Frage von EpsilonXr, 375

Gab es wirklich jemals einen Jesus?

Eine Person, die sich Gottes Sohn nannte, auf Wasser laufen konnte, Wasser zu Wein verwandelte, usw. usf.

Kann es wirklich sein, dass es sowas wirklich jemals gab ?

Antwort
von Philipp59, 87

Hallo EpsilonXr,

wenn Du die Frage stellen würdest: "Gab es Alexander den Großen?", so würde wohl kaum jemand seine Geschichtlichkeit in Frage ziehen. Bei den meisten historischen Persönlichkeiten zweifelt in der Regel niemand daran, dass sie gelebt haben. Warum nicht? Weil es historische Quellen gibt, die von der Existenz und dem Wirken dieser Personen Auskunft geben und die als zuverlässig eingestuft werden.

Wie sieht es im Fall von Jesus Christus aus? Gibt es auch für seine Existenz historische Belege? Der beste und umfangreichste geschichtliche Beleg ist die Bibel selbst. Sie ist durch eine große Anzahl alter Handschriften besser belegt, als die meisten anderen historischen Quellen. Es gibt jedoch auch zuverlässiges außerbiblisches Quellenmaterial.

Der geachtete römische Historiker Sueton (1. Jh.), Plinius der Jüngere, Statthalter von Bithynien ( 2. Jh.) und der jüdische Historiker Josephus berichten von Jesus als von einer Person, die tatsächlich gelebt hat. Und der Kirchenlehrer und Philosoph Justinus der Märtyrer schrieb Mitte des 2. Jahrhunderts mit Blick auf den Tod Jesu: "Daß das so geschehen ist, könnt ihr aus den unter Pontius Pilatus angefertigten Akten ersehen". Auch was die Wunder Jesu betrifft schrieb Justinus der Märtyrer: "Daß er das wirklich getan hat, könnt ihr aus den unter Pontius Pilatus aufgenommenen Akten ersehen" (Justinus der Märtyrer, Erste Apologie, Abschn. 35+48 (veröffentlicht in: Bibliothek der Kirchenväter, Bd. 1, 1913)). Der erwähnte Historiker Sueton, der auf die Vertreibung der Christen im 1. Jahrhundert Bezug nahm, schrieb:"Die Juden, welche, aufgehetzt von Chrestus, fortwährend Unruhen machten, vertrieb er aus Rom" (Sueton, Die zwölf Cäsaren, Buch V, Kap. 25 (übersetzt von Adolf Stahr), 1922).

Das sind nur wenige Beispiele, die keinen Zweifel an der Geschichtlichkeit Jesu lassen. Das wurde auch in einem Leitartikel des Wall Street Journal (2002) bestätigt, wo es hieß: „Die Wissenschaft kann Jesus nicht ignorieren. Abgesehen von vereinzelten Atheisten akzeptieren die meisten Gelehrten Jesus von Nazareth als historische Persönlichkeit." Das im englischen Sprachraum sehr bedeutende Nachschlagewerk Encyclopædia Britannica (Ausgabe 2002) schrieb im Hinblick auf die überzeugenden historischen Zeugnisse:" Diese unabhängigen Berichte beweisen, dass in alter Zeit nicht einmal die Gegner des Christentums die Geschichtlichkeit Jesu bezweifelten, die erstmals und aus unzulänglichen Gründen Ende des 18., während des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Zweifel gezogen wurde".

Es geht jedoch nicht nur darum, dass es Jesus Christus überhaupt gegeben hat. Es geht auch darum, in welchem Umfang er Menschen beeinflusst hat. Hierzu die Stimmen einiger bedeutender Persönlichkeiten und Historiker:

"„Man müsste schon ausgesprochen abwegig argumentieren, wollte man bestreiten, dass die einflussreichste Einzelperson — nicht nur der letzten zwei Jahrtausende, sondern der gesamten Menschheitsgeschichte — Jesus von Nazareth gewesen ist“ (Reynolds Price, amerikanischer Autor und Bibelgelehrter).

„Ein völlig unschuldiger Mann opferte sein Leben zugunsten seiner Mitmenschen, einschließlich seiner Feinde, und erlöste die ganze Welt — eine unerreicht edle Tat“ (Mohandas K. Gandhi, politischer und religiöser Führer Indiens).

„Als Kind erhielt ich sowohl Unterweisung in der Bibel als auch im Talmud. Ich bin Jude, aber ich bin von der Lichtgestalt des Nazareners gefesselt“ (Albert Einstein, deutscher Wissenschaftler).

