Frage von Fredderred, 40

Gab es eine Zeit in Europa inder man nicht das Recht auf Erwerbsfreiheit hatte auch für nicht Sklaven?

Ich lern gerade was über Recht und finde bei Google nichts geschichtliches auch nicht bei "acquired freedom" in englisch. Gab es eine Zeit in der normal Bürger nicht jeden Erwerb ausüben dürfte den er wollte, selbst wenn er das Geld hatte? Ich bin Inder und von Indien weiß ich, dass früher viele Berufe nur in bestimmten Kasten ausgeübt werden durfte. Aber gab es so eine Situation in Europa? Ich weiß dass bei Sklaven dies der Fall war. Aber Sklaverei wurde abgeschafft aber trotzdem gibt es zusätzlich das Geschäft, das jeder Mensch das Recht auf Erwerbsfreiheit hat. Es geht darum, dass ich wissen will warum dieses Gesetz überhaupt gibt oder wie es zustande kam. Hoffe mir kann jemand weiterhelfen. Danke

Antwort
von Ifosil, 30

In der DDR gab es vergleichbare Situationen. Erwerbsfreiheit gab es nur auf dem Papier. Nach der Schule konntest du zu mindestens aus paar Berufen wählen.
Und zur Erwerbsfreiheit, gehört auch die Freiheit eine Arbeit zu beenden oder keiner nachzugehen. Genau das war in der DDR ein Problem. 
Schnell wurde dir ein Unwille zur Arbeit unterstellt und du wurdest wegen Asozialität in den Knast geworfen. 
Es gibt darüber auch Zahlreiche Reportagen, wo Ex-Häftlinge, in diesem Fall kann man von politischen Gefangenen sprechen, über ihre Schicksale berichten.

Leider habe ich keine Quellen mehr, da musst du etwas suchen. YouTube könnte deine  erste Anlaufstelle sein. 

Kommentar von Fredderred ,

Danke, genau solche Fälle meinte ich.

Kommentar von Fredderred ,

Ok das ist mehr als Grund um so ein Gesetz aufzustellen.

Antwort
von JBEZorg, 8

Für eine feudale Gesellschaft ist ein Kasten/Ständesystem durchaus üblich. In Europa gab es Stände. Ausserdem gabes Berufsverbote nach religiösen Unterteilungen für Moslems und Juden z.B.

Antwort
von hutten52, 16

Im Mittelalter gab es die Ständegesellschaft aus Adel, Bürgertum, Bauern und Unterständischen. Man wurde in den Stand hineingeboren und konnte ihn nur schwer oder gar nicht verlassen.

Ein Bauernsohn wurde Bauer. Legal durfte er nicht in eine Stadt ziehen und z. B. Handwerker werden.  Ein Stadtbürgersohn übernahm das Handwerk des Vaters und war Mitglied einer Zunft.

Gewerbefreiheit und das Ende des Zunftzwangs gab es dann erst um 1800.

Antwort
von soga57, 14

Was ihr in Indien Kasten nennt, hiess bei uns im Mittelalter und darüber hinaus Stände. Such mal bei Google unter Ständeordnung oder Ständegesellschaft, da wirst du einiges zum Thema finden.

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