei denen große Hunde 15 Jahre lang gesund mit dieser Ernährung gelebt haben. 

Letztendlich kann man sagen, der Großteil aller Vegetarier/Veganer füttert ihre Hunde und Katzen, insofern sich sich überhaupt zugestehen Haustiere zu halten, diese zwar mit Fleisch, jedoch meist mit Hochwertigem und Ausgewähltem.

LG, Minoumauzi

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Die Vegetarier ernähren ihre Tiere normalerweise artgerecht. Aber es gibt auch Ausnahmen...z.B bei den Veganern ( der strengsten Art der Vegetarier ), welche ihre Art sich zu ernähren auch auf die Hunde übertragen, und diese nur mit Grünzeug etc. und ohne Fleisch ernähren. Und dies ist eine Tierquälerei, da mindestens 75% der Hundenahrung aus Fleisch bestehen sollte und nur die anderen 25 % aus Gemüse etc.

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Kommentar von SalvaBustamante
23.06.2016, 23:13

Stimmt völlig, wobei ich inzwischen sagen muss, dass Hunde überhaupt kein Gemüse brauchen. Wenn ich meinen hunden ein ganzes Tier vorwerfe, wird das innere des Pansen nicht einmal angerührt. Aber Barfer geben ja generell auch Gemüse :) 

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Wahrscheinlich ist das ähnlich wie bei veganern. Es gibt welche, die ihre Tiere vegan/vegetarisch ernähren (wenn möglich) und es gibt welche, die ihnen Fleisch geben.

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Unterschiedlich. Ich zum Beispiel halte es für völlig schwachsinnig, einem Fleischfresser nur mehr veganes Zeug zu geben.
Nur so btw, bin Vegetarier (nicht, dass es dann heißt, ich hätte was gegen Vegetarier und Veganer)

Lg

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Naja, ich finde das Thema ein wenig schwierig weil man zuerst festlegen müsste, was denn überhaupt die Richtige Fütterung für Hunde/Katzen ist. 

Also das es nicht die Vegane Art ist, ist schon mal klar. Ich höre von sehr vielen Vegetariern/Veganern das sie ihre Hunde Barfen, (habe ich früher sogar auch gemacht und befürwortet) muss jetzt aber zugeben, das ich damit einfach Falsch lag. Ich füttere meinen eigenen Hund nur noch mit ganzen Tieren. Ist für Leute schwierig die keinen Garten oder Balkon haben. Aber das ist für mich Artgerecht und machbar. 

Abgesehen davon das es absoluter Schwachsinn ist, einen Fleischfresser Vegan zu ernähren, ist auch in vielen Fertigfutter Dosen eine Menge Dreck drin. (Gibt aber natürlich auch einige relativ gute Dosen) 

LG 

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Natürlich gibt es das. Es gibt ja auch Menschen, die ihren Hunden Kleidchen anziehen und sie in Handtaschen herumtragen. Oder andere, die ihren Hamstern Fallschirme anhängen und sie aus dem Fenster werfen. Wieso sollte es dann keine Vegetarier geben, die ihre von Natur aus fleischfressenden Haustiere fleischlos ernähren?

Das sieht man ja auch, wenn man in eine Tierfachhandlung geht und sich die Regale mit Hunde- und Katzenfutterdosen anschaut. Vegetarisch, vegan, glutenfrei... Alles dabei. Und das gäbe es sicher nicht in der Menge, wenn es nicht auch Leute gäbe, die das Zeug kaufen.

Ich für meinen Teil ernähre mich vegetarisch (größtenteils vegan) und füttere meine Katze mit Fleisch und meinen Hamster gelegentlich mit Mehlwürmern.

Ich bin der Meinung, dass man Tiere nicht zu sehr vermenschlichen sollte. Wenn Herrchen entscheidet, dass er aufgrund seines eigenen Gewissens oder warum auch immer kein Fleisch mehr essen will, heißt das noch nicht, dass er seinem Haustier (das vermutlich kein Gewissen hat) einen Gefallen tut, wenn er ihm diese Entscheidung abnimmt.

Ist das gleiche wie mit den Kleidchen: Herrchen (oder in dem Fall eher Frauchen) findet es süß. Der Hund freut sich eher nicht darüber. Herrchen oder Frauchen sitzen aber am längeren Hebel und handeln einfach egoistisch.