„Für mich ist Jesus Christus — als Gottessohn wie auch als Menschensohn — die herausragende Persönlichkeit der Geschichte. Alles, was er je sagte oder tat, ist für uns heute wertvoll, und das lässt sich von keinem anderen Menschen aus Geschichte oder Gegenwart behaupten“ (Schalom Asch, jüdischer Schriftsteller, zitiert aus Christian Herald; ).

„Ich habe fünfundfünfzig Jahre in der Welt gelebt, und von diesen habe ich . . . fünfunddreißig als Nihilist gelebt, und zwar in der wahren Bedeutung des Wortes . . . Vor fünf Jahren kam mir der Glaube an die Lehre Christi — und mein Leben änderte sich plötzlich ganz und gar“ (Leo Graf Tolstoi, russischer Schriftsteller und Philosoph)."
(Quelle: Der Wachtturm, 01.12.2008, Seite 3).

Man überlege einmal: Könnte eine erfundene Gestalt die Welt wohl so nachhaltig prägen, wie das Jesus Christus ohne Zweifel getan hat? In dem Werk The Historians’ History of the World wird hierzu angemerkt: "Das historische Ergebnis der Tätigkeit [Jesu] war von größerer Tragweite — sogar von einem streng weltlichen Standpunkt aus gesehen — als die Taten irgendeiner anderen Gestalt der Geschichte. Die hauptsächlichen Zivilisationen der Welt erkennen die mit seiner Geburt beginnende neue Zeitrechnung an".

Deine andere Frage ist die, ob die Wunder Jesu wirklich geschehen konnten. Eines steht ganz sicher fest: Wäre Jesus ein Mensch wie jeder andere gewesen, dann wären die in der Bibel beschriebenen Wunder ganz sicher niemals geschehen. Doch als Sohn Gottes erhielt er die Macht Dinge zu vollbringen, die weit über das hinausgehen, was durch menschliche Kraft möglich ist. Jesus selbst sagte einmal zu seinen Jüngern: "Bei Menschen ist dies unmöglich, bei Gott aber sind alle Dinge möglich"(Matthäus 19:26).

Bei Wundern geht es in der Regel um übernatürliche Dinge; wer wollte bestreiten, dass Gott, der die Naturgesetze erschaffen hat, dazu in der Lage ist, diese vorübergehend außer Kraft zu setzen oder etwas zu tun, was diesen zu widersprechen scheint? Außerdem sollte man daran denken, dass wir Menschen gegenwärtig in Bezug auf Wunder und andere Phänomene nicht alle Fakten kennen und von daher auch nicht unbedingt verstehen können, was da in Wirklichkeit abgelaufen ist. Wüssten wir mehr, so könnten wir vielleicht manches Wunder erklären. Denke auch einmal an die vielen technischen Errungenschaften, die für uns heute zwar selbstverständlich sind, doch noch vor einem Jahrhundert als ein "Wunder" eingestuft worden wären.

Das alles zeigt, dass man die Wunder der Bibel nicht vorschnell als unmöglich abtun sollte. Es gibt eben Manches, das sich gegenwärtig oder auf Dauer unserer Kenntnis entzieht, was jedoch nicht heißen muss, dass es deswegen nicht existieren kann.

LG Philipp

Kommentar von 666Phoenix ,

Der beste und umfangreichste geschichtliche Beleg ist die Bibel selbst.

Wow! Gleich muss ich brechen!

The Bible says: You know, I am true, because I say, I am true!

Kommentar von stine2412 ,

Aber Phoenix! Man zeigt doch nicht so deutlich, wessen Geistes Kind man ist! Oder geht es dir heute nicht gut? Philipp hat eine phantastische Arbeit abgeliefert. Für Ungläubige genauso geeignet, wie für Gläubige. Aber Spott ist nun mal vorausgesagt und ich bin mir sicher, Philipp berührt das GAR NICHT! Mich auch nicht, wollte dich nur mal an deine gute Kinderstube erinnern - die hattest du doch?

Kommentar von earnest ,

Das "Brechen" war sicher unnötig, Stine. Und Philipp hat sich wirklich Mühe gegeben.

Die "Wundergeschichten" sind natürlich allesamt spekulativ.

Und der "Beweis" der Bibel durch die Bibel ist nur die gute alte Zirkulärlogik, nach dem Muster: "Bei Harry Potter steht, daß Menschen fliegen können, also können Menschen fliegen."

Jenseits der "Kinderstube" geht es hier um unseriöse Beweisführung. Und für die ist Philipps Antwort, was die Bibel betrifft, tatsächlich ein fantastisches Beispiel.

