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Funkwecker schädlich?

gefragt von HenriHenri am 19.10.2007 um 17:41 Uhr

Hallo zusammen, ich habe jetzt bereits mehrfach gehört, dass Funkwecker aufgrund von Strahlenbelastung nicht ins Schlafzimmer gehören. Ich kann mir das nicht wirklich erklären, weil sie ja die Funksignale der Atomuhr nur emfpangen, jedoch nicht senden. Wer weiß hier genaueres?


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boriswulff
beantwortet von boriswulff am 19. Oktober 2007 17:43
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Du hast absolut recht. Die Uhren empfangen nur Strahlung und senden nicht mehr aus als eine normale Uhr auch.

Wenn Du etwas aus dem Schlafzimmer verbannen möchtest dann sind das Handys, Funktelefone, Fernseher,etc.


HelmutRn
beantwortet von HelmutRn am 19. Oktober 2007 18:07
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Ich habe seit ca. 20 Jahren eine Funkarmbanduhr sowie einen Funkwecker. Die Verbindung mit der Atom-Uhr erfolgt um 2:00h nachts einmal. Ich hab bei mir weder innerlich, noch äußerlich erkennbare Schäden ausgemacht. Also kann das so ungesund nicht sein!

Kommentar von 470ad11dd16fe8f86dc8138decccb0c5smallturbojoergi am 19. Oktober 2007 20:32

Funkarmbanduhr seit 20 Jahren ? Damals hast Du aber noch richtig Geld gezahlt für das Teil , oder ?

Kommentar von Simple_avatar5smallMismid am 19. Oktober 2007 21:40

die Funkübertragung ist nicht nur einmal am Tag, sondern permanent, vielleicht wird deine Uhr nur einmal täglich abgeglichen

Kommentar von 49d1bda04f2544431776195aa09e5c27smallHelmutRn am 20. Oktober 2007 18:23

Ja, aber ich hab jetzt eine neue, die hat auch richtig gekostet. Ist eine Keramik-Uhr!Kosten also hlelute noch.

Kommentar von 49d1bda04f2544431776195aa09e5c27smallHelmutRn am 20. Oktober 2007 18:30

Nein meine Uhren nehmen einmal am Tag Funkkontakt auf. Wenn ich weiter weg bin (Singapur z.B.) merke ich, daß sie keinen Kontakt hatten, das zeigen sie an!


demosthenes
beantwortet von demosthenes am 19. Oktober 2007 18:10
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Jede elektrische Uhr direkt am Bett ist schädlich.

Allerdings hast Du völlig recht mit Deiner Vermutung, dass das "Gefährliche" hier nicht irgendeine "Funkstrahlung" ist, sondern der ganz normale Elektrosmog.

Kommentar von 731c5ad6dd97e7d6fb61ba4d6b44bf08smallRaimund1 am 19. Oktober 2007 18:17

DH einaches Mittel ist eine Freischaltung, mit der du während des Schlafs den Strom im Schlafzimmer ausschalten kannst. Das schützt aber nicht vor externen Einflüssen, z.B. DECT-Telefonen vom Nachbarn - oder eigenen, da muss was anderes her

Kommentar von 49d1bda04f2544431776195aa09e5c27smallHelmutRn am 19. Oktober 2007 18:33

Und was ist mit den Leitungen die kreuz und quer im Haus verlegt sind???

Kommentar von Simple_avatar5smallMismid am 19. Oktober 2007 21:45

batteriebetriebene Uhren sind nicht schädlich. Wie sollen diese denn schädigen?

Kommentar von 5f6812a7b0109fb9a1df11c834332c2csmalldemosthenes am 19. Oktober 2007 22:30

@Mismid:

Wenn überhaupt ein Strom fliesst - und um das zu ermöglichen ist die Batterie ja da - dann ensteht in jedem Fall ein elektromagnetisches Feld, vulgo "Elektrosmog" und der ist schädlich.

Kommentar von Simple_avatar5smallMismid am 20. Oktober 2007 11:42

auch durch deine Nerven fließt Strom

Kommentar von 5f6812a7b0109fb9a1df11c834332c2csmalldemosthenes am 20. Oktober 2007 19:55

@Mismid:

Und genau der wird durch den Elektrosmog gestört.


Mismid
beantwortet von Mismid am 19. Oktober 2007 21:44
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Ein Funkwecker ist nicht schädlicher als eine normale Armbanduhr, nämlich gar nicht! Vorausgesetzt sie funktioniert mit Batterien und nicht mit einem Netzteil. Eine Funkuhr sendet auch keine Strahlen aus, sondern empfängt nur welche. Da der Sender dieser Atomuhr (ich glaub in Frankfurt) permanente Signale ausstrahlt treffen diese jeden Bürger, egal ob er eine Funkuhr hat oder nicht. Im Vergleich mit Handystrahlung, Schnurlosen Telefonen oder W-Lan Netzen ist diese Art Strahlung aber vernachlässigbar und vergleichbar mit jedem anderen Radiosender

Kommentar von 5f6812a7b0109fb9a1df11c834332c2csmalldemosthenes am 19. Oktober 2007 22:32

@Mismid:

Der Sender steht in Braunschweig bei der PTB.

Kommentar von kbra01 am 19. Oktober 2007 22:38

Die Zeitzeichen werden von der Physikalisch Technischen Bundesanstalt in Braunschweig generiert, aber der zentralen Lage in Deutschland wegen von einem alten Sender, mit dem damals U-Boote angefunkt wurden, bei Mainflingen betrieben. Die Verbindung erfolgt per Standleitung zwischen Braunschweig und Mainflingen. Der Sender arbeitet auf 77,5 Kilohertz und trägt das Rufzeichen DCF77. Schau mal hier: http://www.dcf77.com/index.htm

Kommentar von Simple_avatar1smallwolli3454 am 19. Oktober 2007 22:49

Ich muss demosthenes widersprechen. Der Langwellensender DCF77 für Zeitzeichen steht in Mainflingen im Kreis Offenbach. In der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt Braunschweig befinden sich die Atomuhren.