Ganz abgesehen davon sind die meisten Vegetarier ja eigentlich eher tierlieb angehaucht und sollten daher auch für eine möglichst artgerechte Haltung ihrer Haustiere sorgen.

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Bei mir sind die Haustiere die einzigen die (ausschließlich) tierische Produkte bekommen.
Sowohl Katz als auch Hund  

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Das kommt tatsächlich vor..

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Ich gebe meinen Tieren (Hund und Katzen) Fleisch, da ich ihnen nichts aufzwingen möchte.

Liebe Grüße

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Kommentar von Bellabella9911
22.06.2016, 22:29

Das finde ich gut :)

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die meisten ernähren ihre Haustiere artgerecht...es gibt aber Ausnahmen die beispielsweise Hunde vegan ernähren...als Rechtfertigung suchen sie sich dann irgendein Hund der mit dieser Ernährung 15 Jahre alt geworden ist oder ein Hund der Fleisch nicht verträgt und übertragen das dann auf jeden bzw ihren Hund...

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Mir als Vegetarier ist es wichtig, dass das Tier nicht extra für das Tierfutter gestorben ist, sondern dass es sich um so genannte "Schlachtabfälle" handelt. Da dies eh in den Müll wandern würde, finde ich es nicht bedenktlich, es zu verfüttern. Wir reden hier ja immer noch von Fleisch, was für den menschlichen Verzehr geeignet und hochwertig ist.

Ich würde allerdings kein Fleisch im Supermarkt für meine Tiere kaufen (vor allem keins aus der Massentierhaltung), aber auch kein Barf, wo schon damit geworben wird, dass es frisch aus dm Wald stammt.

Ich möchte halt nicht verantwortlich sein, dass wegen mir ein Tier sterben muss, das wäre ich aber, wenn ich meinen Tieren Fleisch aus der Schalchterei kaufen würde.

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Kommentar von friesennarr
23.06.2016, 11:25

Dann darf man sich keinen Carnivoren halten - ganz einfach.

Schlachtabfälle alleine ist keine Hunde bzw. Katzennahrung. Heute sind selbst die Nebenprodukte von der Schlachtung so beliebt, das auch dafür Tiere extra geschlachtet werden, weil man gerade wegen der Hundefutter und Katzenfutter weit mehr davon braucht.

Früher hat man Knochen und Innereien umsonst beim Metzger bekommen (auch grüne Pansen waren Abfall) heute ist das ganze sogar teuer, weil gesucht.

In einem Hundefutter muß immer Muskelfleisch und Innereien sein. Beides sind keine Schlachtabfälle. Du solltest dich mal damit auseinandersetzen, was Schlachtabfälle sind (es gibt nämlich nur sehr wenig was dazu zählt) alles was halbwegs o.k. ist wandert ins Tierfutter.

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Wenn sie ein Tier artgerecht halten wollen, werden sie sich dazu durch ringen können.

Obwohl Baumann meinte eine vegetarische Ernährung wäre bei Angst bzw. Stress Hunden gut

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das ist blödsinn

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Kommentar von Stellwerk
22.06.2016, 22:24

Leider nicht, gibt es öfter, als man denkt. Google einfach mal "vegetarisches Hundefutter"....

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Hunde sind halt Fleischfresser, haben sich aber mit der Zeit sehr an dier Menschen gewöhnt. So kann es vorkommen, dass manche Hunde auch kein Fleisch mehr vertragen.

Vom Gefühl würd ich aber sagen geben Vegetarier auch Ihren Hunden Fleisch und wenn das nur in Form von Trockenfutter ist. :-)

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Kommentar von floppy232
23.06.2016, 09:41

Ich kenne nur Unverträglichkeiten von bestimmten Fleischsorten, dass ein Hund generell kein Fleisch verträgt habe ich bisher noch nicht vernommen.

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Wenn solche gibt, sollte man ihnen die Tiere wegnehmen... wenn sie bescheuert sein wollen, bitte. "Jedem Tierchen sein Plaisierchen" wie es so schön heißt.

Aber Carnivoren die notwendige Nahrung vorzuenthalten, ist einerseits unglaublich arrogant und andererseits ein deutliches Zeichen für nicht vorhandenes Verantwortungsbewusstsein...

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Also ich esse seit meiner Kindheit kaum Fleisch (nur wenn ich  wo eingeladen bin, Grillerei etc)

Aber mein Hund wird gebarft und bekommt demnach jeden Tag echtes Fleisch, teilweise auch ganz frisch!

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