Frage von Wilkinson, 59

Gab es in der Geschichte der Päpste auch einen aus einer armen Familie?

Zumal ich evangelisch bin, möchte ich diese, meine Frage speziell an katholische User richten...

In der langen Geschichte der Päpste, liest man, dass diese sehr oft aus reichen Familien stammten.

Gab es in der knapp 2000 Jahre währenden Geschichte der Päpste auch mal einen, der aus einer wirklich sehr armen Familie stammte?

Ich meine jetzt z.B. eine Bauernfamilie, eine Familie, die in sehr schlichten Verhältnissen lebte... Es würde mich freuen, wenn mir der Eine oder die Andere weiterhelfen könnte. Dankeschön!!

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von kgsbus, 35

Petrus war wohl Fischer.

Angelo Giuseppe Roncalli (Johannes XXIII) wurde als Sohn von
Giovanni Battista Roncalli und dessen Ehefrau Marianna in ärmlichen
Verhältnissen am Rand der Alpen geboren. Er wuchs mit zwölf Geschwistern in
einer bäuerlichen Großfamilie auf.

Joseph Ratzinger (Benedikt XVI) wurde als Sohn des Polizisten
Joseph und der Köchin Maria, geb. Peintner geboren.

Papst Franzikus stammt auch aus einfacher Verhältnissen: Bergoglios Vater,
José Mario Francisco Bergoglio (1908–1959), stammte aus Italien. Er wanderte
aus der piemontesischen Ortschaft Portacomaro nahe Asti nach Argentinien aus,
fand bei einer argentinischen Eisenbahngesellschaft eine Anstellung und
heiratete am 12. Dezember 1935 die in Buenos Aires geborene Regina Maria
Sivori (1911–1981), deren Eltern ebenfalls aus Italien stammen. Bergoglio
erlangte einen Berufsabschluss als Chemietechniker.

Aber sicher sind auch viele aus adeligen oder reichen Häusern gewesen.

Kommentar von Wilkinson ,

Petrus war wohl Fischer.

Ähäm... Danke. So weit "zurück" hab ich gar nicht gedacht (Schäm)

Kommentar von Whitekliffs ,

der war aber kein Papst

Kommentar von kgsbus ,

Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche
bauen." Nicht nur die Worte Jesu an seinen Apostel machen Petrus zu einem
besonderen Heiligen. Ebenso gilt er als Gründer und Haupt der Kirche in Rom.
Nach katholischer Auffassung ist Petrus der Stellvertreter Christi und als
erster Bischof von Rom Leiter aller Ortsbischöfe, weswegen sich das Papstamt
von ihm ableitet.

Antwort
von josef050153, 17

Gab es in der knapp 2000 Jahre währenden Geschichte der Päpste auch mal einen, der aus einer wirklich sehr armen Familie stammte?

Päpste in unserem Sinn gab es bestenfalls ab dem Jahr 500, deshalb kann ihre Geschichte auch höchstens 1 500 Jahre alt sein.

In früherer Zeit stammten alle Päpste aus angesehenen Familien. Nur Reiche hatten nämlich die Möglichkeit, genügend Kardinäle zu bestechen, um zum Papst gewählt zu werden.

Der Vater von Papst Franziskus war aber Eisenbahnarbeiter.

Antwort
von wolfruprecht, 9

Calixtus I. war von 217 bis 222 Bischof von Rom und war ursprünglich Sklave.

Antwort
von Farbton2, 49

Mhmm, das ist schwierig zu sagen...kam Papst Franziskus nicht aus einem armen kleinen Dorf?
Ansonsten...in der früheren Zeit wurden die Päpste ja nicht wegen dem Glauben "gewählt", sondern nach Ansehen und Macht/Status der Familie. Es gibt viele Geschichten, Vetternwirtschaft der Päpste, um die eigene Familie zu sichern...also ich würde atok jetzt mal nein sagen...

Kommentar von TSanswer ,

Franziskus stammt aus einer Arbeiterfamilie. Das würde ich nun nicht "ärmlich" nennen, sondern ganz normal.

Antwort
von Firmian, 14

Meine Vorredner erwähnten ja schon einige. Der Vater des derzeitigen Papsts war Eisenbahnarbeiter, der des Vorgängers Gendarm - nicht ärmlich, aber auch nichts Tolles. Paul VI. war der letzte, der aus großbürgerlichem Milieu kam.

Johannes Paul II. wurde noch nicht erwähnt - sein Vater war Unteroffizier und nach dem 1. Weltkrieg Schneider.

Antwort
von TSanswer, 17

Da gab es einige. Als "jüngsten" z.B. Johannes Paul I. 

Antwort
von SchakKlusoh, 33

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community