MeisterPaul am 03.03.2009 um 13:22 Uhr
Inwiefern hilft einen das Abitur Geld zu verdienen? Ich denke überhaupt nicht. Es bereitet einen in keinster Weise auf die Wirtschaft in unserem Lande vor und hilft einen auch nicht mehr Gehalt zu erwirtschaften. Dort sind ganz andere Fähigkeiten gefragt die einem in Bio/Mathe/Deutsch/Latein/Englisch/Geschichte in keinster Weise näher gebrachten werden. Wie seht ihr das?

Wir leben in einer Scheingesellschaft. Wenn du den Schein hast, kommst du weiter. Ob er dir in deinem Job weiterhilft, ist unwichtig. Es zählt nur, dass du es geschafft hast, schwierige Aufgaben zu bewältigen.

Das Abi ist die Hochschulberechtigung.
Ohne (Fach)Abi kein (Fach)Studium.
Und mit einem Studienabschluss hast Du international schon ganz andere Chancen, als wenn Du "nur" gelernter Facharbeiter bist.
Viele Berufe kannst Du nur ausüben, wenn Du vorher studiert hast.
Lynx77 am 3. März 2009 13:27 Gibt neben dem Studium natürlich viele andere Möglichkeiten, die einen von der Masse abheben und bedenke, dass du mit 'nem Studium in der Theorie der "Player" schlechthin bist, aber du sogut wie keine Berufserfahrung hast, was in schweren Zeiten wichtiger ist wie ich persönlich finde.
MeisterPaul am 3. März 2009 13:32 Ein Beruf oder die ausführung einer Tätigkeit um Geld zu erwirtschaften hat meiner Meinung nach absolut nichts mit dem Abitur am Hut. Es wird einem nichts beigebracht was man in dieser harten Geschäftswelt brauch um auf wirklich selbständigen eigenen Füßen zu stehen.
Lynx77 am 3. März 2009 13:52 Kommt drauf an "wo" du bleibst. Kannst ja z. B. nebenbei auch Wirtschaftsfachwirt (Mittlere Führungsebene) oder Betriebswirt (bis zur höchsten Führungsebene) machen ohne Abitur oder gar 'nen Studium (also jetzt im kaufmännischen Bereich und das auch NACH der Arbeit in einer Abendschule (was zumindest bei der Weiterbildung zum Betriebswirt wohl recht hart sein dürfte).
Es gibt auch vermeindlich ungebildete Selbstständige, die auch ohne Studium Gewinne einfahren. Wie gesagt das, was du an der Uni lernst hat meist verhältnismäßig wenig mit der Praxis am Hut (persönliche Meinung). Schön wäre 'ne Kombi aus beidem.Z.B. wenn die Familie oder so ein eigenes Unternehmen hat wo man reinschnuppern kann oder was weiß ich und man selbst die Möglichkeit hat zu studieren (auch aus finanzieller und zeitlicher Sicht). Das muss einen aber schon so ziemlich in die Wiege gelegt werden.

ohne abi kein studium, ohne studium wenig kohle...
mal abgesehen von der persönlichen bereicherung durch bildung
heutzutage sehen viel zu viele arbeitszeige ein abi als notwendig an. beim arbeitgeber gehen zu viele bewerbungen ein für zu wenig plätze, was macht er? "ach, wir nehmen nur noch bewerbungen mit mindestens so einem zeugnis" "nur noch mit fachabi" "nurnoch mit abi"
dass ein realschüler mitmittelmäßigem abschluss, der fächer hatte wie zB. mechanik viel besser auf einen job vorbereitet ist als ein abiturient, bei dem mechanik zu gunsten der quantenphysik aus dem lehrplan gestrichen wurde wird dann vergessen.
aber was hilft quantenphysik dem mechatroniker? nix.
abi ist nur sinnvoll wenn man später studieren will. wobei man bedenken muss, dass deutsche studienabschlüsse im ausland recht hoch angesehen sind. deutsche "meister" in ausbildungsberufen aber fast noch höher. jedenfalls im internationalen vergleich.
dass man mit studium mehr kohle verdient halte ich btw. in vielen bereichen für ein gerücht. sagen wir mit ausbildungsberuf arbeitet man 50 jahre. mit studium vllt. noch 35-40 (abitur, vllt. einmal wiederholt, wartesemester, langes studium...) nun rechne mal das gehalt eines tischlermeisters * 50 und das gehalt eines stinknormalen architekten * 35
und dann schau, wer wirklich mehr verdient hat. das ist denke ich mal mehr ine sache, wer womit zufriedener ist, wo die eigenen vorlieben sind etc.

Damit kannst Du studieren. Als Akademiker hast Du schon größere Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt.

