Frage von Mandrakexyz, 19

Funktion eines Modells zum chemischen Gleichgewicht?

Ich habe mich mit einem Modell zur Veranschaulichung des chemischen Gleichgewichtes auseinander gesetzt. Dies umfasst 2 Gefäße (A+B). A symbolisiert die Edukte und B die Produkte einer reversiblen Reaktion. Pro Zeitschritt gehen 15% der Teilchen von A zu B und 10% aus B zu A. Ich habe das ganze mit einer Tabelle gerechnet und bin auch zu dem Gleichgewicht gekommen. Jetzt soll ich die Frage beantworten, warum das Modell funktioniert und welche Grenzen es hat. Wie auch immer das gemeint ist.

WÜrde mich über schnelle Hilfe freuen. Mandrake

Antwort
von anwesende, 5

Hi,

du beschreibst eigentlich ein völlig normales und gängiges Verteilungsmodell, das bei deinen Zahlen (15% u 10%) am Ende auf 40 : 60 hinausläuft. Insofern stehe ich auch ein bischen auf dem Schlauch, wie man begründet, warum es funktioniert. Weil: es funktioniert ja, sonst wäre es kein gängiges Modell.

Vielleicht denken wir aber zu kompliziert, und die Antwort ist viel einfacher:

Weil du prozentual zwischen A & B verschiebst, reagierst du dynamisch auf die vorhandene Menge, sprich: die Konzentration von Edukt und Produkt. Das System würde nicht funktionieren, wenn du immer 15 Kugeln von links nach rechts und 10 Kugeln von rechts nach links legen würdes. In einem chemischen GG entspricht das den Konzentrationen oder Aktivitäten der Partner.

Das System kann nicht auf Störungen reagieren und nicht zu anderen Ergebnissen führen (Le Chatellier). Das wären die Grenzen.

Find ich aber selbst etwas dünn. Evtl. kommt noch jemand mit einer besseren Idee.

m.f.G 

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community