Frage von Andrea1964 02.03.2013

GdB Widerspruch Versorgungsamt

  • Hilfreichste Antwort von Bloodsuckerin 03.03.2013
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hallo,

    ja, ich habe schon mal Einspruch eingelegt. Allerdings habe ich den Antrag beim Landessozialamt gestellt.

    Ein Einspruch kann Sinn haben. Aber mit einem GdB über 50 würde ich nicht rechnen. Es ist schon schwer 50 zu bekommen. Und wenn der Folgeantrag (so heißt dieser Antrag, mit dem man Widerspruch einlegt) nichts bringt, solltest Du noch mal ein paar Monate warten und dann einen erneuten Antrag stellen.

    Ganz wichtig ist auch, dass Du nicht nur die Gesundheitsstörungen nennst, sondern auch die daraus hervorgehenden Beeinträchtigungen. Wenn der Platz auf dem Antrag dafür nicht reicht, schreibe sie auf ein Beiblatt, auf das im Antrag vermerkt wird (Du kannst dann z.B. neben die Gesundheitsstörung/-en "s. Beiblatt" schreiben).

    Vielleicht kannst Du Dir auch noch mal ein neues ärztliches Attest ausstellen lassen, das Du dann beilegst.

    Ich denke schon, dass das Auswirkungen bei einem Erwerbsminderungsrenten-Antrag haben kann.

    Außer einem Gleichstellungsantrag und dass Du offiziell als behindert giltst, hast Du davon nicht viel.

  • Antwort von Viel25wissender 03.03.2013
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Lege erst ein Mal Widerspruch ein, aber der wird sicher Abgelehnt. Der MDK Arbeitet nie für dich sondern für: Kassen wenn es um KG geht, Pflegesachen, und Prozente des Ausweises. MDK ist immer dein Feind und so benehmen sie sich auch. Man muss zudem auch selbst alles tun um sein Gesundheitszustand zu Verbesern. Und Depressionen sind Behandelbar.Sie wird nicht unbeding chronisch. Und darauf kommt es an. Sitzt Jemanden im Rollstuhl, der wird auch nie wieder Laufen können bei Querschnittslähmung. Solche Personen haben meist 100% plus B - G -A H nicht unbedingt. H bekommen Hilflose wie geistig Behinderte. Außer etwas Steuerliche Vorteile hats du mit 30% nicht. Widerspruch muss binnen 4 Wochen eingereicht werden. Wird der Abgelehnt, kannst du nur noch Klagen mit Anwalt. Jeh nach verdienst muss du den Anwalt selbst zahlen wenn man Verliert, hast du die Grundsicherung, wird dir ein Anwalt kostenlos gestellt. Antrag stellt man beim Amtsgericht. Viel Glück: VW

  • Antwort von Paula1234 02.03.2013
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Also, mit einem GdB von 30 % hast du absolut gar nichts!!!

    Also, unbedingt Widerspruch einlegen!!! Ganz wichtig .. die Versorgungsämter sind da im Moment ganz am sparen mit den Prozenten.

    Weil es bei dir wohl auch um Erwerbsminderungsrente geht, würde ich an deiner Stelle doch unbedingt zum VdK gehen, kostet doch nur um die 5 Euro im Monat, und das ist die Sache wert .. Ich selbst bin schon seit etlichen Jahren krebskrank, die 100 % habe ich wieder bekommen beim letzten Antrag, allerdings diesmal auch nur für 4 Jahre, ich hatte das G mit beantragt, aufgrund psych. Beschwerden, der Widerspruch läuft .. mit solchen Sachen musst du unbedingt ganz hart umgehen!!! Viel Erfolg!!!

  • Antwort von Schalke59 03.03.2013

    Hallo, außer einem Gleichstellungsantrag werden Dir natürlich die 30% bei der Steuer angerechnet. 80% Schwerbehinderungsgrad zu bekommen ist mit einer schweren depressiven Episode wohl kaum durchzusetzen. Meistens sind die 80% mit "H" für Hilflos und "G" für Gehbehinderung usw. verbunden. Du hast aber nur 30% bekommen und die könnte man Dir auch irgendwann auch wieder nehmen. Sogar meinem Mann wollte man die 30% wieder nehmen, obwohl er eine Behinderung von Geburt an hat und DAS wird sich NIE ändern. Das war echt ein Witz und somit blieb es auch bei den 30%. Mein Sohn hat 80% und er ist wirklich schwer krank. Viele Glück trotzdem bei einem evtl. Widerspruch.

  • Antwort von Gurti45 02.03.2013

    also ohne vertretung wimmeln die dich schnell ab da hilft echt der VdK und die sind ja auch nicht so teuer

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