Frage von Andrea1964,

GdB Widerspruch Versorgungsamt

Hallo,

ich habe Fragen zum Bescheid des Versorgungsamtes wegen Grad der Behinderung.

Hat schon jemand von euch gegen einen solchen Bescheid Einspruch eingelegt (ohne VdK)?

Haben heute einen Bescheid bekommen: Seelische Störung; GdB 30

Lt. Attest Tagklinik u.a. mittelgradige depressive Episode ... ich würde hier GbB 30-40 sagen Lt. Attest Psychiaterin u.a schwere depressive Episode... ich würde hier GdB 80 sagen

Hat ein Einspruch eurer Meinung nach überhaupt Sinn?

Hat der GdB bei einem Erwerbsminderungsrenten-Antrag irgendwelche Auswirkungen?

Was außer einem Gleichstellungsantrag habe ich von GdB 30?

Ich bitte alle Leute, die sich mit der Sache auskennen bzw. schon die gleichen Probleme hatten, hier zu antworten!

Vielen Dank! Andrea

Hilfreichste Antwort von Bloodsuckerin,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Hallo,

ja, ich habe schon mal Einspruch eingelegt. Allerdings habe ich den Antrag beim Landessozialamt gestellt.

Ein Einspruch kann Sinn haben. Aber mit einem GdB über 50 würde ich nicht rechnen. Es ist schon schwer 50 zu bekommen. Und wenn der Folgeantrag (so heißt dieser Antrag, mit dem man Widerspruch einlegt) nichts bringt, solltest Du noch mal ein paar Monate warten und dann einen erneuten Antrag stellen.

Ganz wichtig ist auch, dass Du nicht nur die Gesundheitsstörungen nennst, sondern auch die daraus hervorgehenden Beeinträchtigungen. Wenn der Platz auf dem Antrag dafür nicht reicht, schreibe sie auf ein Beiblatt, auf das im Antrag vermerkt wird (Du kannst dann z.B. neben die Gesundheitsstörung/-en "s. Beiblatt" schreiben).

Vielleicht kannst Du Dir auch noch mal ein neues ärztliches Attest ausstellen lassen, das Du dann beilegst.

Ich denke schon, dass das Auswirkungen bei einem Erwerbsminderungsrenten-Antrag haben kann.

Außer einem Gleichstellungsantrag und dass Du offiziell als behindert giltst, hast Du davon nicht viel.

Kommentar von darkCharm,

Deine Antwort ist ganz gut, aber ich denke n Wiederspruch bringt nix. N GdB von 80 ist da total unrealistisch.

Kommentar von Andrea1964,

Danke, ich habe nach Rücksprache mit meiner Psychiaterin den Widerspruch eingelegt.

Antwort von Viel25wissender,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Lege erst ein Mal Widerspruch ein, aber der wird sicher Abgelehnt. Der MDK Arbeitet nie für dich sondern für: Kassen wenn es um KG geht, Pflegesachen, und Prozente des Ausweises. MDK ist immer dein Feind und so benehmen sie sich auch. Man muss zudem auch selbst alles tun um sein Gesundheitszustand zu Verbesern. Und Depressionen sind Behandelbar.Sie wird nicht unbeding chronisch. Und darauf kommt es an. Sitzt Jemanden im Rollstuhl, der wird auch nie wieder Laufen können bei Querschnittslähmung. Solche Personen haben meist 100% plus B - G -A H nicht unbedingt. H bekommen Hilflose wie geistig Behinderte. Außer etwas Steuerliche Vorteile hats du mit 30% nicht. Widerspruch muss binnen 4 Wochen eingereicht werden. Wird der Abgelehnt, kannst du nur noch Klagen mit Anwalt. Jeh nach verdienst muss du den Anwalt selbst zahlen wenn man Verliert, hast du die Grundsicherung, wird dir ein Anwalt kostenlos gestellt. Antrag stellt man beim Amtsgericht. Viel Glück: VW

Kommentar von Bloodsuckerin,

Widerspruch muss binnen 4 Wochen eingereicht werden

Vier Wochen nachdem man den Feststellungsbescheid bekommen hat.

Wird der Abgelehnt, kannst du nur noch Klagen mit Anwalt.

Klagen kann man auch ohne Anwalt (die sind ja schließlich nicht billig). Man muss aber gar nicht unbedingt klagen. Erst mal sollte man ein paar Monate warten und dann noch mal einen komplett neuen Antrag stellen.

