Frage von tibunn, 87

Gab es nach 1945 in Deutschland auf politischer Ebene jemals Überlegungen die verlorenen Ostgebiete durch militärische Gewalt zurück zu bekommen?

Also eine Angriffskrieg gegen Polen.

Antwort
von atzef, 23

Ja.

Dabei hätte man allerdings nicht nur gegen Polen agieren müssen, sondern eben auch gegen die Sowjetunion oder die Tschecheslowakei...

Tatsächlich gab es bei Teilen der Nazi- und Wehmachtfühung die Überlegung, mit den Westalliierten einen Seperatfrieden zu schließen und mit diesen gemeinsam gegen die Sowjetunion zu ziehen..

Diese Option stieß durchaus auch auf gewisses Interesse bei Teilen der britischen Führung.

Schlussendlich setzte sich aber Vertragstreue gegenüber den Beschlüssen der Konferenzen von Teheren und Jalta durch.

Was es danach auch immer an Sandkastenspielen gegeben haben mag, spielte im Kalten Krieg unter atomaren Vorzeichen keinerlei realistische Rolle.

Antwort
von Mojoi, 56

Nein, gab's nicht.

Antwort
von Hilke99999999, 59

Nein da die vollständige Organisation bei den Alliierten(USA,Frankreich,GB,Sowjets) lag.Unterdessen würden sogenannte "entnazifizierungen" durchgeführt bei denen die parteilichen nazis "aussortiert" wurden.Es könnte sein das einige Bürger noch daran interessiert waren (Grund für neonazis)

Antwort
von Dahika, 14

Höchstens von Patienten in der Psychiatrie. Alle anderen, auch die braunsten Revisionisten, haben da nicht mal drüber nachgedacht. Sie wollten nämlich keine Atombombe auf den Kopf bekommen.

Sie haben es bei Volkstänzen und flammenden Reden belassen. So dumm waren sie denn doch nicht.

Antwort
von Adenauerallee, 29

Polen wird das eh nicht raus rücken  meine Vorfahren kommen aus Breslau deswegen bin ich mega aggro

Antwort
von 1900minga, 43

Wie denn?
Ohne Geld, Militär, kampffähigen Männern und Regierung?

Kommentar von FrageAntwo ,

Doch eine Regierung haben wir

Kommentar von 1900minga ,

Ich ging von den ersten Jahren in der Nachkriegszeit aus.

Kommentar von FrageAntwo ,

Ok da hast du Recht

Antwort
von Rocker73, 47

Nein.

Durch das strikte Entnazifizierungsprogramm, Aufklärung über das NS Regime und die Verurteilung der Leute, die solche Angriffskriege geführt haben bei den Prozessen von Nürnberg, wurden solche Überlegungen im Keim erstickt.

Was manche Privatleute dachten nach dem Krieg, ist natürlich eine andere Sache...

LG

Kommentar von earnest ,

Das Entnazifizierungsprogramm war nur anfangs strikt. Die USA haben "nachgelassen", als sie der Meinung waren, auch alte Nazis könnten Kumpel im Kalten Krieg sein.

Kommentar von Rocker73 ,

Ja Freiherr von Braun ist da das beste Beispiel...

Antwort
von JBEZorg, 28

In welchem Deutschland? Es gab 2. Und nein in keinem davon kam man auf die glorreiche Idee Adolfs Katastrophe neu aufzulegen.

Kommentar von PatrickLassan ,

Es gab zwei deutsche Staaten, aber nicht zwei 'Deutschländer'.

Kommentar von JBEZorg ,

Doch, es gab 2 deutsche Länder.

Antwort
von botanicus, 32

Natürlich nicht.

Antwort
von soissesPDF, 25

Nein, zunächst war das keine politische Macht, außer die Besatzungsmächte.
General Patton (USA) wäre gern bis Moskau weiter marschiert, war aber
bereits durch die Abkommen von Jalta und Potsdam dazu nicht mehr in der Lage.

Kommentar von 666Phoenix ,

Sag mal, soisses, wo und bei wem hattest Du Geschichts- unterricht? 

Patton war nicht durch die Abkommen von Jalta und Potsdam am "Weitermarsch" bis Moskau gehindert! 

Der hat es ja kaum bis Paris geschafft und war für seine "freundliche" Art, mit Untergebenen umzugehen, bekannt:

"Während zweier Lazarettbesuche auf Sizilien hatte er unter posttraumatischen Belastungsstörungen leidende Soldaten geschlagen bzw. mit seiner Waffe bedroht. Obwohl zuerst unter Verschluss gehalten, gelangten die Vorfälle vom 3. und 10. August 1943 schließlich doch an die Öffentlichkeit" (Wiki). 

Ein solcher Psychopath wollte bis Moskau marschieren? Er hätte es vermutlich geschafft, nämlich weil sich alle Leute auf seinem Weg dorthin totgelacht hätten!

Die Amis hätten aufgrund ihrer militärischen Ohnmacht beinahe nicht mal ihre Landung in der Normandie geschafft!

"D-Day" = "Disaster-Day"!

Kommentar von soissesPDF ,

Dass Du Geschichte fleißig negierst ist bekannt.
Schau Dir mal die Dokumentationen auf Phönix.de an, dann weißt Du unschwer genauer, wer Patton befahl die Füße still zu halten.

Die Amis standen bereits in Torgau, Berlin wurde den Russen überlassen. Mit McPomm und Brandenburg allein hätte es sicher keine DDR gegeben.
Stattdessen wurde Westberlin eingetauscht gegen Thüringen, Sachsenanhalt und Sachsen.

Wie der D-Day ausging und wie es danach weiterging ist ebenfalls eine historische Tatsache.

Antwort
von FrageAntwo, 23

Außer von irgendwelchen NPD-Spinnern nein

Antwort
von tanztrainer1, 15

Da kann ich mich an so Plakate bis in die 60er erinnern:

http://images.google.de/imgres?imgurl=https%3A%2F%2Fwww.deutscheundpolen.de%2Fbi...


Und bei der Wahl 1968 hat die NPD noch damit auf Wahlplakaten argumentiert, ich glaube das sah ganz ähnlich aus!

Antwort
von VisionDativ, 33

Außerparlamentarisch sicherlich, keinesfalls jedoch als Erwägung oder Absicht seitens Regierung und Parlament.

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