Marah am 17.03.2008 um 20:42 Uhr
Wir seht Ihr das? Vertraut ihr der Futtermittelindustrie oder setzt Ihr euch aktiv mit dem Thema auseinander? Füttert Ihr euren Tieren nebenbei auch selbstzubereitete Nahrung oder ist Euch das zu aufwendig? Da ich selbst 3 Katzen habe beschäftigt mich dieses Thema sehr und ich würde gerne Eure Meinung hören. Liebe Grüße
Weitere Fragen zu verwandten Themen finden Sie hier:

Die Firmen die das Futter herstellen werden sicher auch irgendwie überprüft, denk ich mal... Ich glaub es wird schon Hersteller geben denen man vertrauen kann.
Ich koch für meine Katzen selber, fütter aber auch Industriefutter zu. Hab mal eine Zeitarbeiterin getroffen, die in der Katzenfutterherstellung eingesetzt war. Wenn ich mir vorstelle, meine Katzen sollen das jeden Tag fressen.........!!!! L.G.
Marah am 17. März 2008 21:17 Danke für Deine Antwort! Magst Du mir ein paar Ideen davon geben, wie schlimm es um das Fertigfutter steht?
Nehm mal eine Dose, 4% Fleisch (welches?) der Rest???? Industrieabfälle aus dem Lebensmittelbereich( Schokolade für die Katze????) L.G.
Es ist nicht so schlimm, das ich es meinen Katzen gar nicht mehr gebe. L.G.
Marah am 17. März 2008 21:33 Das ist ganz gut zuhören. Ich füttere nebenbei auch noch was selbstgekochtes aber ich frage mich langsam ob das auch reicht um einen Ausgleich herbeizuführen. Wenn man sich mit den Hintergünden der Katzenernährung auseinandersetzen möchte, muss man ja fast schon Biochemie studiert haben :-( Was fütterst Du denn? Interessiere mich auch für Trockenfuttersorten (auch wenn ich das nicht füttere)LG
Vor allen füttert meine eine Katze alle anderen mit. Sie fängt ohne Ende Mäuse und verteilt sie. Dann koch ich oft Huhn mit Reis, gelegendlich auch mal ein Schnitzel, aber immer mit Reis (Tierarzt). Selten auch Milchreis( Weihnachten und Ostern). L.G.
Ach ja, fast vergessen, und immer eine Knoblauchzehe, gelegentlich ein Ei. L.G.
Marah am 17. März 2008 22:18 Ui! Aber Knoblauch ist doch giftig?! Wie sieht es mit rohem Fleisch aus? Schade- das sonst noch keiner antwortet :-(
Knoblauch schützt vor Ungeziefer und das Fleisch ist gekocht. Natürlich nicht die Mäuse.
So giftig kann es nicht sein, bisher ist noch keine Katze erkrankt, mein ältestes Tier ist 19 Jahre. L.G.
