Frage von l1221gh, 232

Gab es in der Steinzeit beim Menschen auch schon Krebserkrankungen?

Expertenantwort
von dadamat, Community-Experte für Medizin, 28

Sicher, aber nur sehr selten, da die Lebenserwartung nur 25 - 30 Jahre Jahre betrug. Krebs wächst aber meistens langsamer.

Antwort
von JBEZorg, 57

Ja, aber wesentlich seltener aus dem einfachen Grund. Sie starben viel früher an zig anderen Krankheiten die damals nicht heilbar waren und anderen Ursachen wie Krieg, Hunger usw.

Gewisserweise ist Krebs in dem Ausmass eine Zivilisationskrankheit. Menschen leben heutzutage viel länger. Das steigert schonmal rein zeitlich die Wahrscheinlichkeit. Und es ist gut belegt, dass im fortgeschrittenen Alter die Zahl der Erkrankungen nicht linear steigt sondern zum Schluss hin eben rapide. Auch pure Biologie. Ein alternder Körper wird für genetische Fehler anfälliger.

Ausserdem ist die moderne Welt voll von kreserregenden Faktoren, die wieder die Zivilisation hervorgebracht hat. Zigaretten, Alkohol, falsche und ausgefallene Ernährung, Chemikalien in Wasser und Luft, Strahlung jeglicher Art und und und.

Antwort
von Altersweise, 70

Mit Sicherheit hat es bereits auch in der Steinzeit schon Krebserkrankungen gegeben, da Zellmutationen bei fast allen Lebewesen vorkommen.

Allerdings sind viel weniger Menschen daran gestorben, da sie im Schnitt, wenn sie überhaupt über das Kindesalter hinausgekommen sind, kaum älter als 30 oder 40 Jahre alt geworden sind.

Manche Krebsursachen liegen auch eher in der Neuzeit begründet, z.B. durch das Rauchen oder durch andere Gefährdungsparameter (Umwelt, Feinstaub, Asbest etc.), aber gegeben hat es den Krebs sicherlich schon immer.

Antwort
von Wurzelstock, 88

Es gibt Berichte aus der Pharaonenzeit über Krebs. (Ich glaube Brustkrebs.) Auch im Mittelalter war er ein Problem. Die Ärzte diskutierten damals kontrovers, ob ein Krebs aufgeschnitten werden müsse oder nicht. Krebs ist also keineswegs eine neue Krankheit. Neu ist wahrscheinlich oft nur seine Diagnostik.

Ob es Kenntnisse über solche Erkrankungen in der Steinzeit gibt, bezweifle ich. So zahlreich sind die archäologisch geeigneten Studienobjekte nicht.

Antwort
von BurkeUndCo, 14

Sicher, nur nicht so häufig, weil die Menschen zuvor an anderen Kranheiten gestorben sind.

Auch heute ist das Land mit der höchsten Krebsrate, das Land mit dem höchsten Lebensalter ===> Japan.

Das Land mit der geringsten Krebsquote ist gleichzeitig das Land mit der geringsten Lebenserwartung: Bürgerkrieg, Mangelernährung, mangelnde Hygiene, Kindersterblichkeit ...

Also freu Dich lieber darauf lange zu leben, und dann eben am Krebs zu sterben.

Antwort
von lohne, 34

Krebs gab es schon immer, beim Menschen ebenso wie bei Tieren. Das hat übrigens nichts, oder nur sehr wenig, mit natürlicher radioaktiver Strahlung zu tun.

Antwort
von archibaldesel, 64

Vermutlich sind die meisten Menschen in der Steinzeit nicht alt genug geworden, um an Krebs zu erkranken. Aber grundsätzlich gibt und gab es Krebs immer in der Geschichte der Menschheit.

Expertenantwort
von bodyguardOO7, Community-Experte für Arzt, Krankheit, Medizin, 65

Ganz sicher - nur wurden die Menschen damals nicht so alt, so dass Krebs für sie das geringste Problem war.

Antwort
von Grobbeldopp, 58

Ja, gab es, warum sollte es sie nicht geben?

Antwort
von MaxNoir, 143

Ja, aber mit großer Sicherheit. Krebs hat etwas mit genetischen Defekten und Zellwachstum zu tun. Man kann auch als kerngesunder Mensch "spontan" an Krebs erkranken.

Kommentar von Bewusstuss ,

Naja spontan nicht gerade wenn man bedenkt das wir alle selbst der Eisbär und Pinguine PCB verseucht sind durch Monsanto und ihrem Chemie Unfall 

Kommentar von MaxNoir ,

Ich würde mal sagen, dass Monsanto in der Steinzeit noch kein Problem dargestellt hat. Mein Großvater hat sein Leben lang keine Zigarette angefasst, er hat in einem Büro gearbeitet und auch sonst sich nichts zu schulden kommen lassen - und ist mit 60 Jahren an Lungenkrebs gestorben. Offensichtlich ist Monsanto, Zigarettenqualm und was weiß ich nicht für alle Übel dieser Welt verantwortlich zu machen.