Henri
beantwortet von Henri am 19. Oktober 2007 19:54
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Danke für Eure Antworten, dann steht ja einer funkgenauen Weckung nichts mehr im Wege ;-)





anonym
beantwortet von Ricardo am 20. Oktober 2007 10:13
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Ja,vor allem wenn er durch das Stromnetz berieben wird.Bei 5 Meter Abstand ist dagegen ein batteriebetriebener Funkwecker gerade noch aktzeptabel.Das DECT-Telefon ist dagegen Um ein Vielfaches gefährlicher! Auch wenn es vom Wohnungsnachbar kommt.Diese Telefonen sollte man aus der Wohnung entfernen! Weitere Infos über Elektrosmog auf meiner Internetseite: www.raum-in-balance.de

Kommentar von 5d45023d3e5d9393f73d0d9d4e0e38a9smallJoGerman am 31. März 2008 00:30

Ich hab noch nie so einen Quatsch gehört. Wenn ein Funkwecker strahlt, was ist dann mit Taschenlampen, Fernbedienungen, Armbanduhren, Glühlampen, Halogenspots samt Trafos (auf dem Badezimmer-Foto auf deiner Webseite sehe ich schon 5 Stück), Computerbildschirme (du sitzt grade davor), Autoelektrik, Steckdosen usw.
Was ist mit Elektrikern, Fernsehmonteuren, Fernmeldetechnikern, Kraftwerksarbeitern die ständig in dieser Umgebung arbeiten? Ich bin selber Elektriker und besitze Messgeräte, die Wechsel-Magnetfelder und elektrische Felder messen können. Die Höhe so eines Feldes nimmt im Quadrat mit der Entfernung ab, d.h. doppelte Entfernung entspricht 4fache Verminderung der Feldstärke, dabei liegen batteriebetriebene Geräte unterhalb der Messgrenze und zwar auch dann, wenn man direkt am Gerät misst, also bei Entfernung Null.
Würde ein kleiner Funkwecker Auswirkungen auf den Körper haben, würde ein Spaziergang über den Alexanderplatz in Berlin (der Fernsehturm dort hat 100.000 Watt maximale Sendeleistung bei insgesamt 17 verschiedenen Frequenzen) den sofortigen Tod bedeuten, spätestens dann, wenn man als Tourist die Aussichts-Plattform besucht.
Das dies aber nicht passiert und uns nicht mal Kopfschmerzen bereitet, beweist gar keine oder nur eine geringe Beeinflussung des Körpers. Nur bestimmte Frequenzen, wie Mikrowellen, können eine Erwärmung des Gewebes erzeugen, welche aber nicht öffentlich ausgestrahlt werden.

Kommentar von Ricardo am 31. März 2008 08:01

Hallo Texter, bitte Gehirn einschalten! Du hast als Elektriker ein gefährliches Halbwissen!


anonym
beantwortet von Voltage am 6. November 2008 09:52
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Ich habe Elektrotechnik und Physik studiert und erlaube mir deshalb folgende Aussagen:

1.Elektrosmog= "Strahlung" entsteht immer da wo Strom fließt!

  1. ABER wenn Wecker etc. mit Batterien betrieben werden dann fließt nur GLEICHstrom (und nur sehr geringe Mengen), deshalb ist dies sehr sehr ungefährlich

  2. RADIOwecker hingegen arbeiten mit 230V aus der Steckdose =WECHSELstrom. Deshalb besitzt der Radiowecker einen kleinen eingebauten Trafo (auch Netzteil genannt) und das sind i.d.R. Billignetzteile und die strahlen dann doch ehr mehr als weniger ab!

  3. Fest installierte Steckdosen am Kopfende strahlen eigentlich nur dann so richtig wenn auch richtiger Strom fließt (also ein verbraucher angesteckt ist), dann strahlt aber auch die ganze Zuleitung welche in der Wand verlegt ist (je größer die Stromstärke desto größer das elektromagnetische Strahlungsfeld). ist nur ein Radiowecker angesteckt so strahl das Netzteil des Weckers aber wahrscheinlich viel mehr als Strom in der Zuleitung.

5.Wenn an Steckdose nix angeschlossen ist - und somit kein Strom fließt- entsteht trotzdem auch ein Feld (ein elektrostatisches Feld), denn Spannung(230V) hat die Steckdose ja trotzdem noch. Es ist jedoch sehr viel schwächer als das elektromagnetische Strahlungsfeld welches nur dann da ist wenn auch Strom fließt.

6.Je weiter man von der Starlungsquelle entfernt ist esto schwächer wird das Feld!

Ergo: wer auf 100% von zusätzlicher Strahlung geschütz sein will muss alle Steckdosen (nachts) spannungsfrei schalten (dafür gibt es Relais zum Einbau in die Elektroverteilung). Wenn man dann doch mal nachts was in die Steckdose einsteckt geht der Strom "automatisch" wieder an.


anonym
beantwortet von Voltage am 6. November 2008 09:59
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Nachtrag: Der Funkwecker ist hauptsächlich ein EMPFÄNGER und kein Sender. Deshalb ist er als "normaler" Verbraucher zu betrachten. Es gilt also das was ich vorher über Strom und Spannung allgemein geschrieben habe.

Kurz: Funkwecker (mit Batterie) stellt eigentlich kein Problem dar! Funkwecker für 230V Steckdose stellt Problem dar (aber nicht wegen FUNKwekcer sondern wegen dem eingebauten Trafo)




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