Gab es in der islamischen Blütezeit oder im islamischen Mittelalter in muslimischen Ländern auch Inquisitionen und Gräuel wie im Christlichen Europa?

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7 Antworten

Die islamische Blütezeit hat es nie gegeben, da die Errungenschaften nicht aus der Eigenentwicklung erfolgten, sondern vielmehr durch Okkupation. Dies lässt sich auch einfach an der jüngsten Vergangenheit nachvollziehen. Seit Jahrhunderten erfolgt keine Okkupation in entwickelten Regionen, womit gleichsam ein Stillstand in der wirtschaftlichen und geistigen Welt erfolgt. Schaut man zum Beispiel die Patentanmeldungen der Welt im Vergleich zu islamischen Staaten, so bewegen sich diese im Promillebereich.  Die Okkupationen kann man mit der Inquisition gleich setzen. War die Inquisition in Europa lediglich eine Epoche, so dauert die Okkupation im Islam seit Begründung an.

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Die Blütezeit des Islam im Mittelalter wird nachträglich immer nur verklärt dargestellt. Das war es bestimmt nicht für Nicht-Muslime und Sklaven.

Welchen Zwang meinst Du eigentlich?

Die Christen und Juden mussten eine Kopfsteuer an die Muslime zahlen, das war schon Zwang. 

Die Kalifen bestanden immer auf das Strafrecht der Scharia. So wurden als Strafen bei Diebstahl, Ehebruch oder Blasphemie/Apostasie (Abfall vom Glauben) und zur Abschreckung solche Gräuel begangen, wie Hände, Füße, Arme und Beine abtrennen, Steinigungen und Kopfabschneiden. 

Das Leben war dadurch nicht schön und sicher. Die Angst, wegen  irgend einem unislamischen Verhalten so grausam bestraft zu werden, war immer da.

Im Mittelalter gab es überall grausame Bestrafungen. Bei solchen Maßnahmen schauten alle Menschen gerne zu, denn sie wurden öffentlich durchgeführt.

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Die vielleicht bedeutendste Bewegung war die Bewegung der Almoraviden. Zur Blütezeit des Islams in Spanien, war es relativ friedlich offen und tolerant. Das führte zur Bewegung der Almoraviden, die die Herrscher als faul und dekadent bezeichneten und den Islam in einer ursprünglichen Form wiederbeleben wollten. Entsprechend ist das Auftreten einer Bewegung wie ISIS auch heute keine Überraschung. Von Marokko kommend überrannten sie ganz Nordafrika und Spanien, bis sie vor Valencia von Rodrigo Díaz de Vivar Kampfname El Cid gestoppt werden konnten. Deshalb gilt er als spanischer Nationalheld und der Monumentalfilm "El Cid" entstand.

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Historisch recherchiert gab es auch im Islam von Anfang an Gräueltaten. - Anders wäre die Verbreitung des Islam in der Welt gar nicht zu erklären. Der Islam hat sich in der Welt fast ausschließlich durch Krieg, Mord, Landraub und Unterdrückung verbreitet.

Was Gräueltaten betrifft, steht also keine Religion der anderen nach!

Im Gegensatz zum Glaubensinhalt des Christentums - der Bibel, welche nur von den Kirchen und damit von Menschen missbraucht wurde, ist jedoch solches Vorgehen im Islam Programm bis heute. - Die Anhänger von Gräueltaten (IS, Boka-Haram, Al-Kaida, usw.) können sich stets auf gewisse Inhalte des Koran berufen, um ihre menschlich niederen Untaten zu rechtfertigen.

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Kommentar von Waldfrosch4
17.11.2015, 22:24

Historisch recherchiert gab es auch im Islam von Anfang an Gräueltaten

Wie bitte ? 

  • Es scheint irgendwie  selbst den Christen  nicht so ganz  klar zu sein, dass der erste Kreuzzug (der niemals ein Krieg im Namen des Evangeliums gewesen ist , wie es der Dschihad immer im Namen des Korans war und ist  ) Erst 1000 Jahre nach dem erscheinen des christlichen Religion  aufgetreten  getreten  ist .
  • Das Christentum war die 3 ersten hundert Jahren im römischen Imperium Blutig  verfolgt .
  • Während der Islam sich nur innert 100 Jahren von Anfang an Blutig,mittels des Schwertes und des Krieges ausgebreitet  hat ....über die ganze arabische Halbinsel.
  • Es ist kein Zufall das wir ein Schwert Mohammeds besichtigen können ...aber as wir kein Schwert Jesus kennen.
  • Das Schwert ist hier immer nur das Wort der Wahrheit .
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  • Wie schön diese islamischen  Gesellschaften ausgesehen haben ,wo der Islam herrscht ,kann jeder auf Grund von Geschichte und auch durch die aktuellen Tatsachen erkennen .
  • Bevor man hier über Inquisition und Christliche Gräuel spricht. Sollte man sich erst über die faktische  Christlich Lehre  ,die Gesellschaftliche Situation in Europa damals , und auch über die Islamischen Tatsachen damals wie heute und  Historischen Realität bekannt machen . 
  • Und all diese wird für den Islam recht unrühmlich enden ...
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Ja, der Islam befindet sich im Moment im Mittelalter, das kann man sehr schön in Echtzeit beobachten. Nur dass sie in ihrem Mittelalter technisch im Atomzeitalter sind.

Eigentlich ist es eine falsche Gliederung, Begriffe wie Mittelalter beziehen sich auf die europäische Geschichte und können im Bezug auf den Islam keine Gültigkeit haben. Mohammed lebte in der Zeit des europäischen Mittelalters. Das, was man die islamische Blütezeit nennt, was vor der Erfindung des Islam, das gibt einem schon zu denken.

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