Gasbrennkessel mit Speicher und Solarheizungunterstutzung oder Gastherme kombigerät mit Durchlauferhitzer?

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3 Antworten

Belastbare Ratschläge dürfte nur ein TGA Planer geben können.

Hier dürfte vermutlich ein GBW Gerät mit indirekt beheiztem Speicher für WW sinnvoll sein. Zudem wesentlich preisgünstiger.

Solarthermie ist meist für ZFH unwirtschaftlich.

Die Anlage von einem Profi, der weder verkauft noch einbaut, vorab dimensionieren lassen.

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Kommentar von merziger76
13.02.2016, 17:26

Ist TGA Technische Gutachter???

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Kombithermen haben einen Vorteil, daß sie kompakt gebaut sind und Platz sparend sind. Dabei sind sie aber auf keinen Fall immer die Beste Wahl. Es kommt immer auf die erforderliche Heizleistung an, die für die jeweilige Wohneinheit nötig ist. Bei den meisten Wohnungen, in denen Kombithermen eingegaut werden, weil der Platzmangel dazu zwingt, sind sie überdimensioniert und verbrauchen dadurch mehr Gas als eine Therme oder Kessel mit einem separaten Warmwasserspeicher. Die Überdimensionierung resultiert aus der Erfordernis für die Warmwasserbereitung eine Mindestleistung bereit zu stellen, die für die Heizung der Wohnräume viel zu hoch ist. Die Warmwasserleistung bei einem Kombigerät mit Durchlauferhitzer liegt bei 21kW um eine ausreichenden Durchfluß zu gewährleisten. Die Kombithermen sind zwar mit modulierenden Brennern ausgestattet um die Leistung der Therme an den Bedarf anzupassen, aber da die Leistung in den meisten Wohneinheiten gar nicht abgerufen werden kann, bleibt diese Möglichkeit der Energieeinsparung durch die Anpassung der Brennerleistung verschenkt. Denn durch das häufige Starten der Therme wird Energie verschwendet. Auch ist der Warmwasserkomfort bei einer Kombitherme eingeschränkt, weil bei jedem Warmwasserzapfen eine gewisse Zeit vergeht, bis das warme Wasser an der Zapfstelle ankommt. Bei einer gut geplanten und ausgeführten Heizung mit Warmwasserspeicher liegt das Warmwasser bereits nach kürzester Zeit an der Zapfstelle an. Der Vorteil einer Kombitherme ist die Abrechnung der verbrauchten Energie direkt beim Versorger ohne die Abrechnung durch einen Abrechnungsdienst und die Zankereien, daß der Eine meint mehr als der Andere zahlen zu müssen. Bei der Zentralheizung mit der Solaruntersützung ist der erste Vorteil, daß man Energie einsparen kann. Dann liegt das Warmwasser immer nach kurzer Zeit an der Zapfstelle an. Der einzige Nachteil ist die Abrechnungsproblematik, die aber durch die Einschaltung einer Abrechnungsfirma das Problem beseitigt werden kann.

Bedenke bei der Installation der Anlage, daß die Zirkulationsleitung bis nah an die letzte Zapfstelle herangeführt wird, damit das Warmwasser nach kurzer Zeit an der Zapfstelle anliegt. Auch mußt Du darauf achten, daß sämtliche Leitungen zu 100% gedämmt werden, um erstens Energie zu sparen und Zweites nur das zu heizen, was auch beheizt werden soll. Nichts ist irritierender als lauwarmes Wasser, das aus dem Kaltwasserhahn kommt. Von der Gefahr der Keimbildung einmal ganz abgesehen. Die Heizleistung des Kessels kann, bedingt durch die größere Wohnfläche besser angepasst werden. Bei der Kombination mit einer Solaranlage ist dann nur noch zu überlegen, ob man mit der Solarunterstützung nur das Warmwasser bereiten möchte oder auch die Heizung von der Solaranlage mit übernommen werden, so daß die Brennwerttherme, oder -kessel nur noch für den Spitzenbedarf einspringen muß. Auch ist die Auswahl der Solarpaneele für die Leistung und Einsparung entscheidend. Die besten Solarkollektoren sind die Vakuumröhren, die selbst bei bewölktem Himmel noch Wärmeleistung liefern. Allerdings sind sie auch etwas teurer als die einfachen Flachkollektoren. Wenn Du allerdings bereits einen Auftrag erteilt hast, dann kannst Du nicht mehr so einfach die Anlage ändern. Dann mußt Du mit aller Wahrscheinlichkeit mit höheren Kosten rechnen.

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Kommentar von merziger76
13.02.2016, 18:28

Ein Baugutachter hat mir telefonisch gesagt das ich aus dem Vertrag aussteigen kann.

In den Wohnungen leben 10 Personen  und es ist mir wichtig das richtige Heizgerät ins Haus einbauen lasse. 

Mit meiner Recherche spart man beim Gastherme Kombigerät an der Anschaffungskosten aber langlebig kommen die Kosten auf 20Jahre gleich raus. Wenn keine Reparaturen auftreten. 

Da ich den mich nicht entscheiden kann was Sinnvoller ist. Werde ich ein Baugutachter ins Boot holen damit ich einen guten gewissen habe.

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Du brauchst keine 2 Gaskessel aber es  möglich das als kombiegerät zu machen damit gleichzeitieg auch warmes wasser von einer stele gelifert wird,.ein warmwasser erzeuger ist kein Durchlauferhitzer die gibt es nur im bad oder dder Küche.Wen du Fragen must ist eine Heizungsfachbetrieb keinen Baugutachter.Den wer sagt dir zb das du nur 60 % des bedarf durch die solaranlage bedinen kanst.Egal wofür du dich enscheidest es ist immer wichtieg die Betriebskosten im Auge zu haletn den was bring das einsparen an materialien wen die betriebskosten viel zu hoch sind und  damit die anschaffung sich zgb  nicht mehr Rentiert.Seit den 80er gibt es Brenwertgeräte und alleine deswegen sind sie schon gut den sie heizen mit niedriegeren temperaturen wodurch auch eingespart wird.

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Kommentar von merziger76
13.02.2016, 21:05

Danke für dein Antwort. Jede Heizungsfirma lobt seine eigene Material und zeigt andere Heizverfahren schlechter. 

Gestern habe ich bei einer Heizungsfirma 2 Buderus Kessel nachgefragt mit Warmwassererzeuger (mit integrierter Durchlauferhitzer) wie sie mir erklärt haben wurden die Geräte mit Montage und Schornstein Sanierung ca.12000 Euro kosten. Solaranlage bringt über Winter nicht viel deswegen ist die Frage für mich ob ich für die Anlage 17000Euro aufbringen soll und rentabel ist. Im Sommer aber das schöne ist das ich Warmewasser durch Solar bekomme. Die Nebenkosten sind wärmemengenzähler alle 5jahre zuerneuern und die Zählerableser Firma zu angarchieren.

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