Kommentar von 666Phoenix ,

stine, wie geht es Dir denn so?

Heute auf dem kritischen Trip?

Was soll an folgendem "phantastisch" sein: 

Der beste und umfangreichste geschichtliche Beleg ist die Bibel selbst.

Nur das habe ich (zugegeben) etwas krude beanstandet! Wenn das für Dich "phantastisch" ist, dann ist es für mich eben "Phantasterei"!

Philipp berührt das GAR NICHT! Mich auch nicht,

Aha! Deswegen hast Du ja auch reagiert! :-)

Kommentar von Hooks ,

Alle Dokumente,  die über göttliche Dinge wichtig sind für uns, sind in der Bibel zusammengefaßt. Das macht sie nicht weniger glaubhaft als andere Dokumente der Antike.

Es ist absolut nicht zulässig, zu behaupten, nur weil etwas in der Bibel steht, ist es nicht wahr. Es sind antike Texte wie andere auch, nur daß sie um Potenzen häufiger vorliegen.

Kommentar von WirGlaubenAnGtt ,

Es gibt einen Weg : jesus

Antwort
von Machtnix53, 90

Da es einen Fanclub für ihn gab und gibt, ist die Wahrscheinlichkeit seiner Existenz groß. Aber diese Geschichten über ihn sind wohl maßlos übertrieben.

Antwort
von comhb3mpqy, 100

Historiker sind der Meinung, dass es Jesus gibt.
Nun zu den Taten: Auch in der heutigen Zeit berichten Menschen davon, dass Jesus sie gesund gemacht hat. Es gibt keine wissenschaftliche Erklärung, warum diese Menschen gesund wurden. Wenn du die Berichte sehen möchtest, dann kannst du bei youtube ja mal nach "Mensch Gott" suchen.
Auch heute passieren Wunder. Wenn ein Mensch heilig gesprochen werden soll und es die Bedienung gibt, dass ein Wunder passiert sein muss, dann wird das von Ärzten (evtl auch mehrere Ärzte, die nicht immer gläubig sind) untersucht. Wenn es keine wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann ist ein Schritt getan, damit das Wunder bestätigt wird.

Kommentar von comhb3mpqy ,

es sollte heißen: ...und es die Bedingung gibt,...

Kommentar von Mark1616 ,

Es gibt keine wissenschaftliche Erklärung, warum diese Menschen gesund wurden.

Öhm. Doch. Unbewiesenen Behauptungen kann man doch auch mit unbewiesenen Behauptungen widersprochen werden?

dann wird das von Ärzten (evtl auch mehrere Ärzte, die nicht immer gläubig sind) untersucht

Schön das du meine Kritik angenommen hast, aber nur weil du eine weitere unbewiesene Behauptung in deine Antwort übernommen hast wird sich nicht richtiger. Deine Antworten sind ohne Quellenangaben, oder überhaupt irgendwelche Belege, nicht mehr als Hörensagen.

Kommentar von comhb3mpqy ,

eine Quelle kann ich liefern: suchen Sie bei Google mal nach "Atheist bestätigt Wunder katholische Kirche".

Kommentar von earnest ,

Tja, was bei dir halt "Quellen" sind ...

Antwort
von paranomaly, 88

Die Person Jesus gab es. Er wird auch in den sumerischen Schriften erwähnt. Laut den Keilschriften hat er auch noch andere Namen gehabt wie etwa Toth. In den sumerischen Keilschriften heißt es dass er Enkis Sohn war.

Jedenfalls halte ich dies für glaubwürdiger, denn wenn man bedenkt dass die Bibel über 1200 mal übersetzt, umgeschrieben und auch Dinge weggelassen wurden.

Kommentar von Hooks ,

Ja, so geht man heute mit der Bibel um. Viele hundert Jahre wurde die Bibel auf dss penibelste abgeschrieben und übersetzt,  man hatte damals noch Ehrfurcht vor dem lebendigen Gott.

Antwort
von MarkusKapunkt, 108

Die Existenz Jesu ist historisch nicht genau belegbar, aber vieles spricht dafür, dass es ein historisches Vorbild tatsächlich gegeben hat. Ob es die Wundertaten, über welche in den Evangelien geschrieben wird, gegeben hat, ist eine Frage deines eigenen persönlichen Glaubens. Viele halten das alles für Quatsch, andere sehen darin Sinnbilder oder Symbolhandlungen und wieder andere glauben daran wirklich.

