Für was sind wir sonst auf die Welt gekommen, wenn Religion "nicht wahr" ist?

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27 Antworten

Die Antwort auf die Frage ist, daß sie einfach viel zu beschränkt ist. 

Wer ungläubig ist, nimmt typischerweise dafür die wissenschaftlichen Erkenntnisse über das Universum als wahr an. Das Bißchen, was wir über die Welt wissen, aus der wir sind und die uns umgibt, übersteigt bereits jede Vorstellungskraft. Wir sind gebaut aus Milliarden Milliarden Teilchen, und wir leben in einem Universum mit Milliarden Milliarden Sternen. 

Und das sind nur die Dimensionen, die uns ungefähr bekannt sind. Es besteht genauso die Möglichkeit, daß sich die Dimensionen ins unendliche erweitern, daß es gar keine kleinsten und größten Dinge gibt. 


Das Wunder der Existenz von Allem ist viel gewaltiger als Alles, was die bärtigen Männer im Himmel denn so alles fabriziert haben sollen. Oder drehen wir den Spieß mal um - wie kann man noch an einen kleinlichen Gott glauben, der uns erschaffen habe, ihm zu dienen - wenn man dann gleichzeitig fürwahr nehmen müsste, daß derselbe Gott dieses überwältigende Universum geschaffen hat?

Ebenso ist der Begriff des "Zufalls", den viele genannt haben, im kosmischen Kreislauf einfach nicht mehr ausreichend oder zutreffend. Ich verstehe mich als Teil dieses kosmischen Kreislaufes, den zu ergründen menschliche mentale Kapazität nicht ausreicht - wenn es denn überhaupt möglich wäre.

Die Faszination und Ehrfurcht vor all diesen Möglichkeiten finde ich ansprechender, als ein Sklave der himmlischen Buchhalter zu sein. Eher erschließt sich im Gedanken an den Kosmos eine neue, viel weitreichendere Interpretation von Göttlichkeit.

Die Frage nach einem konkreten Sinn erscheint dann ebenso kleinlich und egozentrisch.

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Kommentar von Respawn618
19.08.2016, 16:51

Upvote für Sagan!

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Ganz einfach:

Es gab mal eine ganz, ganz große Explosion die nannte man Urknall mehrere Milliarden Jahre sind vergangen und die Menschen enstanden langsam.

Die Menschen wurden so klug das sie ein Bewusstsein entwickeln und sich somit genau die Frage stellen können die du dir grade stellst.

Es gibt keinen tieferen Sinn im Leben, denn das Menschen entstanden sind ist einfach nur Zufall gewesen. Es gilt nur das beste aus der Zeit zu machen die du hast und mehr nicht.

Hoffe konnte dir helfen

L.G.

Zuin

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Kommentar von Haldor
20.08.2016, 18:44

Na, ob solche Ansichten helfen? Könnte zweifelhaft sein.

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wieso leben wir? Wieso sind wir jetzt hier, wie sind wir überhaupt hierher gekommen? Warum gibt es uns, was ist der Sinn ..? 

Ich habe diese Frage alleine mit Rationalität schon vor Ewigkeiten beantwortet.

Die Welt hat keinen Sinn, unser Leben hat ebenfalls keinen und auch die Existenz des Universums hat keinen tieferen Sinn.

Wie ich darauf komme ? Ganz einfach. 

"Sinn" ist lediglich eine Erfindung des menschlichen Geistes. 

Wir interpretieren ihn in Dinge hinein, um ein besseres Gefühl dabei zu haben, während wir diese tun. 

Aber die tatsächliche Suche nach dem "Sinn" des Lebens, ist sehr subjektiv und auch, wenn man es so betrachtet, "sinnlos". Wir wollen nur unbedingt einen Sinn finden, damit wir das ungute Gefühl von Leere in uns loswerden.

Der Mensch ist ein sehr emotionales Wesen, und will ständig alles verstehen. Aber dem Universum ist das egal. Es interessiert sich nicht dafür, genauso wie es im egal ist, das gerade im Moment Millionen von Sternen implodieren und zu schwarzen Löchern werden. 

Wir sind nur eine etwas höhere entwickelte Brut von Trockennasenaffen und sind in etwa so bedeutungsvoll wie Ameisen. 

Die Fähigkeit über uns selbst nachzudenken, ist noch lange keine Rechtfertigung dafür, das sich alles direkt unseren Vorstellungen beugen muss.

Die Rolle von Religion in diesem Spiel ist eindeutig. Sie bietet denjenigen, die mit dieser Leere (nenne es meinetwegen auch Sinnlosigkeit) nicht zurecht kommen einen Platz in der Gemeinschaft, die denkt, sie würde es besser wissen. 

Es ist aber nicht so. Alles ist vergänglich. Nichts währt ewig, genauso wenig wir. 

Religiöse Menschen haben nichts anderes getan, als sich mit der Religion ein kunterbuntes Luftschloss zu bauen, in dem sie nicht mehr nachdenken müssen. Das ist alles.

Unsere Existenz bedarf keiner Erklärung, Menschen wollen nur unbedingt eine. 

Würde es Menschen nicht geben, würde auch keiner danach fragen, welchen Sinn das Leben hätte. Den übrigen Arten wäre es völlig egal, sie existieren einfach. Punkt.

Das sich der Mensch damit nicht abfinden kann, sieht man ja jeden Tag. Nur ändert dieser von Wut überfüllte Wunsch nach "Sinn" nichts daran, das dieser nur die Beschreibung für etwas ist. Etwa wie Kalt. 

Aber Dinge sind nicht kalt, sie sind auch nicht sinnvoll, oder Groß.

Sie sind. Alles andere dichten wir nur dazu. Und so auch den Sinn.

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Kommentar von LuzifersBae
18.08.2016, 23:53

hast du echt schön beschrieben und ergibt für mich jetzt auch "Sinn" wenn ich so nachdenke ^^

danke für deine Antwort. :)

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Kommentar von Ryuuk
19.08.2016, 00:46

Ist das was der Zen Buddhismus einem über diese Angelegenheiten lehrt? Weil das spricht mich grad wirklich an.

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Kommentar von Haldor
20.08.2016, 19:02

Das einzige, was mich an deinen ganz guten Ausführungen stört, sind deine apodiktischen Feststellungen. Alles, was du schreibst, klingt irgendwie plausibel, aber ob es wahr ist, kannst du selbst nicht behaupten, zumindest kannst du es nicht beweisen. Das hängt mit der unzulänglichen Erkenntnisfähigkeit unseres Verstandes zusammen, und deine Darlegungen beruhen auf rein verstandesmäßiger Erkenntnis.

Das ist genauso wie bei Stephan Hawking. Seine Darlegungen über die Frage, ob es einen Gott gibt, sind superklug. Doch am Ende kommt er auch nur zu der Erkenntnis: Es gibt sehr wahrscheinlich keinen Gott. Aha, sehr wahrscheinlich!

Da liegt eben die Crux bei all den atheistischen Philosophen: sie meinen, der Verstand könnte ihnen letzte Erkenntnisse vermitteln. Sie können noch so brillant argumentieren und schlussfolgern, am Ende müssen sie sich doch zu dem Satz von Stephen Hawking bequemen: wahrscheinlich gibt es Gott nicht, nein, sehr wahrscheinlich gibt es ihn nicht, aber man kann nicht ausschließen, will sagen: man kann nicht ganz ausschließen, dass.....

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Dass du lebst ist erst einmal eine Tatsache, die darauf zurückzuführen ist, dass deine Eltern miteinander Geschlechtsverkehr hatten, ein Ei befruchtet wurde, der Fötus ausgetragen wurde, das Kind geboren wurde und ihm bis jetzt nichts passiert ist, was sein Leben beendet hätte.

Das ist doch genügend Grund für ein Leben. Einen Grund oder eine Rechtfertigung für das eigene Leben im Sinne von "Wofür lebt man?" braucht man eigentlich nicht. Die Tatsache, dass man lebt, reicht. Man muss das eigene Leben nicht rechtfertigen. 

Natürlich ist es dann auch insbesondere für die eigene Psyche gut, wenn man auch einen Sinn im Leben sieht.

Aber der ist letztlich unabhängig von der Frage, warum man geboren wurde...

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Einen tieferen Sinn im Leben sucht man vergebens. Denn weder das Leben an sich noch das Leben eines Individuums muss sich seiner Existenz rechtfertigen und die Existenz selbst bedarf keiner Daseinsberechtigung.

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Warum wir hier sind? Weil sich vor langer Zeit ein Strang selbst kopierende DNA gebildet hat, der Rest ist Evolutionsgeschichte.
Aus diesem Grund sind wir aller Wahrscheinlichkeit nach hier.
Einen tieferen Sinn wie eine Aufgabe oder einen Zweck braucht es nicht.

Die Zauberwelt in der religiöse Menschen leben, kann ich nicht nachvollziehen, aber ich versuche es zumindest.

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Das ist eine sehr wichtige Frage und die Antwort wird den meisten nicht schmecken, aber es muss sein.

Es gibt keinen Grund fuer unser Leben, wir sind das Leben selbst und das waert ewig. Es gibt also keinen Tod fuer uns, aber natuerlich werden unsere Koerper das Zeitliche segnen.

Wir sind hierher gekommen, weil wir nach dem letzten Leben als Mensch es so wollten, wir wollten wieder auf die Erde und unsere Erfahrungen machen, unseren Erfahrungsschatz vervollkommenen.

Dem Wunsch wurde statt gegeben, natuerlich unter der Voraussetzung, dass dein Gedaechnis geloescht wurde, und dann bekamst du einen neuen Koerper und wusstest nichts mehr, deswegen all die Fragen der Menschen, die alle dasselbe Problem haben, nicht zu wissen, wer sie sind, vorher sie kommen und was das alles ueberhaupt eigentlich soll.

Der Hintergrund ist der, dass eine ausserirdische Rasse uns Leben fuer Leben immer wieder zurueckschickt auf die Erde und unser Leiden hier unten ist deren Nahrung, emotional natuerlich, sie leben von unseren negativen Gefuehlen. Google Loosh.

Sie fuehren uns quasi an der Nase herum und wir haben uns schon lange in die Materie verstrickt, und vergessen wer wir wirklich sind.

Sie haben auch die Religionen installiert, damit wir dadurch wieder den Weg in das Licht und den Tunnel gelotst werden, um unsere Seelen zu recyceln.

Das geht Leben um Leben seit Tausenden von Jahren so und niemand durchschaut das Spiel, alle sind so sehr mit ihrem Leben beschaeftigt und werden quasi als Sklaven gehalten.

Die einzige Chance vom Rad der Wiedergeburt und dem Leiden abzuspringen ist, zu erkennen, wer wir wirklich sind.

Um das zu realisieren, musst du in dich gehen und dich selbst erkennen, erst dann erkennst du Gott (nicht der religioese Gott) und dann bist du frei und kannst abzischen in die erweiterte Realitaet und hast Ruhe vom Leiden auf dem Gefaengnisplanet Erde!

Ich erwarte nicht, dass du mir glaubst, du solltest die Wahrheit aber mal gehoert haben, damit du dich spaeter daran erinnerst. Alles Gute!


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Religionen geben dem Leben auch keinen wirklichen Sinn, wenn man drüber nachdenkt. Egal ob sich der Himmel jetzt wie ein ewiger Besuch in der Kirche, oder als der größte Vergnügungspark aller Zeiten gestaltet, die nie endende Existenz dort, dient letztendlich keinem höheren Zweck mehr.

Dein Leben hier auf der Erde, hätte also nur den Sinn, dir eine andere, vollkommen sinnlose, Existenz zu verdienen.

Wir leben einfach, weil wir es tun. Es steckt kein höheres Prinzip dahinter. Der einzige wirkliche Zweck des Lebens ist das Leben selbst.

Was du daraus machst hängt ganz allein von dir ab.

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Ich denke, der Mensch ist nur eine Laune der Natur. Ein pures Zufallsprodukt. Es gibt also kein Sinn. Die relevante Frage der Menschheit sollte daher auch nicht "Warum leben wir?" sein, sondern "Wie leben wir und wie wollen wir leben?".

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was ist der Sinn ..?

Diese Antwort ist so leicht, dass viele sie wohl nicht verstehen können.

Es gibt keinen Sinn.

Wenn man überhaupt einen konstruieren wollte, läge er in der Weitergabe unserer Gene.

Ansonsten funktioniert die Natur nicht so, dass sie ein Ziel verfolgt, also einen Sinn im Sinne einer Richtung oder gar eines erstrebenswerten Zieles hat.

Wir Menschen halten uns einfach für zu wichtig, als das wir diese Banalität unseres Seins einfach so akzeptieren mögen. Hey, wir können denken, dass muss doch eine tiefere Bedeutung haben...

Nein, hat es nicht. Wir sind eine Wurm hier in nichts voraus.

Wo wir allerdings den Würmer etwas voraus haben ist, dass wir unserem Leben aktiv einen Sinn geben können. Es steht jedem, sein Leben mit einem Sinn zu erfüllen. Was das ist, muss man selbst heraus finden und sollte sich da nicht von einer Religion oder was auch immer auf ein bestimmtes Gleis schieben lassen.

Dieser von uns selbst individuell definierte Sinn kann auch durch den Tod nicht relativiert werden.

Wo wir herkommen, beantwortet die Evolutiontheorie, wo wir hinkommen der Bestattungsunternehmer.

Du siehst, das ist eigentlich gar nicht so kompliziert, wenn man den Verstand einschaltet statt religiösen Unsinn ernst zu nehmen.

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DIE MENSCHEN SIND AUF DIE WELT GEKOMMEN; UM DAS PRINZIP DER FREIHEIT ZU ERLERNEN:

dazu benötigen sie selbstbewußtsein, was ihnen durch die religionen langsam gegeben wird

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Religion ist der Versuch von Menschen, das Leben zu verstehen.

Unsere Aufgabe ist es, die Evolution voranzutreiben, um die Sozialisation der menschlichen Spezies zu vervollkommnen. Wer nicht zu den kreativen Geistesgrößen gehört, kann andere darin unterstützen, etwas Sinnvolles zu tun - auch das ist wichtig. So kann jeder anhand seiner Talente den richtigen Platz im Leben finden - wenn er nicht von missgünstigen Zeitgenossen daran gehindert wird...

Warum es überhaupt Leben gibt und ob dahinter irgendeine geistige Macht steht, können wir nicht beantworten. Man muss auch die eigenen Grenzen akzeptieren und sollte sich darauf konzentrieren, was machbar ist.

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Kommentar von Susanne88
19.08.2016, 01:36

Unsere Aufgabe ist es, die Evolution voranzutreiben - sagt wer?

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Kommentar von Haldor
20.08.2016, 19:06

Der zweite Abschnitt ist schwach, der dritte gut!

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Für mich ganz klar:

Wir sind hier weil Gott es so wollte, es war sein Plan die Welt, Mensch usw. zu erschaffen, wir Menschen sind die Krönung der Schöpfung. Und wir sind seine Kinder!! Er ist unser Vater!!

Er will das wir nach seinem willen leben damit wir am Ende auch gerettet werden, ja möglichst heilig zu ihm kommen und ewig bei ihm sind. Wir kommen von Gott und gehen zu Gott. Der Kreis wird und muss sich schliessen. Glaube an ihn, es tut ja nicht weh und glaube bitte auch an seinen Sohn Jesus, sehr wichtig, den nur dadurch sind wir gerettet (siehe Bibel) Viele andersgläubige (islam etc.) basteln sich das was zusammen und lehnen Jesus ab, meinen er wäre nur ein Prophet usw. gar nicht gekreuzigt usw, das ist fatal!


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Nun, die Fragen beschäftigen die Philosophie ja nun seit Jahrtausenden und eine Antwort werden wir wohl nie bekommen.

Für einige Atheisten ist die Sache ganz klar: Das Leben hier ist das Ergebnis einer großen Kette von Zufällen, ohne tieferen Sinn. Das Leben ist durch einen Zufall entstanden und nur deshalb sind wir hier und es wird nach dem Tod nichts kommen, außer dass unsere Moleküle sich zu neuen Verbindungen entwickeln. Für mich eine sehr negative Sicht, die ich nicht teilen mag, aber vielleicht beantwortet es etwas deine Frage?

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Kommentar von minecraftler1
18.08.2016, 23:39

Ach ja der Tod, wovon viele Menschen Angst haben...

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Kommentar von realsausi2
19.08.2016, 02:08

Für einige Atheisten ist die Sache ganz klar: Das Leben hier ist das Ergebnis einer großen Kette von Zufällen, ohne tieferen Sinn.

Das hat mit Atheismus nichts zu tun, sondern mit Rationalität. Niemand, der sich mit der naturwissenschaftlichen Erklärung der Welt näher befasst, hält Zufall für eine besonder Komponente. Dieser Zufall ist viel mehr Basis von Schöpfungsmythen.

In der Wissenschaft gelten Gesetze, Kausalitäten, Belege. Da ist für Zufall kaum Platz.

Für mich eine sehr negative Sicht, die ich nicht teilen mag,

Das steht Dir natürlich frei. Für mich ist diese Sicht überhaupt nicht negativ. Ich finde es faszinierend, dass jedes Atom in mir in einer Sonne entstanden ist und schon vielfach auf diesem Planeten anderswo verbaut war.

Und das jedes meiner Atome nach meinem Tod wieder woanders Verwendung finden wird.

Das ist mir ein viel erfüllenderer Gedanke als der an ein ewiges Leben.

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Kommentar von Giustolisi
19.08.2016, 07:45

Das Leben ist durch einen Zufall entstanden und nur deshalb sind wir hier und es wird nach dem Tod nichts kommen, außer dass unsere Moleküle sich zu neuen Verbindungen entwickeln. Ja, das ist vereinfacht gesagt die wahrscheinlichste Erklärung.

Für mich eine sehr negative Sicht, die ich nicht teilen mag, aber vielleicht beantwortet es etwas deine Frage?

Dieser Satz wirft zwei Fragen auf.

Warum findest du das negativ? Das ist doch weitaus besser als ein blutrünstiger, kleinlicher, jähzorniger, rachsüchtiger Gott mit gespaltener Persönlichkeit und die ständige Furcht vor ihm.

Teilst du die Ansicht nicht, weil du sie nicht magst? Das wäre sehr kindisch. Es ist nicht immer das wahr, was uns am besten gefällt und das falsch was uns nicht gefällt.

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Kommentar von DerBuddha
19.08.2016, 16:28

@metbaer

Für einige Atheisten ist die Sache ganz klar: Das Leben hier ist das Ergebnis einer großen Kette von Zufällen, ohne tieferen Sinn. Das Leben ist durch einen Zufall entstanden und nur deshalb sind wir hier und es wird nach dem Tod nichts kommen, außer dass unsere Moleküle sich zu neuen Verbindungen entwickeln. Für mich eine sehr negative Sicht, die ich nicht teilen mag

leider ist es aber genauso................ denn wenn es nicht so wäre, WAS für einen religiösen sinn hätte dann das sterben der sonne, die dann unser gesamtes sonnensystem in den tod reisst?.............und die wissenschaft kann sogar den zeitpunkt benennen.......gläubige werden dann mit sicherheit ihren märchenonkel anbeten und um hilfe flehen...............*g*

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Nach meiner Meinung ist der wesentliche Sinn des Lebens, Gott zu suchen, an Ihn zu glauben und Seinen Willen zu tun. Auf diese Weise ist es möglich, das eigentliche Leben zu finden und eine Bedeutung, die weit über das irdische Leben bis ins ewige Leben hinausreicht.

Wenn die Bibel - in der sich uns Gott nach meiner Meinung offenbart (vgl. 2. Timotheus 3,16; 2. Petrus 1,21) - recht hat...
- gibt es einen Gott
- hat unser Leben einen wirklichen Sinn und eine Zukunft, die über das irdische Leben hinaus in eine wundervolle ewige Existenz reich
- kennt und liebt dieser Gott jeden einzelnen und nimmt Anteil an unserem Leben
- trennt uns Sünde (unser Egoismus und seine Folgen) von Gott
- bleibt diese Trennung auch über den Tod hinaus bestehen, wenn wir nie bewusst auf die Seite Gottes treten
- gibt es weder eine Wiederverkörperung (Reinkarnation) noch Höherentwicklung noch Selbsterlösung
- sind Himmel und Hölle Realitäten
- gibt es nur einen Weg, mit Gott versöhnt zu werden
- können wir über unsere Zugehörigkeit zu Gott eine klare persönliche Gewissheit erlangen.

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der sinn des lebens ist dass, was jeder EINZELNE für sich als sinn ansieht........ es gibt keine echte sinn-antwort......... es ist dass selbe wie beim thema gut/böse.........auch nur relativ........... für hungernde besteht der sinn des lebens darin, mal so reich zu sein, dass sie nie wieder hungern müssen..........für reiche besteht der sinn darin, noch mehr reichtümer anzuhäufen oder vielleicht sogar durch ihren reichtum die welt zu verändern............. ein "sinn" ist immer abhängig vom eigenen weltbild, von der moralischen vorstellung und den lebensmöglichkeiten.............

beim thema religion besteht der sinn nur darin, seinem gott zu gefallen, damit man am ende des lebens dann die versprochenen belohnungen einheimsen kann..............

die wahrheit ist aber einfach und brutal.......... der sinn des lebens ist:

leben, ausbreiten und überleben um jeden preis..............das macht die natur schon sehr erfolgreich seit milliarden von jahren und erst mit der geistigen entwicklung hat sich der mensch dann darüber gedanken gemacht....bis dahin tat er genau das selbe wie die natur ohne darüber nachzudenken....... und wenn der jetzige mensch mal nicht mehr vorhanden ist, wird der menschliche "sinn" des lebens uninteressant sein, denn die natur macht so lange weiter, bis unsere sonne mal den (sinnes)-geist aufgibt und das gesamte sonnensystem in den tod reisst.............

und was war dann eigentlich der sinn der existenz unseres sonnensystems?...................*g*

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Das fragen sich viele... Wahrscheinlich ist es einfach nur normal... Dass wir hier leben, ist theoretisch ein Wunder, da es hätte gar nicht passieren müssen. Ich selbst glaube ja nicht sehr... (Höchstens an die Wiedergeburt)

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Kommentar von Ryuuk
19.08.2016, 00:37

Ein Wunder ist etwas, das den Naturgesetzen nach vollkommen unmöglich ist.

Das Leben existiert ist nur im geringfügigen Maße statistisch unwahrscheinlich.

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Kommentar von Giustolisi
19.08.2016, 07:39

Es wäre ein weitaus größerer Zufall gewesen, wenn sich kein Leben gebildete hätte.

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Wir sind auf der welt, weil unsere eltern sich geliebt haben! Der sinn dahinter ist der, den du deinem leben gibst!

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Man kann es sich auch einfacher machen und sagen: egal wie und warum, Tatsache ist, ich bin nun mal hier. Also mache ich das Beste draus.

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Schau dir die Tiere an, die leben einfach...

Man muss selber rausfinden wofür man lebt.
Jeder kann ein eigenes Ziel vor Augen setzen und danach streben.

Das Leben hat nicht einen Sinn für mich. Man lebt einfach und gibt sein Bestes.

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Kommentar von LuzifersBae
18.08.2016, 23:48

Ja aber für was? Wenn das Leben an sich für dich keinen Sinn hat, wieso lebst du dann..? Also wofür? Und wenn es wirklich keinen Sinn haben sollte, wieso sind uns gewisse Dinge wichtig? ZB unsere Kinder, Eltern, Familie allgemein und Job etc..? Wenn jetzt bei dir einen Anschlag oder sowas geben würde, würdest du nicht weglaufen? Überleben wollen, Angst haben dass du vllt stirbst..? Wieso würdest du dann überleben wollen, wenn das Leben doch eh keinen Sinn hat und was wäre der Sinn des Überlebens für dich ..?

Tut mir leid, versteh mich nicht falsch, ich höre mir gerne Meinungen über solche Dinge an. Und tut mir leid wenn ich zu viel gefragt habe, mich interessiert es halt sehr :D

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Kommentar von minecraftler1
19.08.2016, 15:40

Ich finde dieses Überleben ist uns angeboren, deshalb fällt es uns so schwer etwas zu verlieren.

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