Marah am 17. März 2008 22:33 Die Katze der Nachbarn hat danach immer fürchterlich gefurzt :-( Schau mal hier: http://www.4doxx.de/shop/haende-weg-von-knoblauchpraeparaten-fuer-hund-und-katze-ni-209.html Vielleicht ist das unterschiedlich...irgendwie macht die Technik Probleme-ich hoffe die Nachricht kommt an.LG
Marah am 17. März 2008 23:18 Ich dank Dir auf jeden Fall für den netten Austausch! Gruß Marah
Marah, ich grüße dich herzlich! Ich kann ja nur von meinen Ex-Katzen(reine Wohnungskatzen!) berichten und die habe ich mit diversen Sorten Fertigfutter versorgt. Sie sollten sich nicht an eine Sorte gewöhnen. Als eine Katze nierenkrank war, habe ich aus Kostengründen versucht, selbst zu kochen, was begeistert auch vom gesunden Kater angenommen wurde. Bzgl. Frischfleisch habe ich schon Mitte der 80er Jahre meinen Katzen mind. einmal die Woche ein Stück rohes Fleisch (Gulasch, Putenherz, Hähnchenbrust,o.ä.) zum "knautschen" gegeben. Es sind Raubtiere mit einem dementsprechendem Gebiss und das Katzenfutter war weichgekocht - heute ja teilweise noch weicher - Paté... Bzgl. Katzenfutterherstellung soll es ein Buch geben: Katzen würden Mäuse kaufen. Wäre wohl für dich interessant. Ach... ich könnte schon wieder einen Roman schreiben... lach LG
Marah am 18. März 2008 09:16 Hallo Tika! Schön von Dir zu lesen! Von diesem Buch habe ich schon viel gehört und trotzdem nicht gekauft-doof eigentlich :-( Vielleicht habe ich auch Angst, dass ich ein noch schlechteres Gewissen bekomme, wenn ich Industriefutter füttere. Ich fütter ja schon rohes Rindfleisch aber langsam habe ich echte Bedenken das das auch reicht. Ich habe meine Ausbildung als Tierheilpraktikerin gerade neu belebt und stoße jetzt auf Begriffe wie: Denaturisierung von Proteinen durch erhitzen, u.s.w. ... Ich frage mich auch inwiefern es einem Carnivor schadet, wenn man die Proteinstruktur der Nahrung durch erhitzen ändert. Die essentiellen Aminosäuren sollen ja größtenteils gleich bleiben aber der Stoffwechsel ist ein so unglaublich komplexer Vorgang...wer weiß schon wie sich das auf die Bioverfügbarkeit der Stoffe auswirkt?! Da sitze ich nun über meinem Lernmaterial und bereue es nicht Biochemie studiert zu haben ;-D Das ist ja total theoretisch und was mache ich tatsächlich um meine 3 Racker vernünftig zu ernähren? Wie sehen andere Leute dieses Problem? Bei Dir vermute ich diesbezüglich nur das Beste! Dafür immer wieder einen DH! Trotz-alle-dem...die Geschichte ist zum Mäuse melken! Ratlose Grüße Marah
Aaach Marah... Setze dich doch mal mit unseren Lebensmitten und deren Produktion (nicht nur Fertigprodukte!!)in den letzten 20 Jahren auseinander! Züchtungen und dergleichen, die ja nuur zu unserem Besten sind - aber keiner genau die Langzeitwirkungen überblicken kann. Ich möchte dich gaaanz vorsichitg bitten, dass du dir "keinen Knoten im Hirn" machst. Eine neue Antwort wirft zehn neue Fragen auf! Jeder behauptet, seine Version ist die richtige! Es ist alles irgendwo dazwischen. Achte auf dein Bauchgefühl und mache das für dich bestmöglichste! Ich möchte dich aber mal mit etwas anderem anpieken: Wie schädlich ist Katzenstreu, welches die Tiere ihr Leben lang täglich 2x einatmen? Etwas stauben tut jedes. Ich habe nichts darüber jemals gefunden! Viel Glück bei deinen weiteren Recherchen auch bzgl. Futter. Achja....Tierfutter und Monsanto sind auch recht aufschlußreich zu ergooglen... LG
Marah am 18. März 2008 20:54 Super!!! Tika, Du hast mir den Anstoß in die richtige Richtung gegeben! Allerdings werde ich heutenacht wohl nicht gut schlafen können...Patent auf Schweine...ich werd nich mehr...Das mit dem Katzenstreu werde ich auch sofort in Angriff nehmen! Ich werde mich bei Dir mal als Freund bewerben, dann kann ich Dir bescheidgeben, falls ich was informatives finde. Jetzt werde ich hier von einer kleinen schwarzen Katze zum Spielen aufgefordert...man muss eben Prioritäten setzen...auf zum Spielen ;-D LG