Kommentar von Viel25wissender,

Andrea soll Monate warten? Man kann nur einmal einen Widerspruch einlegen, dann kann man nur noch Klagen. Und warum sollte sie jetzt schon im Vorfeld einen Anwalt nehmen? VW

Kommentar von Viel25wissender,

Und logisch, dass ich 4 Wochen meinte nach Eingang des Schreibens. Was sollen ihr da Monate Bringen? Vielleicht geht es ihr dann viel Besser. So, kann sie auf die Jetzigen Befunde behagen. Nur wenn sie einen Neuantrag stellt, dann lohnt es sich im VDK bei zu Treten. Denn Rückwirkend werden die auch nichts machen. Und ganz ehrlich - viel tun die eh nicht. Ich Schreibe aus Erfahrungen. Ich habe dort Gekündigt. Mein Anwalt Übernimmt das nun. Gehtt aber um was Anderes. Ich habe Rechtschutz, dass ist jedenfalls sinnvoll. VW

Kommentar von Bloodsuckerin,

Und was, wenn es ihr dann nicht besser geht? Es kann nämlich schon sein, dass auch psychische Krankheiten wie Depressionen chronisch werden oder zumindest sehr lange andauern.

Vom VdK war auch nicht die Rede. Zumindest nicht in meinem Kommentar. Und genau so einen Neuantrag meinte ich. Das ist was anderes als ein Folgeantrag. Für einen Folgeantrag hat man einen Monat Zeit. Einen Neuantrag kannst Du auch noch Jahre später stellen. So hat man mir das zumindest erklärt.

Kommentar von Viel25wissender,

Das kann ja sein, dass da so ist. Aber trotzdem, sie will nun einen Ausweis und nicht erst in einigen Jahren VW

Kommentar von Bloodsuckerin,

Und wenn sie nun keinen bekommt? Heißt das, dass sie es dann nicht noch mal probieren soll? Nein. Dann muss sie sich eben ein bisschen gedulden. Das muss ich auch.

Kommentar von Viel25wissender,

Sicher soll sie es Versuchen aber sofort und nicht erste Monate Warten. Antrag kann man immer Stellen. Nur denke ich, dass der Widerspruch eben Abgelehnt wird und bei Depressionen- wie oft soll ich das noch Schreiben? - Behandelbar ist und der MDK - Rententräger denkt eben nicht menschlich. Die gucken dich ja nicht einmal an wenn man persönlich erscheinen soll. Sie Schreiben ohnehin nur für.......Ich habe echt keien Lust mich immer wieder zu wiederholen. Also lasse weitere Kommentare. Ich Antworte nicht mehr darauf. VW

Kommentar von Bloodsuckerin,

Man kann einen komplett neuen Antrag, der in dem Sinne nichts mit dem ersten zu tun hat, stellen. Hat man mir beim Sozialamt zumindest so gesagt. Und davon, dass sich hier irgendwer einen Anwalt nehmen soll, habe ich gar nichts gesagt.

Antwort von Paula1234,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Also, mit einem GdB von 30 % hast du absolut gar nichts!!!

Also, unbedingt Widerspruch einlegen!!! Ganz wichtig .. die Versorgungsämter sind da im Moment ganz am sparen mit den Prozenten.

Weil es bei dir wohl auch um Erwerbsminderungsrente geht, würde ich an deiner Stelle doch unbedingt zum VdK gehen, kostet doch nur um die 5 Euro im Monat, und das ist die Sache wert .. Ich selbst bin schon seit etlichen Jahren krebskrank, die 100 % habe ich wieder bekommen beim letzten Antrag, allerdings diesmal auch nur für 4 Jahre, ich hatte das G mit beantragt, aufgrund psych. Beschwerden, der Widerspruch läuft .. mit solchen Sachen musst du unbedingt ganz hart umgehen!!! Viel Erfolg!!!

Kommentar von Bloodsuckerin,

Also, mit einem GdB von 30 % hast du absolut gar nichts!!!

Doch, man hat ab einem GdB von 30 das Recht sich vom Arbeitsamt gleichstellen zu lassen.

Antwort von Schalke59,

Hallo, außer einem Gleichstellungsantrag werden Dir natürlich die 30% bei der Steuer angerechnet. 80% Schwerbehinderungsgrad zu bekommen ist mit einer schweren depressiven Episode wohl kaum durchzusetzen. Meistens sind die 80% mit "H" für Hilflos und "G" für Gehbehinderung usw. verbunden. Du hast aber nur 30% bekommen und die könnte man Dir auch irgendwann auch wieder nehmen. Sogar meinem Mann wollte man die 30% wieder nehmen, obwohl er eine Behinderung von Geburt an hat und DAS wird sich NIE ändern. Das war echt ein Witz und somit blieb es auch bei den 30%. Mein Sohn hat 80% und er ist wirklich schwer krank. Viele Glück trotzdem bei einem evtl. Widerspruch.

Antwort von Gurti45,

also ohne vertretung wimmeln die dich schnell ab da hilft echt der VdK und die sind ja auch nicht so teuer

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