Kommentar von Bewusstuss ,

Man kann auch als kerngesunder Mensch "spontan" an Krebs erkranken.

Gegenwart 

Und doch Monsanto wie Tochterfirmen spielen eine große Rolle informier dich da mal kannst auch gleich mal aspartam nachschauen das kommt auch von denen. Und das mit dein Opa tut mir leid aber da wird es auch seine Gründe gegeben haben zb Asbest hat man gern verbaut

Kommentar von MaxNoir ,

Mir ist das Problem mit Monsanto bekannt. Nur wie gesagt, in der Frage ging es um die Steinzeit und da sind die Krebserkrankungen entweder durch Strahlung oder spontane Genmutation entstanden. Sicherlich gabs vielleicht auch mal hier und da ein Fall wo sich zufällig bestimmte, chemische Gemische breit gemacht haben - aber alles in allem würde ich mal sagen, war die Steinzeit eher von angeborenen Krebsgenen geprägt.

Kommentar von djbee ,

Bei manchen ist die die radioaktive Strahlung schuld - immerhin gibt es auch angeborene gendeffekte etc - auch ohne Strahlenbelastung. Auch wenn diese natürlich grundsätzlich gefährlich ist!

Kommentar von Chillersun03 ,

Naja spontan nicht gerade wenn man bedenkt das wir alle selbst der Eisbär und Pinguine PCB verseucht sind durch Monsanto und ihrem Chemie Unfall

Du redest bewusst Stuss!

Kommentar von ThomasJNewton ,

Naja.

Krampfhafter Widersprechdrang ist m.W. keine Tumorerkrankung.

Kommentar von Bevarian ,

Krebs hat etwas mit genetischen Defekten... ...zu tun.

Willst Du das etwa beheben und ein wenig am Menschen herummendeln? Hat schon ein anderer versucht...  ;(((

Kommentar von ThomasJNewton ,

"Wenn das der Führer wüsste" ...

Kommentar von Wurzelstock ,

;-)))

Antwort
von ThomasJNewton, 39

Ja, und schon früher.

Antwort
von DrBronstein, 117

Ja. Radioaktive Strahlung gab es schon immer, sogar mal mehr als jetzt. Menschen gab es vor 2 Millionen Jahren noch nicht, aber Tiere sind vor Krebs nicht geschützt. Tiere wurden früher eher älter als jetzt. Neanderthaler hatte sicher Krebs, aber nicht so oft.

Kommentar von BurkeUndCo ,

Prinzipiell richtig, nur es gibt auch andere Ursachen für Krebs, nicht nur Radioaktivität.

Antwort
von adabei, 100

Einige gab es sicher, aber sie werden deutlich seltener gewesen sein, da die Menschen im Schnitt nicht einmal halb so alt wurden wie heute.

Vielleicht interessiert dich dieser Artikel:

http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-16219-2013-06-06.html

Antwort
von YassenGe, 70

Wahrscheinich ja, nur das die Menschen nicht alt genug wurden, um von der Erkrankung getötet zu werden.

Antwort
von Grimwulf78, 53

Ja bestimmt. Die sind dann aber sicherlich eher selten über das Anfangsstadium hinausgekommen, da Dich der Säbelzahntiger oder der Höhlennachbar mit der Keule normalerweise vor dem Krebs erlegt hat ;P

Selbst heutzutage sind Krebserkrankungen bei jungen Menschen deutlich seltener als bei Älteren und das trotz all der Giftstoffe in uns, die die Zellerneuerung beeinflussen und die die Neandertaler noch nicht hatten.

Damals gab es nach heutigen Maßstäben NUR junge Menschen. Wer die 40 schaffte galt bestimmt als alt und weise.


 

Kommentar von ThomasJNewton ,

Ein "Höhlennachbär" wäre jedenfalls nicht aufgrund seines Naturromantizismus' gefährlich.

Biologie ist eine Wissenschaft, und da reicht es nicht, nichts falsches zu schreiben.

Kommentar von Wurzelstock ,

Thomas - wundert es dich eigentlich nicht, wieviel Fachleute für Steinzeitmedizin es hier gibt...?

Antwort
von Doesig, 91

Bestimmt. Da die Menschen damals aber kaum älter als 30 wurden, waren die Krebserkrankungen seltener (bei uns gibt's ja viele Menschen, die erst Krebs bekommen, wenn sie sehr alt sind).

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