Meint ihr das man ein Kind am besten nur Erziehen kann wenn man es Lobt. Oder findet ihr man sollte es auch strafen.

Eine Strafe ist für mich keine Strafe an sich sondern eine Konsequenz aus dem Verhalten des Kindes. Und so sollte m.E. die ganze Erziehung aufgebaut werden. Wenn mein Sohn z.B. willentlich das Glas Wasser umschmeisst, dann muss er sich einen Lappen aus der Küche holen und den Tisch trocken reiben. Natürlich klappt das bei einem 3Jährigen noch nicht so einwandfrei wie bei einem älteren Kind, aber es kommt darauf an, dass er versucht, den Schaden wieder zu beheben.
Ich lobe meinen Sohn auch, wenn er dann den Tisch abgewischt hat. So bekommen wir eine Menge hin, ohne dass ich drakonische Strafen ausführen muss.
LG
Wieselchen

Kleine Kinder haben oft Probleme, ungehorsames Verhalten in eine ursächliche Folge mit der Strafe zu bringen.
"strafen" ist nicht das richtige Wort. Man sollte den Kindern auch Grenzen vorgeben, die eingehalten werden müssen.

Das hat bei meinen Kindern immer funktioniert.

Zuckerbrot und Peitsche gehören zu einer guten Erziehung! Nur Strafen ist blöd nur Loben genauso..! Alles in Massen und immer fair sein.

Damit das Kind stets motiviert ist, neues zu lernen und auch anzunehmen.

Auf eine "Strafe" sollten mindestens drei Lobe kommen. Loben erzeugt ein positives Gefühl, deswegen ist es das optimalste Erziehungsmittel!
weil alles was Sie machen ist grundsätzlich positiv. Solte doch etwas nicht ganz so positives passieren erkläre ich wie es besser gemacht werden kann.
Becci101181 am 5. Mai 2008 16:13 alles was kinder machen ist positiv? auch wenn sie denken "ich hau jetzt mal die wohnung auseinander"? sorry, aber NICHT ALLES was kinder machen ist positiv.
galix am 5. Mai 2008 16:16 Was für Kinder hast denn du? kopfkratz
Dann sagst Du Deinem Kind das Du nur 5 Minuten mit Ihm spielst wenn er die Wohnung klein haut aber den ganzen Tag wenn er es nicht macht. Und Du wirst sehen er will lieber den ganzen Tag spielen. Und Kinder machen absolut nichts negatives. Kinder sind immer nett und grundsätzlich zu nichts bösen fähig. Das wird den von den Eltern anerzogen!
Hallo. Ein Kind solle nur bestraft werden, wenn es verstanden hat, daß es gewisse Dinge nicht tun darf. Das hängt natürlich vom Alter des Kindes ab. Die Kindererziehung ist eine Frage meines eigenen Bewußtseins: Wenn mein Bewußtsein so eingestellt ist, daß das Kind viel Liebe bekommen soll, dann behandle ich es anders als wenn es mit Stränge erzogen werden soll. Da haben die Eltern freie Hand - niemand schreibt ihnen das vor. Wenn ein Kind wiederholt gegen die Anweisungen der Eltern verstößt, muß es eine fühlbare Strafe erhalten. Diese Strafe darf dem Kind niemals das Gefühl geben, das es nicht geliebt wird. Die Liebe ist die beste Kraft in der Kindererziehung. Die ersten Jahre sind da die wichtigsten. Und loben sollte man ein Kind nur, wenn es etwas gut gemacht hat und es auch verstanden hat bzw. vertehen kann. Liebe Grüße hermann

Der Situation entsprechend.

galix am 5. Mai 2008 16:14 ... dass man mit Lob mehr erreicht als mit Strafe. Allerdings gibt es Situationen, wo man einfach reagieren muss, und da sollte man schon einige Sachen in petto haben um dem Nachwuchs ausnahmsweise auch mal nachdrücklicher klarzumachen, dass es Grenzen gibt.
Diese Grenzen verstehen und respektieren Kinder und Jugendliche allerdings am besten, wenn man sie als Eltern auch so vorlebt! Im Idealfall erübrigen sich dann die Strafen.
Ein ernst gemeinter Tadel (ggf. zusammen mit einem positiven Beispiel) hat bei meiner Tochter bisher noch immer funktioniert.

Loben ist gut. Aber wir müssen auch Leitplanken setzen.Wenn dies nicht genügt gibt es auch mal Strafen.
Ich finde beides ist gerecht. ;)

Loben ist das Beste. Aber wenn man damit nicht weiterkommt, sollte man durch "Konsequenzen" erziehen. Also nicht irgendwelche "Strafen"(kein Fernsehen, Stubenarrest oder gar Schläge) verhängen, sondern das Kind die direkt mit dem Vergehen in Zusammenhang stehenden Konsequenzen spüren lassen. Aus einer Strafe kann das Kind nichts lernen.