Antwort
von Hooks, 18

Natürlich!  Das ist geschichtlich besser belegt als ein Karl der Große...

Kommentar von earnest ,

Diese Aussage ist grob falsch.

Immerhin hatte Karl einen Biografen, Einhard - was man von Jesus nun wahrlich nicht sagen kann.

Immerhin sind von Karl jede Menge Reisedaten und Urkunden bekannt - was man von Jesus nun wahrlich nicht sagen kann. 

Bei dir war offenbar der Wunsch der Vater des Gedankens, Hook.

Kommentar von earnest ,

Gemeint natürlich: einen zeitgenössischen Biografen

Kommentar von Hooks ,

Google mal nach Karl

Antwort
von chrisbyrd, 50

Die Auferstehung ist ein sehr wesentlicher Teil des christlichen Glaubens. Jesus selbst hat vorausgesagt, dass er am dritten Tag von den Toten auferweckt würde. Wenn Jesus aber wirklich von den Toten auferweckt wurde, so müssen wir annehmen, dass alles, was er gesagt hat, wahr ist, und wir können auch mit Sicherheit wissen, dass es ein Leben nach dem Tod gibt.

Es existiert viel Beweismaterial für die Auferstehung. Tatsächlich gibt es mehr rechtlich-historische Beweise (also solche Beweise, die vor Gericht gelten) für die Auferstehung als für die Niederlage Napoleons bei Waterloo. Es gibt verschiedene Gründe dafür, dass diejenigen, die sich mit der Auferstehung auseinandergesetzt haben, von ihrer Realität überzeugt sind.

Einige dieser Gründe möchte ich hier aufführen:


1. Jesus hat selber seinen Tod und seine Auferstehung vorausgesagt, und alles geschah genauso, wie er es gesagt hatte
(vgl. Johannes 2,19-21; Johannes 10,17; Matthäus 16,21; Lukas 18,31-33).

Kommentar von chrisbyrd ,

2. Das Geschehnis ist von verschiedenen zuverlässigen Historikern dokumentiert worden.
Verschiedene Historiker, die z. T. keine Christen waren, z.B. Josephus (ca. 37-110 AD), Ignatius (ca. 50-115 AD), Justin Martyr (ca. 100-165 AD) und Tertullian (ca. 160-220 AD) waren davon überzeugt, dass die Auferstehung tatsächlich geschehen ist. Ihre Schriften bestätigen die Aussagen der 4 Evangelien. Auch andere Historiker des 1. und 2. Jahrhunderts, darunterTcitus, Sueton, Plinius und Lucian von Samosata, schrieben über den Einfluss, der die Auferstehung auf die Menschen ihrer Zeit hatte.

3. Das Grab war leer - die Auferstehung ist die einzige gute Erklärung dafür.
Der große Stein vor dem Eingang zum Grab war von den Römern versiegelt worden, doch drei Tage nach der Kreuzigung war es leer. Die jüdischen Führer hätten sicher gerne die Auferstehung abgestritten, und hätten dies erfolgreich tun können, wenn sie einfach nur die Leiche hätten zeigen können - aber sie konnten keine Leiche zeigen, weil es keine gab. Die gern vertretene These des „Leichenraubs“ durch die Jünger ist wenigüberzeugend, denn das Grab wurde von Soldaten bewacht. Auch die Theorie, die Wachen seien eingeschlafen, ist absurd, wenn man das damalige römische Militärwesen kennt: So weist der Historiker George Currie darauf hin, dass auf das Verlassen des Postens oder Einschlafen während der Wache die Todesstrafe stand.

4. Mehrere Menschen waren Augenzeugen der Auferstehung. Nach seiner Auferstehung erschien Jesus mindestens zehnmal den Menschen. Paulus verweist zum Beispiel auf mehr als 500 Personen, denen der auferstandene Christus leibhaftig erschienen ist (1. Kor 15). Stichhaltig zeigt sich dieses Argument vor allem deshalb, weil die meisten dieser Augenzeugen zu diesem Zeitpunkt (ca. 55 n. Chr.) noch lebten und über die Ereignisse hätten befragt werden können. Diese Erscheinungen waren keine Halluzinationen, denn Jesus hat bei diesen Gelegenheiten mit seinen Nachfolgern gesprochen und gegessen, und sie haben seinen Körper berührt. 5. Auferstehung als Erklärung für den Anfang der christlichen Gemeinde. Nach Jesu Tod waren die Jünger eine völlig mutlose und verängstigte Gruppe von Männern und Frauen, denn als Anhänger des „Staatsfeindes“ Jesus mussten sie selbst mit dem Tod rechnen. Erst als der Auferstandene ihnen begegnete, wurden aus verängstigten Menschen mutige Zeugen. Sie verbreiteten die Botschaft vom Sterben und Auferstehen Christi, erst in Jerusalem und später in der ganzen Welt. Viele von ihnen wurden verfolgt und bezahlten ihren Glauben mit ihrem Leben – wer würde so etwas für eine selbst erfundene Geschichte tun?

