Was für Funktionen benutzt ihr mit euren Kameras?
Was benutzt ihr für Funktionen mit?
-Schlechten Licht -hohen Geschwindigkeiten -viel Landschaft + Schnellefahrende/Langsamfahrende Züge -bei Regen, Gewitter, Schnee usw. -Züge die stehen (Standfotos) -Gegenlicht -Dunkelheit/Dämmerung uvm.
Ich benutzte die Nikon D 5000.
Mfg Voicebreaker!

Ich gebe Dir einen Tipp: Leih/kauf Dir ein Fotografie-Buch, von denen es unzählige (gute) gibt, Du wirst da viel lernen. Oder benutz einfach mal google! ;)
Welche Funktionen Benutzt man an einer DSLR? Alle, bis auf die "Kreativ"-(Bildverschandel)-Automatiken, wie S/W, Sephia,... Fotografier im RAW-Format und den Schwachsinn brauchts in der Kamera nicht, also FINGER WEG!
Für die genannten Situationen sind die Blend- und Zeit-Vorwahlen sowie die Belichtungsmessung wichtig.
Bei Gegenlich z.B. brauchts eine Spot-Messung denn bei der Integral-Funktion hast Du keine kontrolle darüber WAS richtig belichtet wird. Dir werden dann Lichter ausfressen und Schatten absaufen und das, was Du eigentlich darstellen wolltest geht verloren...
Für Bewegungen ist die Zeitvorwahl wichtig: - wenn Du eine Bewegung einfrieren willst musst Du der Kamera sagen, dass Du eine kurze Belichtungszeit willst - die Kammera macht dann den Rest! - wenn Du eine Bewegungsunschärfe willst, musst Du eine längere Belichtungszeit vorgeben und mit dieser dann experimentieren. Je länger, desto mehr Bewegungsunschärfe...
Auch bei Regen und Gewitter ist die Zeitvorwahl die beste Wahl (oder komplett manuell), weil Du auch hier beeinflussen kannst, ob die Tropfen kleine Punkte oder eher Striche werden sollen. Für Gewitter / Blitze brauchst Du eine seeeehr lange Belichtungszeit, denn mit dem Finger erwischst Du einen Blitz nicht. Du muss fest stellen, von wo die Blitze kommen, wo die meisten herunter gehen und dann einfach nur lange Belichten. Irgendwann kommt einer Runter und der ist dann auch drauf!
Schnee: hier gilt fast das gleiche wie für Regen. Du kannst den Schneefall verstärken, wenn Du den Blitz mit benützt. Allerdings ist die dosierung des Blitzlichtes Heikel. Bei Regen kriegst Du dadurch einen Starkregen. Bei Schneefall aber kann das Bild sehr schnell einfach nur weiß mit ein paar störenden Farbflecken werden, wenn ich das mal so beschreiben darf ;-)
Also, bei Bewegungen aller Art - ob sich nun das Motiv bewegt, es Regnet / Schneit, ob sich die Kammera Bewegt oder irgendwo ein Fluss oder Brunnen ist - ist die Belichtungszeit das Hauptsächliche über das Du die Bildwirkung steuerst!
Wenn jetzt noch Landschaft mit in´s Spiel kommt, dann kommt es auf die Blende an. Willst Du das Hauptmotiv hervor heben, die Umgebung also verschwimmen lassen benützt Du in der Blendenvorwahl eine große Blendenöffnung = kleine Blendenzahl (f 5.6 z.B. oder f 3.5)
Willst Du aber möglichst viel von der Landschaft mit drauf haben, brauchst Du eine große Schärfentiefe. Dies erreichst Du mit einer kleinen Blendenöffnung = große Blendenzahl (f 22 z.B.) - dadurch wird aber auch die Belichtungszeit länger! Zusätzlich kannst Du den bereich, in dem alles Scharf ist auch dadurch ausdehnen, indem Du eher im Weitwinkel arbeitest. Aber wenn Du nun z.B. einen Zug mit 28mm Brennweite fotografierst, musst Du wieder aufpassen, weil kurze Brennweiten dazu neigen, Proportionen zu verzerren (mach mal ein Portrait mit 28mm von deiner Freundin / deinem Freund [kenn ja dein Geschlecht nicht) - aber zeige es nicht her, sonst bist Du sie / ihn los ;-) )
Landschaften aber mit kurzer Brennweite aufgenommen fangen die Weite ein und es wird bei einer kleinen Blendenöffnung alles scharf abgebildet!
Also sind nun die wichtigsten Funtionen Zeit- und Blendvorwahl sowie der manuelle Modus, Blitz und Iso-Empfindlichkeit. Und das Objektiv (die Brennweite) darf man natürlich nicht vergessen, denn mit einem 500mm-Tele kann man keine weite Landschaft fotografieren. Zumindest die "Weite" nicht!!! Und mit einem Weitwinkel kein Portrait, wenn es nicht zu einer Karrikatur werden soll ;-)
Motiv-Programme sind gut, wenn´s schnell gehen soll, aber die ganzen Kreativ-Filter verschandeln nur das Bild. Das geht besser über Photoshop + Co. Und wenn es da dann schief geht, hast Du immer noch ein "unverschandeltes" Original - drum: Finger weg von Kreativ-Filtern!!!

