jbinfo am 28.02.2009 um 17:38 Uhr
Die staatliche Hilfe für Opel steht auf der Kippe. Siehe auch Bericht der Netzeitung:
www.netzeitung.de/politik/deutschland/1288537.html
Mich würde mal eure Meinung dazu interessieren. Soll der Staat wirklich eingreifen ? Wenn das bei Opel gemacht wird, kommt demnächst Ford, BMW, DBenz, Porsche und VW. Ist also ein Fass ohne Boden. Hat ja bei Holzmann auch nicht geklappt.
Die Schieflage von Opel ist ja nicht erst durch die Wirtschaftskrise entstanden sondern vorher schon durch Missmanagment.

Tote soll man ruhen lassen
dafür sind wir(der staat)nicht zuständig

Das wär der Optimalfall...
Auf jeden Fall: Keine staatliche Hilfe!
jbinfo am 28. Februar 2009 17:49 Das entspricht eigentlich auch meiner Meinung.
abibremer am 6. März 2009 15:12 fiat wäre nicht schlecht, das typenprogramm überschneidet sich nur unwesentlich und opel könnte hybridfahrzeuge wie den multipla vertragen vom design schweige ich lieber (laut spiegel ist der multipla das auto, das im neuzustand schon den eindruck "wie ein schwerer verkehrsunfall" macht

Nicht weil ich was gegen die Firma habe, sondern weil wenn kleine Firma hops gehen es die Regierung auch nicht interessiert.

Klar soll Opel gerettet werden. Aber welche Unternehmen kommen dann noch? Ich brauche z.B. für meinen Verein Hilfe. Wer hilft uns? Und kleineren und mittleren Unternehmen?
SchwarzeBlume am 28. Februar 2009 17:51 Das meine ich auch...
jbinfo am 28. Februar 2009 18:09 Und den ca. 2000 Opel-Händlern in Deutschland hilft auch kein Staat. Denn es werden sicher einige dabei auf der Strecke bleiben, auch grosse Händler.
Ich will nicht, dass mein Steuergeld dazu verwendet wird nicht funktionierende Firmen aufzupeppeln, die dann in 2 Jahren sowieso pleite gehen.
jbinfo am 5. März 2009 14:36 Das würde keine 2 Jahre dauern. Das geht schneller.
Och, mit den 3.3Mrd die die jetzt bekommen können sie schon noch gut 2 Jahre durchhalten bis dieses Geld auch noch verbrannt ist und dann sind sie endgültig pleite. Nur ist es dann so, dass durch die Wettbewerbsverzerrung dann auch VW und Ford notleidend sind, dann können wir da die nächsten Mrd reinstecken.
Jeder der Opel retten möchte, der kann doch einfach sein Geld in GM Aktien stecken.

opel muss selber schauen, wieder auf die füsse zu kommen. dabei kann unterstützt werden

Insolvenz und neu Strukturieren und von neuem anfangen



denn es hängt zuviel hinten dran...
nur sollte man endlich mal dazu übergehen, den Leuten, die das alles angerichtet haben den HartzIV-Satz als Entgeld zur Verfügung zu stellen und nicht noch Millionen an Abfindungen Bonuszahlungen und Pensionen in den A... blasen..
wernilein am 28. Februar 2009 17:43 ein Traum würde wahr werden,:-)

nach der krise sieht die autolandschaft anders aus, als heute....kann sein, ohne opel


Deutschland ist ein wirtschaftlich sehr starkes Land. Wir können das stemmen, aber wird es ein Kraftakt. Auch ein Staat kann bankrott gehen. Also, spuckt in die Hände und gebt Gas!
Scarecrow69 am 28. Februar 2009 17:44 Klar, noch mehr Schulden die der Bürger tragen muss.
Gehen wir doch mal davon aus, das alle gleich sind. Große und kleine Firmen auch. Dann muss der Stadt auch den Kleinen helfen, die bedroht sind... Nun kommst du....
Schmerzenegger am 28. Februar 2009 17:53 Nun 25k arbeitslose, insolvente Zuliefererunternehmen und andere Betroffene muss auch der Steuerzahler tragen. Na was sagen sie dazu?
Scarecrow69 am 28. Februar 2009 17:55 Das ich generell dagegen bin. Den kleinen Firmen greift auch keiner unter die Arme und es gibt wesentlich mehr KMUs als große Unternehmen...
Wenn die 25k Arbeitslose aus KMUs stammen würden, würde auch kein Hahn danach krähen.
Schmerzenegger am 28. Februar 2009 18:01 Interessant. Ich habe mir das auch überlegt warum der Staat sowas wie ne Abwrackprämie einführt. Warum der Staat soviel Geld rausprasst und manche dadurch benachteiligt sind. Der Grund ist das wir im Kapitalismus leben. Wir müssen investieren um nicht eine wichtige Marktstellung zu verlieren. Ich gebe dir recht, das relativ für kleinunternehmen getan wird, aber möchte ich mal behaupten das die Unkosten bzw. das Risiko lange nicht so hoch ist.
Scarecrow69 am 28. Februar 2009 18:10 Meinst du wirklich KMUs benötigen Milliarden an Hilfe? Denen ist oft schon mit "Peanuts" geholfen. Und BTW: In ganz Deutschland verlieren sicherlich täglich ebenfalls tausende ihren Job, wer fragt wie es denen geht? Jedenfalls nicht der Staat. Dem wäre besser geholfen, wenn er nicht die Unternehmen rettet, die schon seit Jahrzehnten nicht mehr Deutsch sind (Opel = GM), sondern dem Bürger endlich mal finanzielle Entlastungen zukommen lässt.
Schmerzenegger am 28. Februar 2009 18:16 Richtig. Das die Unternehmen nicht mehr deutsch sind ist mir auch aufgefallen. Solche unternehmen werden ausgepresst wie eine Zitrone wie es einst ein Politiker treffend formulierte. Für sowas sollte es Gesetzte geben, welche die Unternehmen schützen. bzw. eine Einlage hinterlegen (prozentual z. B.) ähnlich wie bei der GmbH. Das mit den KMU ist klar, das die nich soviel geld brauchen. Aber im Prinzip leben viele Kleinunternehmen von Aufträgen großer Firmen.

obwohl die schwierigkeiten schon länger bestehen sollte man nicht die arbeitnehmer für die fehler der TOP-MANAGER bezahlen lassen und versuchen ihre arbeitsplätze zu erhalten.

TATA
jbinfo am 28. Februar 2009 17:47 Dann wäre ich doch lieber für einen deutschen oder japanischen Hersteller, aber nicht TATA

Ford!

Ich habe leider keinen Plan, warum das so ist. Ich mag die Autos von Opel und fände es schade, wenn es das nicht mehr gäbe, aber Opel ist selbst schuld, warum haben sie es erst soweit kommen lassen?? Mich unterstütz auch niemand, wenn ich Schulden mache...


wenn die Arbeitsplätze von Opel wegfallen wird kein anderer deutscher Autohersteller dafür mehr Arbeitnehmer einstellen, ausser Ford sind alle zu teuer, oder sie produzieren teilweise in Billiglohnländer wie VW, darum wir brauchen gute,und bezahlbare Autos die Made in Germany sind, BMW und Mercedes sind die nächsten die vor den gleichen Problemen stehen werden, weil sie statt vernünftige Autos für den kleinen Mann nur auf premium gesetzt haben,wir wollen doch Opel kaufen, siehe die Abwrackprämie! ich denke die Firma hat Zukunft! es geht auch um die Umwelt und den Co2 und da sieht Opel doch ganz gut aus.