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Gab es früher auch schon hyperaktive Kinder? Warum nimmt die Anzahl ständig zu?

gefragt von raimund am 25.05.2007 um 12:59 Uhr

habe gestern einen bericht gelesen, wonach jeder 10te junge mittlerweile als hyperaktiv eingestuft wird. bei den mädchen ist es jedes 5te. woran liegt das. gab es das früher auch - sind die medien, computer etc. schuld?


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anonym
beantwortet von karlhorst am 25. Mai 2007 13:06
11x
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Die gab es eigentlich immer schon, nur dass früher die Kinder und Jugendlichen beim Sport und Spielen in der Natur ihre Hyperaktivität austoben konnten. Durch die heutigen Medien wie Fernsehen, Computerspiele und Stess im Alltag können diese überschüssigen Aktivitäten nicht mehr kompensiert werden sondern werden zusätzlich verstärkt!

Kommentar von maikaefer am 25. Mai 2007 14:51

Schau dir nur an, wieviele Kinder heute mit dem Auto zur Schule oder Kindergarten gebracht werden, obwohl die Strecke nur kurz ist. Das Taxi Mama wird auch nachmittags viel genutzt, statt zu Fuß zu gehen oder Fahrrad zu fahren. Viel Möglichkeit zur Bewegung wird so vertan.


sevendayson
beantwortet von sevendayson am 25. Mai 2007 13:52
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Wichtig ist, daß ein ADHS wirklich krankhaft ist, aber viele Kinder die heute als hyperaktiv bezeichnet werden, nur nicht ausgelastet sind.

Ein h i m m e l w e i t e r Unterschied!


Sambista
beantwortet von Sambista am 25. Mai 2007 13:04
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Wenn ich mir angucke, welche Kinder bei uns im Freundeskreis so eingestuft werden, habe ich eher den Eindruck es sei eine Ausrede - oder wir waren früher auch genauso "hyperaktiv" - für mich sind das ganz normale Kinder.


Katzentatze
beantwortet von Katzentatze am 25. Mai 2007 16:02
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Früher hießen solche Kinder Zappelphillip. Da sind Kinder aber noch Rad gefahren und haben sich draußen ausgetobt. Die Spielplätze waren noch in Ordnung und es gab mehr Schulsport. Heute sitzen die Kinder fast den ganzen Tag. Da sind ja Erwachsene schon kaum ausgelastet. Wie sollen es da die Kinder sein? ADHS wird heute leider viel zu schnell diagnostiziert und die Kinder viel zu leichtsinnig ruhig gestellt.


Abigail
beantwortet von Abigail am 25. Mai 2007 15:54
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Wenn ich mir die Terminkalender von 4jährigen Kindern ansehe, dazu die permanente Reizüberflutung unserer Zeit, wundere ich mich nicht mehr.
Die Diagnose ADHS wird mittlerweile außerdem bei fast jeder Verhaltensauffälligkeit z.T auf Erziehungsfehlern basierend, gestellt.
Und die Pharmaindustrie nutzt ihre Chance. Mich würde interessieren wieviel % der Kinder Ritalin schlucken müssen.





asti76
beantwortet von asti76 am 25. Mai 2007 13:09
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Es gab ADHS-Kinder sicher schon immer, nur wusste man nicht, was es ist und spielte es als "ungezogene" Kinder herab. So konnten die Kinder auch nicht, wie heute, extra gefördert werden und endeten oft in Sonderschulen oder ohne Schulabschluss etc., obwohl das eigentlich nicht nötig war. Ich denke, dass das auch heute leider noch passiert!


Mikatto
beantwortet von Mikatto am 25. Mai 2007 14:57
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Ein Fakt ist sicherlich, dass Kinder früher eine ganz andere Freizeitbetätigung hatten als viele heutzutage, so dass diese Symptome heute vielleicht eher auftreten bzw. bewußt wahrgenommen werden.
Fakt ist aber auch, dass ständig "Krankheiten" von den Pharmafirmen erfunden werden, um Produkte dagegen vermarkten zu können, Beispiele gibts massig.
Ein mir bekannter Arzt hat das mal folgendermaßen kolportiert: Vertreter der Pharmafirmen kommen zum Arzt und sagen "wir hätten da ein paar Mittelchen, hätten Sie nicht eine Krankheit dafür?"
So werden schnell mal Grenzwerte herauf- oder heruntergesetzt, und plötzlich sind vorher Gesunde krank.
So ähnlich sehe ich das bei den Kindern auch. Ein weites und großes Geschäftsfeld....

