Frage von Dudelmann01, 124

Gab es jemals eine Demonstration die wirklich etwas dauerhaft verändert hat und die Politiker verstanden haben dass sie falsch liegen?

ich kenn keine. wodurch ich mich frage ob das überhaupt Sinn hat.

Antwort
von MrHilfestellung, 36

Ich erinnere an die Wende in der DDR 1989, die durch maßgeblichen Druck der Bevölkerung zustande gekommen ist oder die Nelkenrevolution in Portugal.

Auf der eher negativen Seite, kann man ein heutiges Beispiel sehen. Die immer härteren Asylrechtsverschärfungen in Deutschland sind sicher auch auf die zahlreichen rassistischen und fremdenfeindlichen Demos während der letzten zwei Jahren zurückzuführen, wenn auch sie natürlich nicht alleine verantwortlich sind.

Kommentar von voayager ,

die Nelkenrevolution ist ein schlechtes Beipiel, weil ein Putsch vorausging. Ohne den wäre der Stein nicht ins Rollen gekommen.

Die Wende in der DDR, war dadurch besiegelt, als die SU die DDR nicht mehr stützte, alles Weitere war dann nur noch Begleitmusik.

Antwort
von soissesPDF, 12

Gab noch keine und wird auch keine geben.
Aus einer Demo erwächst kein politischer Handlungsdruck.

Ende der 1960jahre demonstrierten vorweigend Stutenten gegen den Shah Besuch, im Ergebnis bildete sich die RAF.
Anfang der 1970er Jahre streikte die ÖTV und setzte erhebliche Tariferhöhungen durch.

Das ist der Unterschied, ein Streik kann etwas bewirken, eine Demo nicht.
Die Demos gegen HartzIV haben gar nichts geändert, erst die Klagen vor dem Bundesverfassungsgericht zwangen die Politik zum handeln.

Kommentar von Fielkeinnameein ,

Also im Iran z.B. hat eine Demonstration schon einmal merklich etwas verändert. 

Antwort
von Gugu77, 39

Gerade letzte Woche wurde in Polen gegen einen Gesetzesentwurf  für  ein rigoroses Abteribungsverbotr gestreikt. Die Folge war eine Rücknahme seitens der Regierung.

https://www.welt.de/print/welt\_kompakt/print\_politik/article158605732/Polen-ki...

Ob das dauerhaft anhält, weiß ich nicht...

Kommentar von Dudelmann01 ,

kann ich jetzt nix sagen dazu. ausser dass die politik  3 schritte vorwärts geht und bei zu grossem widerstand zwei schritte zurück damit erst mal ruhe ist. der fuss bleibt aber in der türe....

Kommentar von Gugu77 ,

DA kannst du Recht haben. In spezielellem Fall von Polen ist die Streikultur so stark ausgeprägt, dass es sein könnte, dass ein erneuter Gesetzesentwurf in dieser Richtung gescheut wird aus der Befürchtung heraus, das Volk würde auf die Barrikaden gehen. Ist alles nur hypothetisch. ich vermute zudem, dass du auf andere Fälle hinaus willst.

Antwort
von Bitterkraut, 22

Natürlich, massenhaft. Viele Beispiele wurden hier schon genannt, wo Volksbewegungen die Politik oder Die Gesetzgebung geändert haben. Aber wie es der Name sagt, es waren Volksbewegungen, keine grölenden Häufchen...

Antwort
von HeymM, 58

Demos gibt es seit dem Internet nicht nur auf der Straße. Onlinepetitionen sind auch eine Art von Demos. Campact und Foodwatch machen das schon seit Jahren recht erfolgreich, z.B. gegen TTIP und CETA und hoffentlich auch bald geben Nestle.

Antwort
von triggered, 59

Ja zum Beispiel in der Ukraine wo sie Janukowitsch gestürzt und einen Bürgerkrieg ausgelöst haben. 

Kommentar von Fielkeinnameein ,

Dort wurde geputscht .. das ist ja wohl etwas anderes als zu demonstrieren.

Antwort
von archibaldesel, 39

Demonstrationen haben sogar schon ganze Staaten abgeschafft, zum Beispiel die DDR und jede Menge Regierungen gestürzt. Der arabische Frühling oder die Revolution in der Ukraine sagen dir etwas? Oder die islamische Revolution im Iran? Oder Solidarnosch in Polen? Rumänien? Usw. Usw. 

Kommentar von voayager ,

nee, da war schon mehr im Gepäck, nämlich Streiks und Besetzungen, mit bloßen Latschdemos erreichst du nichts weiter

Antwort
von Skinman, 7

ACTA. Schon vergessen?

Antwort
von Crack, 66

Hast Du die Demo`s in der DDR vergessen die vor 27 Jahren ein ganzes System zu Fall brachten und die Wiedervereinigung Deutschlands möglich machten?

Kommentar von Dudelmann01 ,

ich glaube nicht dass sich die ossis selbst befreit haben. das war politisch gewollt und die udssr hatte selbst zu viele probleme. deshalb haben sie das geld der wessis genommen.

Kommentar von antwortbittejap ,

Natürlich ist die DDR nur kaputt gegangen, weil es Widerstand gab?

Kommentar von voayager ,

nein, weil die SU sie hat fallen lassen

Kommentar von Crack ,

Welches Geld der Wessis?

Wenn Du damals dabei gewesen wärst würdest Du nicht so abfällig darüber sprechen.
Selbst in Kleinststädten gingen mehr Menschen auf die Straße als aktuell zu besten Zeiten von Pegida, in Leipzig waren es 500.000, in Berlin eine Million. Das machte nicht nur Eindruck sondern schaffte auch Tatsachen an denen niemand mehr vorbei konnte.

Kommentar von AriZona04 ,

Nein, das täuscht! Die DDR war finanziell am Ende und musste aufgeben. Danach wurde mit Wessigeld die DDR wieder aufgebaut.

Kommentar von Crack ,

Ach so.
Und weil die DDR finanziell und wirtschaftlich am Ende war hat man gesagt: "War alles nur Spaß?"

Du weißt doch gar nicht was damals los war.
Polizei und Armee stand bereit, der friedliche Widerstand war aber schon zu groß als das man ihn mit Gewalt zurückdrängen konnte.

Und, bevor die neuen Bundesländer wieder aufgebaut wurden wurde der brauchbare Rest der Wirtschaft erst einmal für je 1DM an westdeutsche Firmen verschleudert um dann zerschlagen zu werden.

Kommentar von Bitterkraut ,

Die DDR war von ihrem Anfang bis an ihr Ende immer wirtschaftlich am Ende. Du weißt nicht, was du redest. Genau genommen gab es gar keine Wirtschaft.

Kommentar von voayager ,

Griechenland ist mehr am Ende, dto. die Ukraine, als die DDR. Die mainstream Medien verbreiteten das Gerücht

Antwort
von Skeeve1, 34

Nur so unwichtiges Zeugs wie den Sturz des DDR-Regimes, die Abschaffung der Gesetze zur Rassentrennung in den USA, der arabische Frühling... also nichts wirklich Wichtiges, da hast du schon Recht.

Kommentar von Dudelmann01 ,

aber seit merkel hat demonstrieren nix mehr gebracht oder?

Kommentar von Crack ,

Wusste ich doch das Du darauf hinaus willst.

Was soll denn eine Demo schon bringen hinter der 3% der Einwohner stehen? Na?

Kommentar von voayager ,

Gegen TTIP sind sehr viele Menschen

Kommentar von Skeeve1 ,

Doch, die ganze Welt kann sehen wie dämlich die Pegidioten sind.

Kommentar von Bitterkraut ,

Das macht eben den Unterschied zwischen einer Volksbewegung und einem pöpelnden Haufen. Eine Volksbewegung bewegt was.

Kommentar von voayager ,

Dudelmann, die Leute haben genug von der Ignoranz dieses Staates, daher demonstrieren sie nur noch selten.

Antwort
von voayager, 7

Hier in Deutschland haben sich die Herrschenden stets über die Demonstranten hinweggesetzt. Paradebeispiel: anti-TTIP demo in Berlin. Immerhin sind 250000 Menschen auf die Straße gegangen. Die herrschenden Politiker ignorierten diese Riesen-Demo, die mainstream Medien dto.

Antwort
von imehl47, 50

Die Demonstrationen im Herbst 89 in Leipzig und Dresden....

Antwort
von AriZona04, 64

Genau: Das Recht zu demonstrieren gibt uns die Illusion, etwas verändern zu können. Ich erinnere mich daran, dass nach der Demo gesagt wurde: Wir haben gewonnen: Das ist jetzt vom Tisch. Bis es in einem Jahr wieder rausgeholt wird. Ich hab mich sooo geärgert und etwas dazu gelernt.