6. Die herausfordernde Botschaft. Die Jünger selbst glaubten zunächst nicht an die Auferstehung, denn sie teilten das Denken des damaligen Judentums: Die Auferstehungshoffnung der Pharisäer beschränkte sich auf „die Auferstehung der Gerechten“ am jüngsten Tag, nicht aber auf eine leibliche Auferstehung im Hier und Jetzt; die Sadduzäer leugneten die Möglichkeit der Aufstehung sogar völlig. Die Auferstehungslehre zu vertreten war also nicht nur „lächerlich“, sondern auch gefährlich – es sei denn, sie war tatsächlich passiert.

7. Durch die Geschichte hindurch und bis zum heutigen Tage, glaubten die meisten Wissenschaftler, die sich mit den Umständen der Auferstehung auseinander-gesetzt haben, dass Jesus wirklich lebt. Der verstorbene Simon Greenleaf war ein Experte in Fragen über Rechtsgrundlagen. Nachdem er sich mit den Beweisen für die Auferstehung auseinandergesetzt hatte, kam er zu dem den Schluss: „Also war es unmöglich, dass sie, was sie geschrieben hatten, fortdauernd hätten bestätigen können, wenn Jesus nicht auferstanden wäre, und wenn sie diese Tatsache nicht mit absoluter Sicherheit gewusst hätten.“ Greenleaf, ein Jude, begann dann an Jesus Christus als Messias zu glauben. Nach einer juristischen Überprüfung kam Lord Darling, der ehemalige oberste Richter von England, zu dem Ergebnis: „In ihrer Eigenschaft als lebendige Wahrheit ist die Auferstehung solch ein überwältigender Beweis, durch Tatsachen und Indizien, dass es jeder intelligenten Jury der Welt gelänge, das Urteil zu fällen: Die Auferstehungsgeschichte ist wahr.“ George Eldon Ladd schrieb in seinem Buch: „Die einzige vernünftige Erklärung für diese historischen Tatsachen lautet, dass Gott Jesus leibhaftig auferweckt hat.“

Kommentar von earnest ,

Hier war nicht nach der Auferstehung gefragt.

Kommentar von chrisbyrd ,

Wenn Jesus wirklich auferstanden ist, hat es ihn logischerweise auch gegeben...

Kommentar von earnest ,

Und genau da liegt, wenn ich das mal so salopp sagen darf, der Hase im Pfeffer. 

Es gibt keinerlei stichhaltige Beweise für eine Auferstehung. Daher ist es eher kontraproduktiv, eine behauptete Auferstehung als Beleg für das Leben einer Person anführen zu wollen.

(Nicht dass wir uns missverstehen: Auch ich vermute, dass es einen orientalischen Wanderprediger namens Jesus gegeben haben könnte.)

Kommentar von Hooks ,

Die Auferstehung ist das am besten bezeugte Ereignis der Antike. Untersuche bitte erst einmal die Sachlage, bevor Du solche haltlosen Behauptungen aufstellst.

Antwort
von WirGlaubenAnGtt, 26

Klar jesus Christus unser Erlöser ist für uns gestorben und ist dann nach 3 Tagen wieder auferstanden. Für dich und mich! Für alle!

Kommentar von earnest ,

Nöh, für MICH ist er nicht gestorben. Damals gab es mich noch nicht. Auferstanden ist er nur laut Behauptung. Und falls doch, dann sicher nicht für so einen ollen Heiden wie mich. 

;-)

Antwort
von littletamy, 97

Die Bibel ist eigentlich im übertragenen Sinne zu verstehen, das heißt sie hat gewisse Botschaften, die sie unter die Leute bringen soll.

Die ganzen Wunder sind alle nur metaphorisch gemeint.

Kommentar von Hooks ,

In der Bibel steht nichts davon,  daß sie dermaßen zu verstehen sei, im Gegenteil!

Kommentar von littletamy ,

Achso, du denkst also Jesus ist damals wirklich übers Wasser gelaufen und hat es geschafft, dass Blinde wieder sehen? :D

Dann kann ich dich leider nicht ernst nehmen..