Positive Bestärkung ist das einzige, was tatsächlich funktioniert. Nur so setzen sich erlernte Verhaltensmuster wirklich fest.
Allerdings gibt es Dinge, die nicht zu akzeptieren sind, eine schnelle und angemessene Strafe ist hier wichtig.

Leider habe ich das damals, als meine Kinder klein waren nicht kapiert... Was passiert, wenn ich mit Strafen arbeite? Ich produziere Angst, Lügen, Unsicherheit,... Und wenn ich lobe? Freude, Sicherheit, Wahrheit,... Das heißt nicht, dass Fehler "belobt" werden sollten, aber fakt ist, dass immer das mehr wird, worauf ich meine Aufmerksamkeit richte. Richte ich sie auf Fehler, werden diese mehr. Richte ich sie auf Gaben, Fähigkeiten, Qualitäten, werden eben diese mehr! Das allerwichtigste für unsere Kinder ist das Gefühl geliebt zu werden. Indem ich strafe, lasse ich sie daran zweifeln. Kinder tun sich schwer damit zu unterscheiden, ob ich die Situation nicht gut heiße, oder ihre Person. Sie zweifeln dann sich selbst an und das ist nicht die Basis, die sie für ihr Leben brauchen.

wobei die Auswahl etwas unglücklich gewählt ist, denn zwischen strafen und strafen bestehen auch grosse Unterschiede.

Eine ausgewogene Mischung aus beidem ist das beste fürs Kind! Von einem oder anderem zu viel tut auf jeden Fall der Kinderseele nicht gut!!!
Mit Lob erreicht man meist mehr, aber natürlich sollte dem Kind auch deutliche Grenzen aufgezeigt werden. Daher gehören auch Strafen leider dazu - die sollten natürlich nicht in Form von Backpfeifen oder sowas sein.

wenn das kind nur mist baut, kann man es ja nicht dafür loben also nur strafen. wenn es umgekehrt ist, dann nur loben. da aber niemand perfekt ist, macht jeder mal fehler. also das kind nur strafen wenn es fehler macht, wo es genau weiß dass es sie nicht machen dürfte. (z.b auto zerkratzten, schlechte note obwohl man hätte lernen sollen) strafen für z.b versehentliches glasumkippen und so weiter sind übertrieben

Die Mischung macht es. Loben, wenn es angebracht ist, und Strafen, zum zu zeigen wo Grenzen sind, und das ein Fehlverhalten Folgen hat.
Soviel Lob wie möglich und soviel Strafe wie nötig. Ganz ohne Strafen wird man wohl leider nicht hinkommen, da die Kinder immer versuchen ihre Grenzen auszutesten. Und da muss man dann schon auch mal Zeichen setzen, aber nicht schlagen oder sowas!

So, wie es angebracht ist.

Ohne "Strafen" geht es nicht, denn Kinder brauchen einen festen Rahmen - wobei Strafe ein dehnbarer Begriff ist. Ein Klaps auf die Finger kann gelegentlich angebracht sein (z.B. wenn das Kind zum Xten Mal den Herd einschaltet -> kann gefährlich werden!), aber oftmals sind andere Strafen wesentlich effektiver. Manchmal muß man erfinderisch sein, denn die Strafe sollte so ausfallen, daß das Kind den Zusammenhang zum eigenen Verhalten, also zum Auslöser der Strafe, nachvollziehen kann.
Ich halte es für unschätzbar wertvoll, das Kind viel zu loben, auch wenn man immer wieder den eigenen Schweinehund überwinden muß. Beispielsweise hat meine Tochter (2 Jahre) letztens ihr großes Geschäft auf den Boden gemacht, weil ich ihr keine Windel angezogen hatte. Klar fand ich das nicht toll, aber ICH hab sie ja nicht gewickelt, denn ich wollte ja, daß sie übt, das Töpfchen zu benutzen. Da sie aber Angst vor dem Töpfchen hat, wollte sie nicht drauf und es ging auf den Boden. Also hab ich sie (mit Überwindung) gelobt, daß sie ihren Haufen ohne Windel gemacht hat. Ich muß da genauso durch wie sie. ;-)
Genau so sehe ich das auch. DH!
Genau so mache ich es in ähnlichen Situationen auch!
Eine sehr gute Erziehungsmethode! Unnütze Strafen bringen überhaupt nichts!