Kommentar von vitus64 ,

Von welcher Demonstration redest du?

Kommentar von AriZona04 ,

Fand mal vom Kindergarten aus statt.

Antwort
von Marc8chick, 35

DDR, Märzrevolutuion, auch die Demos gegen TTIP und leider sogar pegida haben etwas bewirkt.

Antwort
von Belladonna1971, 59

Wenn ich mich recht erinnere haben so die Frauen das Wahlrecht erstritten.

Kommentar von Dudelmann01 ,

wann war diese demo und wie viele frauen waren dabei? ich glaub das nicht.

Kommentar von adabei ,

Das war natürlich nicht nur eine einzige Demonstration, aber steter Tropfen höhlt den Stein.
Begonnen hat das schon mit den Sufragetten in England.

Kommentar von Dudelmann01 ,

ich denke frauen haben nur mehr rechte bekommen damit sie auch arbeiten und steuern zahlen. ausserdem ist dadurch die familie kaputt und der staat hat zugriff auf die kindererziehung im kindergarten. weil arbeitende frauen brauchen ja fremde die auf die kinder aufpassen.

Kommentar von adabei ,

Wieso fragst du überhaupt, wenn du an jeder Antwort etwas auszusetzen hast und sowieso nur deine eigene pessimistische Weltsicht gelten lässt?

Kommentar von Belladonna1971 ,

Du liegst meilenweit daneben. Beschäftige Dich bitte mit Geschichte! Die Frauen in England waren im günstigsten Fall in der frühen Industrie am Schuften- wurden finanzielle ausgenutzt und ihre Kinder arbeiteten im Bergwerk. Mit all den Folgen bis hin zum frühen Tod.

Sehr mutige Frauen lehnten sich gegen diese und weitere Ungerechtigkeiten, insbesondere Familienplanung (bedenke sie starben oft im Kindbett)auf und landeten im Gefägnis. Bitte Geschite wirklkich studierren und nicht nur kutz bei Wikipedia nachlesen.

Kommentar von Saturnknight ,

ich denke frauen haben nur mehr rechte bekommen damit sie auch arbeiten und steuern zahlen. ausserdem ist dadurch die familie kaputt und der staat hat zugriff auf die kindererziehung im kindergarten. weil arbeitende frauen brauchen ja fremde die auf die kinder aufpassen.

Wie kommst du auf diesen ganzen Müll?

Nur mal als Beispiel: es gab ein Gesetz im BGB, wonach eine Frau ihren Ehemann um Erlaubnis fragen mußte, wenn sie arbeiten wollte. Dieses Gesetz wurde erst 1977 abgeschafft.

Kommentar von Belladonna1971 ,

Die Sufragetten demonstrierten zwischen 1903-1928. Machen wir gerade deine Hausaufgaben? :)

Antwort
von Saturnknight, 38

die Montagsdemos in der DDR haben wohl schon was bewirkt.

Kommentar von Dudelmann01 ,

ich dachte die ostdeutschen kamen frei weil die udssr zusammen gebrochen ist.....

Kommentar von adabei ,

Ohne die Montagsdemonstrationen wäre trotzdem nichts daraus geworden.

Kommentar von voayager ,

doch nur, weil die SU nicht mehr die DDR stützte

Antwort
von HeymM, 21

Am meisten hat Günter Schablowski an dem Mauerfall mitgewirkt. Mit dem Versprecher ". . . meines Wissen tritt dies sofort in Kraft", auf Nachfrage eines Reporter zur Ausreise der DDR- Bürger in westliche Ausland.

Kommentar von Saturnknight ,

Und was willst du uns jetzt damit sagen?

Es geht hier nicht um den Mauerfall, sondern um Demonstrationen. Und als Schabowski diese Pressekonferenz gegeben hat, da war die Mauer schon kräftig am wackeln. Das war immerhin am 9. November. Aber schon 1 Monat vorher kam es ja zu den Ereignissen in der tschechischen Botschaft, wonach mehrere Tausend Menschen mit dem Zug nach Deutschland durften.

Kommentar von voayager ,

genau, das war dann nur noch der letzte Pfeiler, der einstürzte, mehr auch nicht

Kommentar von HeymM ,

Mein Beitrag richtete sich nicht direkt an dem Fragesteller, sondern an einem anderen Beitragsteller. Ich habe die Antwort an die falsche Stelle gesetzt. Ist das damit geklärt? Oder wolltest Du noch etwas?

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