Frage von Jabba507, 80

Für wie objektiv\sinnvoll haltet ihr mündliche Noten in der Schule?

Woran kann es liegen, dass man schriftlich deutlich besser ist als mündlich?

Antwort
von Clarissant, 25

Ich halte mündliche Noten weder für objektiv noch für sinnvoll. 

Ich hatte meiner Schulzeit viele Lehrer, die aus Sympathie gewertet haben. Eine Französischlehrerin von mir beispielsweise hat mir immer eine schlechte Note gegeben (ich habe auch kaum was gesagt). Dann war es mal so, dass wir uns zufällig ein Weilchen unterhalten haben und sie mich wohl sympathisch fand. Auf jeden Fall war meine mündliche Note bei der nächsten Notenvergabe eine ganze Note (!) besser, und das ohne jeglichen Aufwand. Unser Mathelehrer hat mündliche Noten auch gerne an der "Qualität der Beiträge" beurteilt. Das ist grundsätzlich nicht schlecht, aber ebenso subjektiv. Hinzu kam noch, dass die mündliche Note in Mathe schlechter ausfiel, wenn man viele Fragen stellte. So wurde durchschnittlich und eher schlechteren Schülern der Schnitt nur noch weiterruntergezogen, sodass sie letzten Endes nicht mal mehr fragten, wenn sie etwas nicht verstanden. So viel dazu. 

Mündliche Noten sind also für mich nicht objektiv oder sinnvoll. Ich fände es gut, wenn Schülern, die engagiert sind im Unterricht, die Note aufgerundet würde. Aber dass manche Schüler eine schlechtere Note kriegen, nur weil sie sich im Unterricht nicht melden, finde ich unfair.

Lehrer könnten ihre mündliche Noten auch durch Referate etc. machen (manche tun das auch). Auch das ist immer noch eine subjektive Bewertung, aber besser als diese Willkür bei der mündlichen Mitarbeit. 

Antwort
von Kuhlmann26, 22

Sowohl mündliche als auch schriftliche Noten sind für Dich zum Lernen völlig sinnlos. Das siehst Du schon alleine daran, dass Du die meisten Dinge in Deinem Leben lernst, ohne dafür Noten zu bekommen.

Noten dienen der Bestechung (gute Noten) und der Bestrafung (schlechte Noten). Schüler sollen sich mit Dingen beschäftigen, mit denen sie sich von alleine nicht beschäftigen würden. Wenn sie sich doch von allein mit einem Thema beschäftigen, brauchen sie auch keine Noten, um zu lernen.

Gruß Matti

Antwort
von RoXoR987, 45

Wenn du eher schüchtern bist, hast du schon einmal einen großen Nachteil da du weniger oft aufzeigst, auch wenn du es kannst, dann fallen die Klausuren oft besser aus. Ich finde mündliche Noten trotzdem sinnvoll, da ansonsten im Untericht niemand mitmachen würde, außerdem spiegelt eine gute mündliche Mitarbeitsnote die bemühungen im Untericht wieder

Kommentar von Pahana ,

mit dem Argument der Schüchternheit stimme ich voll und ganz mit dir überein. aber warum wird sich niemand mehr melden wollen, wenn es nicht benotet wird? wer sich für einen stoff wirklich interessiert, der wird sich auch mündlich daran beteiligen, selbst wenn es dafür keine pluspunkte gibt

Antwort
von Neutralis, 21

Für nicht allzu sinnvoll. Schon die schriftlichen Noten werden mehr durch Fleiß, als durch Intelligenz entschieden. Bei mündlichen Noten spielt die Intelligenz aber gar keine Rolle, das erinnert mich immer an ein Mädchen aus meiner alten Klasse. Dumm wie Brot, sich immer gemeldet, dann was falsches gesagt, die Lehrer die Antwort geben lassen und dann sagen "Ja das meinte ich doch." Am Ende des Jahres nur 5 im schriftlichen und nur 1 im mündlichen. Wurde versetzt. Und wer sagt, dass da auch Intelligenz zugehört um soetwas zu machen : Nein, ganz und garnicht. 

Antwort
von paulklaus, 13

So subjektiv - seitens des Lehrers - mündliche Noten auch sein mögen, so halte ich sie dennoch für äußerst wichtig !

BEGRÜNDUNG: Für die schriftlichen Noten (Arbeiten / Klausuren) musst du sechs- bis achtmal pro Schuljahr in Hochform sein (und wehe, du bist es nicht !), wohingegen dich der Lehrer MÜNDLICH das ganze Jahr über einschätzen und beurteilen kann !!

pk

Antwort
von BalisongOwner, 21

1. kommt auf den lehrer an

2. in einer perfekten welt. wären sie sinnvoll

ich bin seit 20 jahren aus der schule raus, es gibt wenige berufsgruppen, wo so viele; tiere, aus denen man schnitzel wiener art gewinnt; rumrennen, die nach sympathie, antipathie entscheiden

die meisten lehrer benoten mündlich nach sympathie, sehr, sehr wenige sind objektiv und fair

Antwort
von 2001Jasmin, 26

Es gibt Leute die Scheu sind und sich mündlich wenig beteiligen😀

Antwort
von mysunrise, 45

meine Noten sind mündlich und schriftlich ungefähr gleich gut...

Kommentar von paulklaus ,

Aha ! Und was hat DAS mit der Frage zu tun ??

pk

Antwort
von Shiranam, 31

Es kostet Überwindung, sich zu melden und sich damit sowohl den Kommentaren der Mitschüler, wie auch des Lehrers auszusetzen.

Außerdem gilt derjenige, der sich oft meldet, als Streber und uncool.

Kommentar von paulklaus ,

Das trifft alles sicherlich nur auf eine MINDERHEIT zu !!

pk

Kommentar von Shiranam ,

Das denke ich nicht.

Antwort
von Pahana, 30

weil man im mündlichen leichter ins stocken gerät, was im schriftlichen weniger ausmacht. mündliche benotung erscheint mir daher zweifelhaft zu sein. nervöse oder weniger selbstbewußte leute können da schön sehr benachteiligt werden.

Antwort
von MikeDH, 28

Es kann sein dass du einfach nur zuhörst und dadurch gut in den Arbeiten bist. Bei mir sind aber die mündlichen Noten besser.

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