Antwort
von demitrios, 61

Die meisten NT-Historiker gehen heute davon aus, dass Jesus tatsächlich
gelebt hat. Sie ordnen Jesus ganz in das damalige Judentum ein
und nehmen an, dass sich seine Lebens- und Todesumstände, Verkündigung, sein Verhältnis zu anderen jüdischen Gruppen und Selbstverständnis in Grundzügen relativ zuverlässig ermitteln lassen.

Umfang und Zuverlässigkeit historischer Angaben im NT sind jedoch bis heute stark umstritten. Welche Jesusworte und -taten als historisch gelten, hängt von Vorentscheidungen über die sogenannten Echtheitskriterien ab. Weithin anerkannt sind die Kriterien der Kontext- und Wirkungsplausibilität.

(Auszug aus wikipedia "Jesus von Nazaret")

Antwort
von Steffi1818, 91

Die frage kann man nur beantworten wenn man weiß ob du an gott glaubst.?

Kommentar von earnest ,

Was hat die Frage nach der realen Existenz einer Person mit Gott zu tun?

Kommentar von Steffi1818 ,

Wenn er an gott glauben würde dann gab es einen jesus, wenn nicht dann nicht

Kommentar von earnest ,

Entschuldige, aber das ist Unfug. Die Existenz einer historischen Person hängt nicht vom (christlichen) Glauben ab. 

Ich muß nicht gläubig sein, um davon überzeugt zu sein, dass Karl der Große existiert hat. Oder Napoleon.

Kommentar von Machtnix53 ,

Sehr diplomatisch!

Antwort
von Geistchrist16, 58

Natürlich gibt es ihm und seine Rolle im Kosmos ist sogar noch viel größer als die meisten behaupten.

Wer ist Jesus?

1. Jesus ist der Sohn und Werkmeister Jehovas. Jesus war das Erste und Einzige, was Jehova direkt erschaffen hat, deshalb Titel wie Gottes eingeborener oder einziggezeugter Sohn. Er war der Anfang der Schöpfung. Jehova wollte aber noch mehr erschaffen, damit ER und Jesus sich daran erfreuen können. So ernannte Jehova Jesus zu seinen Werkmeister und erschuf mit ihm gemeinsam den geistliches Kosmos die Ewigkeit. Deshalb heißt es im NT: "Aus Gott, dem Vater (Jehova) wurden alle Dinge geschaffen und wir aus IHM und durch Jesus Christus wurden alle Dinge geschaffen und wir durch ihm."

2. Jesus ist unser Herr und Messianischer König. Als die Schöpfung vollendet war, salbte Jehova Jesus zum König aller vernunftbegabten Geschöpfe. "Christus" bedeutet der "Gesalbte"  und "salben" bedeutet im übertragenden Sinne "Verantwortung übertragen".

3. Jesus ist unser Erlöser. Der Mensch schloss sich vor langer Zeit Lucifer an und stürzte ins Unglück und erzeugte schlechtes Karma, deshalb leben wir in dieser schreckliche Welt. Jesus kam freiwillig auf die Erde und wurde Mensch. Er starb für unsere Sünden "Loskaufsopfer" und stieg in die Hölle hinab und kämpfte gegen Lucifer und siegte "Erlösungstat". Seit dem können wir nach und nach ins Jenseits zurückkehren.

Aus diesem drei Gründen sollte sich die gesamte Menschheit Jesus unterordnen, den er ist Jehovas Sohn und der wahre Messias (Christus)!

Kommentar von Bernhard64 ,

............und stieg in die Hölle hinab und kämpfte gegen Lucifer und siegte "Erlösungstat". Seit dem können wir nach und nach ins Jenseits zurückkehren...........

Wann hast du aufgehört, die Bibel zu studieren?

Kommentar von Geistchrist16 ,

Ich studiere immer noch die Bibel mit der Literatur der Geistchristen.

Kommentar von Alanbar34 ,

blasphemi pur; Anfang , mensch ; Gott Jesus , Unsinn

Kommentar von Geistchrist16 ,

Das ist deine Meinung.

Kommentar von earnest ,

Pardon, Geistchrist, aber: Selten so ein krauses Zeug gelesen. Und das will bei GF, Abteilung Religion, schon etwas heißen ...

Wer will und soll sich DEM "unterordnen"?

Kommentar von Geistchrist16 ,

Tja, eine geniale Wahrheit wird zuerst immer für Unsinn erklärt.

Ich dachte am Anfang auch, mich tritt ein Pferd!

Aber man muss den Tatsachen ins Auge sehen, es ist die Wahrheit und nichts als die Wahrheit!