Kommentar von Boldtbregu am 25. Mai 2007 15:03

Ein ganz wichtiger Aspekt! So wird ja vieles pathologisiert, was eigentlich nicht krankhaft ist - z.B. Stichwort Alterserscheinungen!


anonym
beantwortet von stefvol am 26. Mai 2007 00:01
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Ja früher konnte man sich austoben - heute werden die Kiddis begluckt ohne Ende. Außerdem spielen wohl auch die Ernährungsgewohnheiten eine große Rolle. Die Kiddis saufen viel zu viel Limo, Cola, schaufeln ungesundes Fast-food hinein, Fertigpizzen etc. pp. Dann spielen auch die Lebensgewohnheiten (TV, Computer, ständige Reizüberflutung et) eine Rolle. Aber: Daran tragen wir Eltern allerdings die Hauptschuld. Wäre sinnvoller, mal etwas mehr gemeinsam mit den kiddis zu unternehmen, als diese nur noch ständig in der gegend herumzukurven, vom Balletunterricht zum Sport zum Reitunterricht zum Fußball zu McFress zur Eisdiele zu Freunden etc. Beweeeeegungsmangel. Erziehung ist noch immer die Angelegenheit von uns Alten - nicht von Vater Staat. Und seien wir mal ehrlich. Wann gabs soviel geld von vater Staat fürs Kindererziehen.


neurodoc
beantwortet von neurodoc am 26. Mai 2007 00:29
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Das ist scwer zu sagen, sicher ist: diese "Diagnose" wird deutlich häufiger gestellt als früher!


Batman
beantwortet von Batman am 26. Mai 2007 10:44
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Natürlich ist ein grosser bewegungsmangel heute nicht da. Dazu kommt, das es heute so ist, das viele Kinder gar nicht mehr die Räumlichkeiten haben ( mehr Verkehr auf den Strassen, lärmende Kinder auf den mehr ( Dorf ) oder wenigen (Stadt )vorhandenen Grünflächen gelten als Belästigung. Folge: Spielen, Toben wird verboten aber wo sollen Sie hin. Dazu kommt das grosse Angebot an elektronischen Medien, die sinnvoll genutzt eine Bereicherung sein können. Als Erwachsener hat man auch die Pflicht, den Kindern den verantwortungsvollen Umgang damit beizubringen. Aber die Realität sieht so aus. Die Eltern haben selbst oft keine Motivation ihre Kinder zu beschäftigen. Vorlesen, Spielen- meist Fehlanzeige. Und das Kind ist ja so zufrieden mit dem PC-Spiel, TV. Und die Eltern die noch motiviert sind, erleben schnell das der Nachwuschs leiber am PC spielt als ein Tischspiel. Aber viele Eltern möchten nicht am PC spielen. Sinnvoll wäre Spiele auszuwählen auch für den PC den man zu zweit oder mehreren spielen kann, z.B. Mensch ärger dich nicht auf den PC ( sowas gibst sogar kostenlos im Internet ) und dadurch das Kind an das sel Spiel an dem Tisch zu bekommen. Aber dazu gehört halt das die Eltern sich mit dem Medium PC selbst vertraut machen müssten. Also nicht die elektronischen Medien verteufeln sondern sich vertarut machen und dann für die Nutzung Grenzen setzen ( z.B. zeitliche Beschränkung )! Nicht das Medim ( Brettspiel oder Computerspiel ) ist wichtig, sondern das die Eltern es nicht als elektronischen Sitter nutzen, sondern als Familienangebot. Und das Angebot heute von PC-Spielen ist auch grösser als zu der Zeit wo die jetzige Elterngeneration aufwuchs. Macht es für diese Generation Eltern halt auch schwer, wir hatten früher 3 TV-Programme und ein TV. Heute geht dies nicht, da mehr Programme, mehr Auswahl. Und Kinder das sehen wollen was ihnen gefällt. Und Eltern gerne was anderes. Also alles viel schwerer als zu unserer Kinderzeit. Mehr Angebotr, mehr Reize, die das Toben udn SPielen auf der Strasse neben dem Platzmangel an Freiflächen einschränken. Also Wege suchen. Erst toben undpielen draussen und dann erst PC. Odeer PC bei schlechtem Wetter bei guten Weter gehts raus. Sucht euren Kompromiss.


anonym
beantwortet von silvie34 am 26. Mai 2007 16:55
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meiner meinung nach am zucker,kinder essen heute zu viel süßes!!!!


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