Wenn Du studieren willst, z.B. Jura, dann brauchst Du Abi mit Latein.! Als Müllmann brauchstr du Nix, Du must nur einen Arbeitgeber suchen.
MeisterPaul am 3. März 2009 13:30 Für Jura brauch man auch kein Latein mehr.
akademikus am 3. März 2009 13:33 jura, latain? schon lange nicht mehr
MeisterPaul am 3. März 2009 13:42 Nur wenn man ein sehr hoher Richter werden will

das abitur brauchst du, um eine gewisse allgemeinbildung aufzubauen. die spazialisierung erfährst du ja dann in der ausbildung oder im studium. du wirst ja nicht direkt nach dem abi auf die menschheit und die wirtschaft losgelassen.;-)
Das Abitur öffnet Dir nicht nur die Türen zur Universität sondern auch in so manch eine Ausbildung, die Du ohne Abi nicht bekommst.
Insofern hilft das Abitur auch dabei, überhaupt Geld zu verdienen - wenn auch nicht ausschließlich.
Und ja, es stimmt: es gibt Leute, die ohne Abi viel mehr verdienen als viele Leute mit Abi. Aber überprüfe zusätzlich die Zufriedenheit mit dem Beruf...

ganz anders... ohne abi kein studium, so simpel ist das. ohne studium schlechtere chancen auf gut dotierte jobs. natürlich hat man die möglichkeit als quereinsteiger sich hochzuarbeiten 8also ohne hochschulabschluss) aber es ist leichter mit einem Hochschulabschluss
man braucht abitur damit man dann bei der bewerbung als ÜBERQUALIFIZIERT abgelehnt wird
sonnenlady am 3. März 2009 13:24 heutzutage passiert dir DAS nicht mehr...
akademikus am 3. März 2009 13:27 naja, ziemlich einfach gestrickt, die antwort, denn mit nem abi ist man nicht überqualifiziert, sondern erst mit dem top studium anschließend. und dann auch nur wenn man nicht flexibel genug ist.
Hiflt beim Jauch das man net so viele Joker braucht weil man schlau ist.

das abitur ist die berechtigung zu studieren, und die absolute möglichkeit ordentliches geld zu verdienen.
Das Abitur bescheinigt dem potenziellen Arbeitgeber, dass es sich lohnt die Bewerbung näher zu prüfen, weil der Bewerber unter Umständen lesen und schreiben kann.

Na Meister Paul - kein Bock mehr auf Penne? Bewirb dich mal mit Hauptschulabschluss auf deinen Traumjob, dann weißt du, wofür du Abi brauchst. ;-)
Mal im Ernst, wer länger lernt, häuft mehr Wissen an. Einen gewissen Ehrgeiz läßt das auch vermuten. Und da auch der Notendurchschnitt entscheidend ist, kann man davon ausgehen, dass ein Abiturient nicht eben grenzdebil ist. Gerade für wissenschaftliche Berufe ist das sehr wohl von Bedeutung. Z.B. Arzt ohne Bio- und Lateinkenntnisse geht gar nicht.
Tja, und das Abi ist nunmal die Voraussetzung für ein Studium, dass wiederum Voraussetzung für wissenschaftliche und akademische Berufe ist. Jedenfalls, wenn man nicht vor dem Studium erst einen Beruf lernen und ein paar Jahre arbeiten will. Und nochmal tja - die verdienen eben doch mehr als eine Kassiererin bei Aldi. Und - ach ja - sie bringen der Volkswirtschaft schon eine ganze Menge. Such dir mal ein paar Berufe aus und vergleiche Gehalt und Wissensanspruch. Dann weißt du Bescheid...
... womöglich auch um die Frage korrekt zu formulieren? -> Wofür braucht man überhaupt Abitur? kicher --- Quark: Abitur bezeichnet die allgemeine (seltener: fachgebundene) Hochschulreife. Das ist, wie meine Vorredner schon richtig festgestellt haben, nix anderes als die Berechtigung ein Studium an einer Universität oder Fachhochschule aufnehmen zu dürfen.

Es hilft, wenn man studieren will. Und bei manchen Jobs hilft es einfach, überhaupt in den Kreis der Anwärter kommen zu können! Kein Abi = keine Chance!
Nicht vergessen, das Abitur ist kein berufsqualifizierender Abschluss, du sollst also eigentlich gar nicht danach arbeiten, weil du nicht auf das Berufsleben vorbereitet wirst! Erst nach einer Ausbildung oder einem Studium (der Bachelor ist der erste berufsqualifizierende Abschluss) bist du reif für die Arbeit ;-) Das Abitur braucht man heute mehr denn je, leider machen in Deutschland im europäischen Vergleich sehr wenige die Hochschulzugangsberechtigung (nur um die 24%). www.abi-nachholen.de

Ich kann nur persönlich antworten: Mir hilft mein Abitur mit anschliessendem Studium ganz vorzüglich beim Geld verdienen.Ich muss bald meinen Geldspeicher ausbauen.
na, das nenn ich ne gute antwort!!!! DH
ich auch.=)
sehe ich im Ergebnis auch so, aber eine bessere Bildung hilft immer
Wenn du statt dem Studium gearbeitet hast bist du ja nicht gleich auf einen niedrigeren Bildungsstand. Fachlich ist man besser wenn man im Beruf Erfahrungen gesammelt hat, allgemein hat man natürlich mehr Wissen durch ein Studium.
Ach es ist allgemein ist es schwer Studium und Berufsleben zu vergleichen...