Gbr Einkauf ohne Rechnung mit fortlaufender Nummer?

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3 Antworten

Verstehe ich es richtig, es geht nicht um eure Ausgangsrechnungen an die ebay-Kunden sondern um eure Outlet-Einkäufe ?

Haben im Outlet nachgefragt, diese Stellen solche Rechnungen nicht aus

Beschreib doch mal, wie die Rechnungen aussehen, die ihr dort beim Einkauf erhaltet.

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ich habe mit einem Freund eine Gbr. Wir haben letztes Jahr fleißig im Outlet Schmuck gekauft und diesen dann auf ebay verkauft.

Das ist durchaus legal, vorausgesetzt, das Gewerbe wurde korrekt angemeldet. Und ihr seid natürlich gewerbliche Ebay-Verkäufer mit allen Rechten und Pflichten.

Wir wurden danach darauf von Bekannten darauf hingewiesen, das dies nicht rechtens ist, wenn die Rechnung nicht die Adresse sowie eine fortlaufende Rechnungsnummer besitzt.

Richtig. Pflichtangaben siehe

http://www.frankfurt-main.ihk.de/recht/steuerrecht/umsatzsteuer_national/rechnungsstellung_pflichtangaben/

Wobei es sich hier vermutlich um Umsätze mit § 19 UStG handeln dürfte, weswegen die umsatzsteuerliche Behandlung ohnehin insofern irrelevant sein dürfte. Das ändert aber nichts daran, dass die Angaben korrekt und vollständig sein müssen.

Ist es irgendwie möglich, Waren im Outlet zu kaufen und diese weiter zu verkaufen, wenn die Rechnung ohne diese Anforderungen sind?

Nein.

Grauzonen?

Gewerbe ist Gewerbe - ob nun mit oder ohne § 19 UStG.

Wie machen es andere ebay Verkäufer die im Outlet einkaufen?

Hoffentlich richtig.

Haben im Outlet nachgefragt, diese Stellen solche Rechnungen nicht aus

Wenn es sich dort um einen Bar-Kassenverkauf handelt, ist doch jeder Beleg durchnummeriert. Eure Rechnungen müssen den Formvorschriften aber ebenso genügen - und da es sich hier um Fernabsatz handelt, unterliegt ihr auch den dazugehörigen Vorschriften.

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das was du mit deinem freund machst, ist zweifsfrei gewerbliches handeln. dafür müsst ihr ein gewerbe anmelden, sonst kann es richtig ärger mit diversen behörden geben.

rechnungen müssen für jeden verkauf geschrieben werden, außerdem gibt es gerade im internethandel noch eine reihe von vorschriften und regeln, z.b. das umfangreiche widerrrufs-recht oder die pflicht zu einer ordentlichen buchführung.

bis zu einer grenze von 17.500 € umsatz pro jahr kann man als "kleingewerbe" agierren, bei dem in den rechnungen keine MWSt ausgewiesen werden muss.

die größte gefahr geht aber von rechtsanwälten aus, die das internet nach genau solchen amateuren durchforsten, die solche regeln nicht einhalten, um bei ihnen mit saftigen, aber formal rechtlich einwandreien abmahnungen geld zu verdienen.


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