Das sind viele Fragen auf einmal. Um sie zu beantworten bräuchte ich ein paar Seiten Platz. Bei den Spiegelreflexkameras sind mir die manuellen oder halbautomatischen Funktionen die liebsten, da man da gestalterisch eingreifen kann. So wähle ich fast immer die Veschlusszeit oder die Blende vor. Weitere Informationen findest du auf meiner homepage.
Hans

Du willst sich schnell bewegende Objekte Fotografieren? Wenn du dich nicht zu sehr mit der Technik deiner Kamera auseinandersetzen möchtest - die Nikon hat bestimmt eine Programmeinstellung für Sportfotografie - die ist dann auch für Züge geeignet. Wenn du deine Bilder aber z.B. etwas dynamischer machen möchtest, würde ich mir noch einen Leistungsstarken Blitz zulegen. Wenn deine Kamera auch noch Blitz auf die 2. Aktion unterstützt (wovon ich ausgehe) kannst du super Aufnahmen von auf dich zufahrenden Zügen machen, die gleichzeitig die Zugspitze scharf darstellen, der Zug dahinter erscheint jedoch mit einer schönen Bewegungsunschärfe, wodurch man einen Eindruck von der Geschwindigkeit bekommt. Du siehst also, wenn man sich mit der Technik auseinandersetzt hat man viele kreative Möglichkeiten. Wenn man nur Standard-Rezepte haben möchte (wie in deiner Frage) bekommt man auch nur standard Bilder. Besorg dir also Literatur, mach VHS-kurse und Workshops, Melde dich in einer Community wie http://www.fotocommunity.de/pc/pc/cat/15362 an, vergleiche deine Bilder mit denen von anderen - und dort bekommst du auch den einen oder anderen Tipp.

Wenn du viel bei schlechtem Licht fotografierst, kannst du dir ja mal eine lichtstarke Festbrennweite zulegen.
Ich bin ja ein Eisenbahnfan, das Heißt ja, ich fotografiere Züge;) Deswegen brauche ich Infos, mit welchen Programme gut fotografieren kann.
(Schnelle Bewegung)

wenig Licht: M, t=B hohe Geschwindigkeit: S , t < 1/250s Landschaft: A, 16..22, t > 1/30s Gegenlicht: +1..2 Stops Dämmering: s. wenig Licht Regen, Schnee: willst Flocken sehen? Gewitter: 16..32, t > 10s
Die von mir benutzten Funktionen sind Zeiteinstellung, Blendeneinstellung (entsprechend den Parametern), Auslösung.

Hier Nikon D50 - Fan. Inzwischen bin ich in der Lage, alle Funktionen meiner D50 zu beherrschen und einzusetzen!