Hallo Mara, als Du diese Frage gestellt hattest ist mein Laptop gerade abgestürzt und nachher hatte ich sie nicht mehr wieder gefunden.Jetzt bin ich durch Zufall drauf gestoßen als ich mir dein Profil angeschaut habe, ich würde sie gerne noch nachträglich Beantworten und hoffe einfach das Du sie noch liest:
Wolpertinger am 10. April 2008 21:13 Also ich habe einen 8 Jahre alten PON Rüden (kastriert) meine erster richtig eigener Hund. Als ich ihn bekommen habe, habe ich mir viele Gedanken um die RICHTIGE Ernährung gemacht. Damals wurde auch gerade gegen die Futterindustrie gewettert. Ich hatte zu der Zeit immer wieder Kontakt mit Ernährungswissenschaftler die sich auch mit der Ernährung von Hunden auseinander gesetzt hatte. Deren Meinung war, das wenn man für einen Hund so kochen wollte, das er alle benötigten Mineralien und Vitaminen bekommt bräuchte man sehr viel Zusatzstoffe. Ich selber habe mich dann nach langer Unsicherheit für Trockenfutter entschieden. Anfangs ein Markenfutter "Hills" nachher habe ich aus Geldmangel Futter aus dem Angebot gekauft und mich da auf Stiftung Warentest verlassen. Außerdem gab mir mein TIerarzt den Tipp, das die Kotmengen nicht zu groß sein dürfen bei einen gut verträglichen Hundefutter. Trockenfutter hat Balou, nur neben bei bekommen, meistens hat er Essen von mir abbekommen. Nudeln, Reis, Kartoffeln, Fleisch, Fisch, Gemüse, Obst...Eine Freundin von mir die Tierheilpraktikerin ist, sagte mir vor kurzen, das Hunde keine Gemüse verwerten können und das es Blödsinn ist Gemüse und Obst zu füttern....Vor kurzen habe ich mich dann, nochmal ganz Bewusst mit nochmal mit der Ernährung von meinem Liebling auseinandersetzen müssen, da er krank geworden ist "Pankreasinsuffizienz" auf vielen Internet Seiten wird angeführt, das der Hund diese durch industriell hergestelltes Futter bekommen können. Kannst Du dir meine Schuldgefühle vorstellen? Mein Liebling ist krank weil ich etwas nicht richtig gemacht habe? Und weil ich nicht genug Geld für Markenfutter habe? In dieser auseinadersetzung bin ich auch nochmal auf BRAFEN gestoßen. Auf dieser Internet Seite wird angeführt, das ein Hund ein Canrivor ist, und um gesund leben zu können nur mit rohen Fleisch ernährt werden soll. Nach langer Unsicherheit habe ich mich dann an meinen Tierarzt gewendet, ihn um Rat gefragt. Er sagt das unsere Haushunde durch ihre Jahrhundertelangen Domestizierung nicht mehr den Verdauungstrakt eines Carnivors haben. Dazu sagt er, das die Wölfe sich nicht alleine von Fleisch ernähren, sondern sie essen auch Fell, Knochen, Innereien und den Mageninhalt des Beutetieres mit. Viele Wölfe in der freien Wildbahn werden nicht Älter als 4-6 Jahren, in der Gefangenheit aber bedeutend Älter. Dies führt er auch auf das ausgewogene Futter zurück. Mein Fazit ist, das eine gute Ausgewogene Mischung die beste Ernährung ist. Alles liebe Wolpertinger
Wir barfen für unsere 2 Katzen seit einem Jahr und ich kann es nur empfehlen. Wenn man sich erstmal auskennt ist es auch schnell zubereitet (zB im Vorraus für 3 Wochen einfrieren). Sehr zu empfehlen sind die Internetseiten von Savannahcat.de und dubarfst.com
Danke für Deine Antwort! Tja das mit der Überwachung macht mir Sorgen- nach welchen Kriterien wird so eine Überwachung wohl stattfinden? Bei dem letzten Fleischskandal meinet ein Mitarbeiter:"...das Fleisch war schimmelig und sollte nur noch für die Futtermittelindustrie verwendet werden..." Das hört sich doch grausig an, oder?
Ich weis nicht wie es in Deutschland ist, ich glaub aber eh genauso wie in Österreich. In Österreich werden Firmen die mit Lebensmitteln zu tun haben einmal im Jahr kontrolliert. Und das auch noch angekündigt...