Wer es nicht einsehen will, ist entweder feige, egoistisch oder abstrus oder alles zusammen!

Wenn du meine Antwort für "krauses Zeug" hältst, solltest du dringend die Abteilung wechseln, denn meine Beiträge sind das schönste, wertvollste und warmherzigste, was es auf GF, Abteilung Religion je gab!  

Kommentar von earnest ,

DAS war jetzt aber ein Beitrag voller Schönheit und voller Komik.

Kommentar von Geistchrist16 ,

Na bitte, geht doch, vielen Dank!

Kommentar von earnest ,

Immer wieder gern!

Antwort
von MildeOrange, 96

Es gab auch mal einen Hobbit in Mittelerde der einen Ring der unsichtbar machen konnte in Lava schmeissen musste, gibt sogar einen Film der das beweist. :D

Antwort
von BertRollmops, 87

Freilich. Und was hat der nicht alles tolles gemacht. In seiner Nachfolge "werden sie in fremden Sprachen sprechen.. Hände auflegen, um zu heilen..", also es ihm gleich tun. Die katholische Kirche hat dafür eine eigene Abteilung, in der seelig und heilig Sprechungen geprüft werden. Santo subito für Johannes Paul II, weil er angenblich eine Nonne vom Krebs befreit hat, als sie ihn angebetet hatte. Läuft, würde ich sagen!

Kommentar von Bernhard64 ,

Genau. Und wegen dieser verlogenen Religionen glauben viele nicht mehr an Gott

Antwort
von MrKnowIt4ll, 164

Die Persönlichkeit an sich scheint es gegeben zu haben, da gibt es viele historische Quellen. Die dazugehörigen "Geschichten" von wegen über Wasser laufen, heilen, etc. sind meiner Meinung nach als Sinnbilder zu verstehen...

Antwort
von JTKirk2000, 84

Gab es wirklich jemals einen Jesus?

Einen Jesus gab es sicherlich, denn es soll eine Zeit gegeben haben, wo dieser Name recht gebräuchlich war, wenn auch in der Form, wie er in der entsprechenden Sprache typisch gewesen ist.

Eine Person, die sich Gottes Sohn nannte, auf Wasser laufen konnte, Wasser zu Wein usw. usf. Kann es wirklich sein, dass es sowas wirklich jemals gab ?

Da stellt sich die Sache schon etwas anders dar. Wie sollte man nach etwa 2000 Jahren beweisen können, ob jemand über das Wasser laufen, Wasser zu Wein umwandeln, andere heilen, jemanden auferwecken und selbst auferstehen konnte? Das wären zu damaliger Zeit ebenso wie zu heutiger Zeit gewaltige Wunder gewesen und daher, wenn man nicht einmal versteht, wie es möglich ist, nicht einmal möglich, nachzuprüfen wenn dies gestern geschehen wäre (wenn das nicht gerade jemand einwandfrei dokumentiert hätte). Wenn dies vor etwa 2000 Jahren geschehen ist, ist die Möglichkeit, dies zu beweisen noch wesentlich unwahrscheinlicher, wenn nicht unmöglich, aber deshalb nennt man es ja auch Glauben, dass man es akzeptiert, oder eben nicht.

Laut der Bibel glaubte selbst der Apostel Thomas nicht an die Auferstehung Jesu, bis er ihm nach der Auferstehung Jesu begegnet ist, und das obwohl er wie die anderen Jünger, etwa 3 Jahre lang Jesus folgte und die Wunder, die er tat, mit ansah. 

Allerdings war er mit seinen Zweifeln in Bezug auf den Tod und die Auferstehung Jesu nicht der einzige Jünger, der gezweifelt hat. Die beiden, die laut Lukas 24,13-35 (http://www.bibleserver.com/text/EU/Lukas24,13-35) auf dem Weg nach Emmaus waren, hatten bis zu ihrem entsprechenden Erlebnis ebenfalls gezweifelt, dass Jesus wiederauferstanden war.

Antwort
von voayager, 12

Obes Jesus gab, ist schwer zu beantworten, denn die entsprechenden historischen Quellen sind recht dürftig, beschränken sich auf ein paar wenige Sätze von Tacitus und Josephus Flavus, die nicht weiter aussagekräftig sind. 

Kommentar von Hooks ,

Die Bibel ist voll von aussagekräftigen Berichten!

Kommentar von voayager ,

Kan schon gut sein, dass es einen Wanderprediger namens Jesus gab. Zu seiner Zeit gab es da deren viele davon. Es kann auch sein, dass mehrere Jesuse herumliefen und dann mit der Zeit zu einem verschmolzen - in der schrftl. Darlegung.

