gearbeitete Überstunden einfach streichen?

... komplette Frage anzeigen

4 Antworten

Warum hast Du Dich eigentlich auf die befristete Stundenreduzierung eingelassen? Das Betriebsrisiko trägt doch der AG und nicht der AN.

Selbstverständlich hast Du Anspruch auf Bezahlung der Überstunden. Wenn die Arbeit mit den reduzierten Stunden nicht erledigt werden kann, sollte die befristete Stundenkürzung rückgängig gemacht werden.

Einen Betriebsrat habt Ihr wohl nicht. Wie lange bist Du denn schon in der Firma und wie viele Mitarbeiter gibt es?

 wurde mir lapidar mitgeteilt, wenn es mir nicht passt, kann ich gehen.

So ein Blödsinn. Wer gibt denn so etwas von sich? Dein Vorgesetzter oder der AG (wenn es nicht dieselbe Person ist)?

Ich vermute mal, es ist kein Kleinbetrieb mit nicht mehr als 10 ständigen Vollzeitkräften und Du bist schon länger als 6 Monate im Betrieb. Da kannst Du Dein Recht ohne Angst vor einer Kündigung fordern. Hier greift dann das Kündigungsschutzgesetz und es ist kein Kündigungsgrund wenn AN ihre Rechte in Anspruch nehmen wollen.

Der Umgang mit Überstunden ist doch vertraglich bei Euch geregelt und an diese Abmachung hat sich der Betrieb zu halten. Warum sollte nur bei Dir eine Ausnahme gemacht werden (die nicht rechtens ist)?

Solange in Deinem Arbeitsvertrag keine Vereinbarung wie z.B. "monatlich sind 10 Ü-Stunden mit dem Gehalt abgegolten" steht, hat man sie Dir zu bezahlen oder als Freizeitausgleich zu geben.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von DerSchopenhauer
18.12.2015, 12:17

Noch eine Ergänzung zum Arbeitszeitkonto:

Überstunden, die nicht zum vereinbarten Stichtag abgefeiert wurden, verfallen grundsätzlich. Dem Arbeitnehmer muß allerdings ein angemessener Zeitraum eingeräumt werden (üblich ist meist 1 Jahr)

2

Hallo nessa40,

mir ist da einiges bei Deinen Fragen aufgefallen:

am 29.09. schreibst Du von einer Reduzierung auf einen Halbtagsjob,
am 04.11. dann was von einer Reduzierung auf 30 Stunden,
am 18.11. wiederum wird Dein Vertrag auf 25 Stunden reduziert
mit einem Überstundenkonto von 20 Stunden
und jetzt schreibst Du was von 32 Stunden und 25 Stunden Zeitkonto.

Ich verstehe nicht so ganz was das alles soll.
Weißt Du überhaupt was in Deinem Vertrag steht?
Und was willst Du eigentlich von der Community hören??

Ach noch eine Ungereimtheit: am 12.10.2014 schreibst Du in einem Kommentar zum Mobbing, das Du Abteilungsleiterin bist, jetzt bist Du
nur noch eine Sachbearbeiterin.... irgendwie komisch

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

(Arbeitsvertrag wurde entsprechend ergänzt). 

Mit Deiner Unterschrift??

Arbeit gegen Lohn, so ist die Arbeitswelt geregelt. Und das was zu Deinen Ü-Stunden vertraglich geregelt ist ist halt auch einzufordern.

Manchmal allerdings auch mit dem Risiko eine betriebsbedingte Kündigung zu erhalten. Vorab könnte ein Betriebsrat helfen.

Das og Risiko mußt Du selbst einschätzen. Vielleicht mit einem Juristen über das Ganze reden. Hier bestehen mehrere Probleme parallel nebeneinander.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Du hast Recht, aber willst Du es auch einfordern?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?