Frage von KikiMausi, 73

Fütterungszeiten und Futterumstellung nach Hundekauf?

Wir haben seit 4 Tagen einen Hund, den wir von einem Privatanbieter bei Ebay Kleinanzeigen gekauft haben. Die Kleine ist ein Mix aus Spitz und Pekinese und 5 einhalb Jahre alt. Ihr voriger Besitzer hat ihr den ganzen Tag Futter (Trockenfutter) zur Verfügung gestellt und gesagt, dass sie sich das nimmt, was sie braucht und nicht mehr und nicht weniger und circa einmal im Monat vekommt sie Nassfutter. Bei uns allerdings würdigt sie genau dieses Nassfutter keines Blickes und auch wenn man ihr nichts anderes gibt, frisst sie es nicht (mit der einmaligen Folge, dass sie Gras gefressen hat, um zu kotzen). Also sind wir komplett auf Nassfutter umgestiegeb, da es das einzige ist, was sie isst. Nichteinmal ihre sonstigen Leckerlies mag sie noch. Also meine Frage: Sollen wir bei Nassfutter bleiben oder ist die Verweigerung nur Teil der Umstellung auf eine neue Familie und das Trockenfutter einfach stehen lassen, falls sie doch noch Interesse daran kriegt mit der Zeit? Und noch eine Frage: Wir sind uns sehr unsicher, was die Fütterungszeiten angeht. Soll sie 3 Mal am Tag gleichgroße Mahlzeiten bekommen oder eine große? Wie macht ihr das bei eurem Hund? Danke schonmal :)

Expertenantwort
von friesennarr, Community-Experte für Hund, 23

Bleibt beim Nassfutter - jedes (noch so lausige) Nassfutter ist besser als Trockenfutter.

Um des Hundes willen solltet ihr aber auch ein gutes Nassfutter kaufen. Rinti, Animonda, Premiere, Real Nature wären da gut geeignet.

Bei Nassfutter aus der Dose würde ich 2 mal am Tag füttern. 3 Mahlzeiten ist zu viel und auch viel zu aufwändig. Hunde sind ausgelegt für ein mal viel fressen.

Ich füttere bei meinem Hund Barf und das nur ein mal am Tag.

Kommentar von Bitterkraut ,

Ich barfe auch und bei mir gibt es nach dem langen Morgengassi einen Happen, oft irgendwas zum abkiefen,  und die Hauptmahlzeit abends, nach dem Abendgassi. Dann wird verdaut und morgens wird der Darm entleert. So weiß ich immer, wann die Hunde "müssen".

Kommentar von friesennarr ,

Meine bekommt immer abends Futter und es passt auch immer mit dem Gassi.

Antwort
von dogmama, 27

Soll sie 3 Mal am Tag gleichgroße Mahlzeiten bekommen oder eine große? 

3 Mahlzeiten braucht ein ausgewachsener und gesunder Hund nicht! 

unsere Hunde bekommen immer 2 Mahlzeiten, also die Tagesration verteilt auf 2 Mahlzeiten! 

dass der Hund jetzt nicht so recht fressen mag, liegt an der Umstellung, neues Zuhause, fremde Menschen, fremde Umgebung, neue Gerüche etc.. 

wenn der Hund heimisch geworden ist, wird es auch mit dem Fressen ganz normal klappen. 

Antwort
von DonkeyDerby, 36

Ich habe meine Hunde, von der Dogge bis zum Jack Russell Terrier, immer zweimal täglich gefüttert, morgens und abends. Man kann allerdings kleine Hunde durchaus nur einmal täglich füttern.

Wie sieht denn der Kot aus? Wenn er schön fest ist und Euch das Füttern von Nassfutter nicht unangenehm ist, könnt Ihr auch dabei bleiben. Wenn Ihr auf TroFu umsteigen wollt, mischt das TroFu mit dem NaFu und verringert langsam den NaFu-Anteil. Wenn Hündchen sich ziert, kann man entweder die Sorte wechseln oder auch ruhig mal "Hunger den besten Koch sein lassen".

Ich persönlich bin kein Freund des "Futter-stehen-lassens". Wir leben auf dem Land und möchten den Ameisen keinen gedeckten Tisch bieten. Das Futter bleibt maximal 15 Minuten stehen. Was bis dahin nicht gegessen ist, wird abgeräumt. Ein gesunder Hund verhungert nicht vor dem vollen Napf.

Kommentar von Bitterkraut ,

Warum kann man kleine Hunde seltener füttern? Die haben doch eher einen schnelleren Stoffwechsel als große Hunde?

Kommentar von DonkeyDerby ,

Weil bei großen Hunden immer die Magendrehung droht. Da verteile ich die Futtermenge lieber auf mindestens zwei Mahlzeiten, um die Belastung geringer zu halten.

Antwort
von Bernerbaer, 23

Bei uns allerdings würdigt sie genau dieses Nassfutter keines Blickes und auch wenn man ihr nichts anderes gibt, frisst sie es nicht

Also sind wir komplett auf Nassfutter umgestiegeb, da es das einzige ist, was sie isst.

Wie soll man das verstehen?

Ihr habt den Hund jetzt seit vier Tagen. Für ihn ist alles neu und ungewohnt. Er wird unsicher sein und hat keine Ahnung was gerade los ist.
Der Hund braucht Zeit um sich einzugewöhnen.

Von einer Mahlzeit am Tag halte ich nichts. Ich würde zwei mal Fressen geben und übrig gelassenes Futter nicht stehen lassen.

Versucht es eventuell auch mal mit neuen und hochwertigen Leckerlies z.B. getrocknetes Fleisch.

Kommentar von KikiMausi ,

Oh tut mir Leid, sie würdigt das TROCKENfutter keines Blickes meinte ich.

Ich weiß, dass sie sich im Momenr komplett umstellen muss, aber lieber eine Frage zu viel stellen als eine zu wenig, danke :)

Kommentar von Bernerbaer ,

Dann lass das Trockenfutter weg. So lange sie das Nassfutter frisst ist es doch gut.

Antwort
von Bitterkraut, 33

Warum soll der Hund denn unbedingt Trofu bekommen, das ohnehin die unnatürlichste Futterart darstellt? Gebt ihm hochwertiges Nassfutter und gut is.

Antwort
von Blacksnow87, 33

Ich bin absolut gegen trockenfutter!
Ich würde bei nassfutter bleiben!

Ich gebe immer gegen mittag was und am abend.

Auf den dosen sollte stehen wieviel man gibt.. des würde ich mal geben dann... aber wenn ihr viel leckerlies gebt das futter reduzieren und schauen ob er ab oder zu nimmt dann mehr oder weniger geben.

Antwort
von yello1704, 37

Ich füttere immer 2x am Tag, 1x am Tag finde ich nicht so optimal.

Wenn sie das Trockenfutter nicht will könnt ihr schon beim Nassfutter bleiben, spricht ja nichts dagegen.
Achte darauf dass es einen hohen Fleischanteil hat.

Am besten (meiner Meinung nach) und gesündesten ist allerdings BARFEN. Bei kleinen Hunden auch ganz unkompliziert. Informier dich mal darüber.
http://www.barfinfo.de/

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