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Funktionswäsche zum Sport - wie richtig getragen?

gefragt von irmel am 24.08.2007 um 20:54 Uhr

Wir wollen am Wochenende eine Mountain-Bike-Tour machen. Ich hab diverse Funktions-Shirts, ziehe aber meist ein Baumwoll-Shirt drüber. Eine Freundin meinte das sei falsch, weil dann die Funktionswäsche nicht funktioniert. Wer kann mich beraten?


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Lissa
beantwortet von Lissa am 24. August 2007 20:56
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Hier ein Auszug aus einem guten Artikel:

Das Zauberwort heißt „Zwiebelschalenprinzip“: Hierzu tragen Sie mehrere Kleidungsstücke übereinander, zwischen denen ein Luftraum besteht und die den Schweiß vom Körper weg nach außen transportieren.

Dies funktioniert, wenn die Kleidungsstücke den Schweiß nicht aufsaugen, sondern ihn transportieren. Sie benötigen daher so genannte Funktionskleidung, das sind Gewebe aus Kunstfasern wie Polyamid oder Polypropylen. Baumwoll-Shirts sind jetzt völlig ungeeignet.

Was trägt man wo und wie? Ihren Oberkörper schützen Sie mit einem eng anliegenden Funktions-Unterhemd. Das Funktions-Unterhemd saugt den Schweiß von Ihrer Haut ab und leitet ihn nach außen ab (Docht-Prinzip wie z. B. bei Ölbindemitteln). Funktions-Unterhemden gibt es in Langarm-, Halbarm- oder Muscle-Shirt-Ausführung. Die Muscle-Shirt-Ausführung ist nur für den Sommer geeignet. Das Halbarm-Unterhemd ist für die moderate Wintertemperatur (Plus-Temperaturen) geeignet. Bei Minus-Temperaturen freuen Sie sich über das Langarm-Unterhemd. Wer viel im Winter läuft, wird sich mit der Zeit beide Versionen zulegen. Wenn Sie diesen Winter mit dem Laufen beginnen, sollten Sie sich zunächst die Halbarm-Ausführung (T-Shirt-Schnitt) zulegen.

Darüber tragen Sie ein Langarm-Funktionsshirt. Dieses speichert die Wärme an Ihrem Körper und führt den vom Funktions-Unterhemd verdampften Schweiß nach außen ab. Wichtig ist, dass das Funktionsshirt locker aber nicht „schlappernd“ am Körper anliegt. Locker heißt, dass ein Luftzwischenraum zum Unterhemd gebildet wird. Der Luftzwischenraum darf aber nicht zu groß sein; schlappert das Funktionsshirt nämlich am Körper, entsteht ein permanenter Durchzug und die Wärme wird nicht am Körper gehalten. Liegt das Funktionsshirt allerdings „hautnah“ (wie das Unterhemd) am Körper an, fehlt der Luftzwischenraum.

http://www.fit-for-fire-fighting.com/index.php?id=64&backPID=44&tt_news=...


anonym
beantwortet von SurfnFun am 24. August 2007 21:49
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Ich kann mich einfach nictgh mit den Zeig anfreunden. Ist bestimmt super, aber ich bleoib bei meinen Baumwoll shirts und hab immer genug Wechselwäsche dabei. Hang Loose! SurfnFun


fender
beantwortet von fender am 24. August 2007 21:13
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Denk dran : Sport-Funktionswäsche ist bei einmaligem Gebrauch von Weichspüler für immer kaputt(Steht i.d.Regel auf dem Etikett). Also ja nicht weichspülen! Die Fasern sind dann versiegelt und können keinen Schweiss mehr aufnehmen. Viel Spass auf der Tour! F.




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