Für was braucht man hunderte oder tausende Milliarden?

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7 Antworten

Deine Zahlenangaben sind zwar übertrieben, nehmen aber Bezug zu einem Stück trauriger Realität. Auf der einen Seite wie in biblischen Zeiten die Prasser, auf der anderen Seite Menschen, bei denen noch nicht mal das tägliche Brot gesichert ist, das gilt auch für Deutschland. In einigen Ländern Afrikas z.B. sterben täglich Menschen an Hunger, auch das gibt es.

Der Kapitalismus sorgt dafür, dass es steinreiche Menschen und ausgesprochen arme Leute gibt und beläßt es dabei. Dies einfach deshalb, weil er die individuelle Freiheit auf ünflätige Weise frönt, also einem primitiven Egoismus der Brutalen,Starken und Skrupellosen die Bahn frei macht. Man glaubt oftmals, sich in einer Arena voller Raubtiere zu sein, plus einer Ergänzung von Schweinen und Hyänen auf der einen Seite und Lämmern und Hühnern auf der anderen Seite, die sich derlei Sauereien bieten lassen.

Wer nun an all dem Anstoß nimmt, dies nicht einfach hinnehmen möchte, dem wird Neid bescheinigt, so als wenn dieser was Verwerfliches wäre. Etliche Leute ziehen sich auch noch diesen Schuh an und versichern treuherzig, dass sie nicht neidisch seinen, statt hinzugehen und zu sagen, "na klar bin ich neidisch, warum auch nicht." Dadurch, dass sie dies nicht tun, untergraben sie ihre eigene Position, lassen sich auf derlei christlichen Fusel ein.

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Voriges Jahr hatten die 200 reichsten Menschen der Welt soviel wie die ärmere Hälfte der Menschen der Welt! (ca. 3,5 Milliarden Menschen)

Heuer hatten die 62 Reichsten soviel wie die ärmere Hälfte der Menschen der Welt!

Quelle:  http://www.handelsblatt.com/politik/international/milliardaere-62-superreiche-besitzen-so-viel-wie-die-halbe-welt/12843190.html

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Aber auch  ---->   

Deutschland wird immer mehr zum Land der Millionäre

Die Zahl der Millionäre in Deutschland hat die Millionärsmarke überschritten. Ein Bericht zeigt auf, in was die Reichen investieren.
Quelle:  http://www.derwesten.de/wirtschaft/deutschland-wird-immer-mehr-zum-land-der-millionaere-id11946803.html

http://www.zeit.de/2011/34/Deutschland-Ungleichheit

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Ich glaube es liegt in der Natur des Menschen, immer mehr zu wollen! Man sagt ja auch Geld verdirbt den Charakter! 

Je mehr Menschen haben, desto GEIZIGER und GELDGEILER werden sie! Und der Kapitalismus (Neo-Liberalismus) "erlaubt" es und begünstigt es! (z.B Kann Jemandem Steuerhinterziehung von 28 Millionen Euro nach gewiesen werden - ein vielfaches was ein Normalbürger im Leben jemals verdient!)

Die Globalisierung und Zusammenschlüsse wie die EU begünstigen es und die Verantwortlichen (auch Sozialisten) schauen ganz gelassen und ruhig zu, dass die Schere zwischen ARM und REICH immer mehr aufgeht!

Doch viele reiche Menschen sind dennoch unzufrieden, unglücklich, bekommen Paranoia und Depressionen!

Sie sind nicht frei, sie sind "Knechte des Geldes"

Wie schrieb KRIS KRISTOFFERSON  ..." Freedom's just another word for nothing' left to lose: Nothin' ain't worth nothin' but it's free.

Da ist oft ein Obdachloser viel zufriedener und glücklicher, wenn er irgendwo einen EURO findet oder geschenkt bekommt, als ein Reicher der an der Börse wieder eine Millionen "gemacht" hat!

Wenn die Reichsten, die ja auch nichts "mitnehmen" können, erst mal merken würden, wie schön es ist, zu geben, zu schenken und zu helfen ...  das tolle, ans Herz gehende Feedback erleben, ... die strahlenden Augen ... die glücklichen Gesichter ... die kullernden Freudentränen!

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Der reichste Mensch der Welt hat keine $100 Mrd.

Leute die so reich sind haben dieses Vermögen meistens an Aktien ihres eigenen Unternehmenens.

Ich verstehe jetzt nicht wo dein Problem ist?

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Geld symbolisiert in solchen Faellen Macht - es geht nicht darum, das geld auszugeben, sondern mit ihm zu arbeiten.

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Kommentar von tommy40629
25.06.2016, 11:46

Quasi zur Unterdrückung von Regierungen, die gegen diese Summen keine Chance haben. Dann sind natürlich z.B. zehn Billionen € noch besser.

Das ist wie, wenn man mit einem Dampfhammer getroffen wird.

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Ich verstehe deine Frage nicht. Sollen die jetzt einfach alles aufgeben, nur weil er "genug Geld hat"? Wäre doch sinnlos. Keiner würde das machen, nicht mal du selbst.

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Niemand hat als Einzelperson hunderte von Milliarden. 

Ich glaube, du hast in deiner Frage einiges zusammengeworfen, was nicht zusammengehört, bzw. zusammen passt.

Als erstes wirfst du Unternehmen und Einzelpersonen in einen Topf. Ich bin ziemlich sicher, dass Einzelpersonen mit riesigen Vermögen finanziell unzufrieden sind und unbedingt mehr wollen.

Bei Unternehmen ist das etwas anderes. Um sich auch zukünftig behaupten zu können, reicht reine Größe nicht aus. Man muss wachsen und vor allem innovativ sein. Bestes Beispiel Nokia. Vor 15 Jahren die absolute Nr. 1 im Handymarkt, Tatsächlich Multimilliarden wert. Heute sind sie nicht mehr existent,weil Sie den Trend zum Smartphone verpasst haben. 

Privatpersonen,meine wirklich superreich sind sind immer an Unternehmen beteiligt. Ihr Vermögen wächst mit dem Unternehmen,Möbel sie etwas dafür tun, oder nicht (s. vorheriger Absatz).

Zum Thema Ausbeutung Afrikas: Die größten Ausbeuter Afrikas sind deren Diktatoren, die sich die Taschen füllen. Superreiche wie beispielsweise Bill Gates versuchen eher mit ihren Stiftungen zu helfen. Die Gates-Stiftung verfügt über ein Vermögen von 43 Mrd. USD, die für wohltätige Zwecke eingesetzt werden. 

Natürlich gibt es Unternehmen, insbesondere aus dem Rohstoffbereich, die versuchen Länder auszubeuten, aber das klappt nur, wenn deren Regierungen es zulassen. Das macht deren Absichten natürlich nicht besser.

Ich will nicht sagen, dass deine Aussagen alle Unsinn sind, aber es ist nicht alles so einfach schwarz/weiß gut/böse, wie du es schreibst. Es gibt sehr viele Grautöne. Täter und Opfer sind nicht immer so leicht zu unterscheiden.

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Die Antwort ist doch seit langem bekannt: Sie bunkern das Geld in einem großen Geldspeicher und baden täglich darin.

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