Kommentar von earnest ,

... die allesamt Jahrzehnte später geschrieben wurden.

Kommentar von voayager ,

das ist wohl wahr

Antwort
von Julia103, 136

Das hängt von deinem Glauben ab. Es gibt Menschen, die glauben an den Urknall und nicht an Adam, Eva, Jesus und andere. Du musst für dich entscheiden an was du glaubst.

Ich zum Beispiel glaube daran, dass es erst den Urknall gab, und die ersten Menschen, die von den Affen abstammen Adam und Eva hießen. An Jesus glaube ich schon, aber nicht daran, dass er 'zauberte'. Dass er Menschen geheilt hat glaube ich aber eher, weil er medizinisch besser begabt war als andere Menschen in diesem Zeitalter.

Du musst selbst herausfinden an was du glaubst und an was nicht, da kann dir keiner was 'vorführen' und du glaubst es dann.

Kommentar von earnest ,

Nein, es hängt nicht vom (religiösen) GLAUBEN ab, ob man davon überzeugt ist, dass eine historische Figur namens Jesus existiert hat. 

Es hängt allerdings vom Glauben ab, ob man Jesus für den CHRISTUS hält.

(Der Mensch stammt übrigens NICHT vom Affen ab.)

Kommentar von Julia103 ,

Natürlich stammt der Mensch vom Affen ab. Von was denn sonst? von nem Nilpferd oder was?

Kommentar von Machtnix53 ,

Der Mensch stammt nicht vom Affen ab, er ist ein Affe.

Kommentar von warehouse14 ,

@Machtnix53:

Wenn aber der Mensch doch ein Affe ist stammt er selbstverständlich von Affen ab! 

Und zwar jeder... Auch Du. ---> ;)

Kommentar von Machtnix53 ,

Es ist nicht falsch, dass der Mensch vom Affen abstammt, aber irreführend. Affe ist eine ganze Kategorie von Arten, deren eine der Mensch ist. Man sagt ja auch nicht, dass der Mensch von Wirbeltieren oder Säugetieren abstammt, obwohl er zweifellos ein Wirbeltier und ein Säugetier ist.

Kommentar von sarahj ,

Kompromissvorschlag: sie haben einen gemeinsamen Vorfahren. Die heutigen Affen sind also sowas wie Cousins 100000. Grades.
https://de.wikipedia.org/wiki/Stammesgeschichte_des_Menschen

Kommentar von ingwer16 ,

Earnest...... Du zitierst Adam & Eva .....
Ich hab viele Bildnisse von Adam& Eva angesehen , mir viel auf das Suf allen , Adam&Eva einen Bauchnabel haben , keine Körperbehaarung ...... Willkür der Zeichner 🤔🤔

Kommentar von WirGlaubenAnGtt ,

Wir stammen von Adam und Eva aber egal. wie es in der Bibel steht hat Gott mit einem Klumpen Erde Adam erschaffen und mit einer Rippe Eva. Und es gibt heute noch Gemeinden oder auch Menschen die gemeinsam zu Gott gebetet haben dass sie zb. geheilt werden oder dass er ihnen in der Not in der sie sind helfen. Und tatsächlich wurden sie geheilt und ihnen fehlte nichts. Und da gibt es noch einen bibelvers : gott ist mein Hirte, mir wird nichts fehlen.

Kommentar von earnest ,

Märchenstund' hat Gold im Mund.

Kommentar von Julia103 ,

Das ist kein Vers, sondern Psalm 23!!

Kommentar von Hooks ,

Falsch, nur der 1. Vers davon.

Antwort
von Baoshan, 77

Nun, Menschen, die sich als ein Sohn irgendeines Gottes betrachten gab es vor Jesus und nach Jesus. Vermutlich wirst du da auch heute noch fündig. Insofern ist es nicht unwahrscheinlich (und nicht weiter außergewöhnlich), dass Jesus tatsächlich gelebt hat.

Jemand der übers Wasser laufen kann, Wein zu Wasser verwandeln kann usw., gab es weder vor Jusus, noch zu seinen Lebzeiten, noch danach.

Vielleicht von David Copperfield abgesehen.

Antwort
von Psylinchen23, 64

Glaube nicht an Gott aber ich glaube schon das es Jesus gab.

Kommentar von WirGlaubenAnGtt ,

gott gibt's auch

Kommentar von Psylinchen23 ,

Und woher weißt  du das?

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