Frage von Badomiab, 102

Für guten Job auf Gehalt verzichten?

Ich habe nach meiner Ausbildung zum Bürokaufmann 1 Jahr Berufserfahrung im öffentlichen Dienst, möchte aber gerne in den Einkauf in der freien Wirtschaft, da ich bald auch meine Meisterprüfung habe. Nun Verdiene ich zur zeit ca. 32000€ p.a.. Nach einem aktuellen Jobangebot aus der Industrie (Elektrozubehör/ ca. 100 Ma) soll ich 25000€ p.a. bekommen. Hier würde ich jedoch die nötige und wohl auch sehr gute Berufserfahrung sammeln. Meine Frage: Soll ich für einen Job mit Perspektive auf mehr Gehalt verzichtet?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von MrKnowIt4ll, 65

Wenn du auch ohne das Geld über die Runden kommst und an sich zufrieden bist, dann mach das! Erfahrungen, Perspektive...das lohnt sich :) Ich würde auch einen weniger bezahlten Job, einem anderen vorziehen, wenn ich mich dort wohler fühle...aber das ist ja glaube ich gar nicht die Frage :)

Antwort
von SiViHa72, 54

Mweister als BKM? Bin auch BKF, das ist mir neu. Meinst du irgendwas anderes (Fachwirt o.ä).

Wie Du Dich entscheidest, ist individuell Deine Sache, Du musst gucken, wie Du zurecht kommst,w as für wirkliche Perspektiven es eröffnet usw.

ÖD hat meist en paar Gutzilis, die andere nicht bieten. Auch zu bedenken.

Antwort
von Vyled, 36

Das kommt darauf an, ob du selbst auch mit weniger Geld klar kommst. Eigentlich steigert man sich aber eigentlich und man kann oft auch mit Firmen darüber sprechen. z.B. Gehaltssteigerung alle 6 monate oder ähnliches

Antwort
von grubenschmalz, 42

Auf gar keinen Fall. Das dauert ewig, bis du wieder auf deiner alten Gehaltshöhe bist.

Antwort
von Novos, 35

Wenn Du in diesem Job die verbriefte Möglichkeit bekommst, nach Deinem Fachwirt eine adäquate Position besetzen zu können, um den Verlust rasch ausgleichen zu können, ist das eine gute Sache. Wenn nicht, dann fragt sich, wie lange brauchst Du um auf das Niveau zu kommen, wenn Du bleibst wo Du bist.

Antwort
von Herb3472, 59

In Zeiten wie diesen ist eine Anstellung im Öffentlichen Dienst Goldes wert. Wenn Du dort noch dazu mehr verdienst, wäre es äußerst unklug, für einen schlechter bezahlten Job in die Privatwirtschaft zu wechseln.

Kommentar von grubenschmalz ,

"In Zeiten wie diesen"? Was meinst du damit? Der Wirtschaft geht es blendend und die Arbeitslosenzahlen sind sehr niedrig.

Kommentar von Herb3472 ,

Der Wirtschaft geht es blendend und die Arbeitslosenzahlen sind sehr niedrig.

Da habe ich aus den 1970er und 1980er Jahren eine andere Vorstellung davon, was eine blendend funktionierende Wirtschaft bedeutet. Damals waren auch die Kapitalerträge ein wenig höher, so zwischen 6 und 12% p.a. war schon drinnen, auch bei sicheren Anlageformen.

Kommentar von grubenschmalz ,

Was haben Kapitalerträge damit zu tun? 

Kommentar von Herb3472 ,

Die Kapitalerträge sind unter anderem auch ein Maß dafür, wie gut es der Wirtschaft geht. Wenn es der Wirtschaft gut geht, wird mehr Kapital benötigt, und es steigt daher auch auf dem Kapitalmarkt die Ertragslage.

Der Umkehrschluss: wenn auf dem Kapitalmarkt nichts zu holen ist wie jetzt, geht es auch der Wirtschaft nicht sonderlich gut.

Kommentar von Herb3472 ,

Außerdem gibt es das heute so gut wie nirgend mehr außer im Öffentlichen Dienst, dass man vom Beginn seiner Berufslaufbahn an bis zur Pension in ein und demselben Betrieb arbeitet. Und eine Firma, der es heute noch gut geht, gibt es vielleicht in 5 Jahren gar nicht mehr. Das kann im ÖD praktisch nicht pasieren.

Kommentar von grubenschmalz ,

Ein ausgebildeter Bürokaufmann bekommt im ÖD keine Pension, sondern gesetzliche Rente + betriebliche AV.

Kommentar von Herb3472 ,

Ein ausgebildeter Bürokaufmann bekommt im ÖD keine Pension, sondern gesetzliche Rente

Sorry, aber bei uns in Österreich heißt das, was Du als "Rente" bezeichnest, ebenfalls "Pension". Und Menschen im Ruhestand werden bei uns nicht diskriminierend als "Rentner", sondern ganz allgemein als "Pensionisten" bezeichnet, egal, ob sie im Öffentlichen Dienst oder in der Privatwirtschaft tätig waren.

Antwort
von Hexe121967, 61

meisterprüfung als bürokaufmann?

wie sind denn die aufstiegschancen bei deinem jobangebot?

Kommentar von Badomiab ,

Das ist natürlich hier der Fachwirt.

Aufstiegschancen sehe ich eher nicht. Man arbeitet dort parallel zu einem älteren Mitarbeiter bis dieser in Rente geht um diesen zu ersetzen.

Kommentar von Hexe121967 ,

dann schreib doch direkt fachwirt. ich weiss jetzt nicht wie alt du bist und wie du dir deine zukunft vorstellst aber mal locker 7000 euro im jahr mehr zu verdienen seh ich jetzt als gutes argument für den öd. statt jahrelang mit relativ niedrigem einkommen in einer kleinen firma rumzudümpeln

Antwort
von wurzlsepp668, 38

Beim Bürokaufmann gibt es einen Meister?

ist mir neu .......

Kommentar von Badomiab ,

Nennt sich Fachwirt. Der kaufmännische Meister...

Kommentar von wurzlsepp668 ,

hat mit Meister rein gar nix zu tun .....

aber wenn Du meinst ...

Kommentar von Badomiab ,

Das mein ich tatsächlich. Ich mach besagtes ja gerade. Es handelt sich hier um einen Abschluss auf Meisterebene bei der IHK, nach internationaler Einstufung (6).

Antwort
von Novos, 33

Welchen "Meister" willst denn als Bürokaufmann machen? Du ,meinst wohl den Handelsfachwirt!


Kommentar von Badomiab ,

Fachwirt, genau.

Antwort
von fritze2becker, 6

Ich denke, es muss beides passen. Der Job muss Spaß machen und auch Geld muss verdient werden. Gibt es dann auch noch eine berufliche Weiterentwicklung, dann mache es.

Antwort
von mneuer122, 64

Das ist absolut subjektiv, das musst du dir selbst beantworten. Wäge die Vorteile und Nachteile ab, überlege was dir besser tut und wie viel Geld du brauchst, um deinen Standard zu erhalten.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten