Frage von GuteFrage67309, 308

Für die Waffenbesitzkarte muss man mindestens ein Jahr Mitglied in einem Schützenverein sein. Was ist wenn man innerhalb dieses Jahres umziehen muß?

Antwort
von Sedlazcek, 203

Eine WBK bekommst du auch ohne Vereinszugehörigkeit, Nachweis über Sachkunde (ca. 200€)und passenden Tresor (200 E) natürlich vorausgesetzt..

Gibt da immer noch ein paar kleine Lücken, wie man sich seine Grüne schon vorher ausstellen lassen kann (bei mir waren da schon Waffen eingetragen, als Ich noch nicht mal Mitglied in einem Verband oder Verein war)

Antwort
von Kreidler51, 250

In einen anderen Verein eintreten wenn er zum gleichen Verband gehört wird die Zeit aus dem anderen Verein angerechnet. Aber nach 12 Mon. hast du keinen Anspruch es kann die ein Bedürfnis bescheinigt werden.

Antwort
von willom, 217

Die Mitgliedschaft in einem Schützenverein ist nicht der entscheidende Punkt.....: wichtig ist, daß man mindestens ein Jahr lang mit erlaubnispflichtigen Waffen ( regelmäßig ) geschossen hat.

Der entsprechende Gesetzestext lautet.......


Ein Bedürfnis für den Erwerb und Besitz von Schusswaffen und der dafür
bestimmten Munition wird bei Mitgliedern eines Schießsportvereins
anerkannt, der einem nach § 15 Abs. 1 anerkannten Schießsportverband
angehört. Durch eine Bescheinigung des Schießsportverbandes oder eines
ihm angegliederten Teilverbandes ist glaubhaft zu machen, dass 1.das Mitglied seit mindestens zwölf Monaten den Schießsport in einem Verein regelmäßig als Sportschütze betreibt......



Dabei kommt es nicht darauf an, ein Jahr lang in ein und demselben Verein zu schießen, sondern die Formulierung lautet ja  ganz allgemein ..." in einem Verein ".

Wichtig dabei ist eben der Nachweis des regelmäßigen Trainings über den entsprechenden Zeitraum...., sprich Schießbuch führen.



Antwort
von ES1956, 191

Du musst nicht einen Tag Mitglied in einem Schützenverein sein.

Du musst nur das geforderte  Mindesttraining nachweisen.

Kommentar von grubenschmalz ,

Das ist falsch.

Kommentar von ES1956 ,

Kann man denn nicht mehr in einem Verband sein ohne in einem Verein zu sein?

Kommentar von ZuumZuum ,

Kannst Du, z.B. als Einzelschütze beim BdMP. Du mußt nicht zwingend Mitlglied in einer ortsansässigen Schießleistungsgruppe (SLG) sein. Einzig und alleine die Eintragungen und Bestätigungen deiner Schießtätigkeit in deinem Schießbuch sind maßgebend. Der Gesetzgeber sagt 18 mal schießen mit erlaubnispflichtigen Waffen im Jahr, egal wo und wann, ist als regelmäßig anzusehen . Dazu zählt sogar das Probeschießen von Waffen bei einem Händler sofern diese der Erlaubnispflicht unterliegen. Schießbuch mitnehen, eintragen und abstempeln lassen.

Kommentar von Sedlazcek ,

Kein Bedürfnis als Sportschütze, - keine Waffe

WaffVwV 05.03.2012, Seite 8:

 Sportschütze ist somit nicht, wer ohne Einbindung in den organisatorischen und sportlichen Rahmen (Schießübungen, Wettkämpfe) eines schießsportlichen Vereins (Mitglied oder Gast) lediglich als individueller Einzelschütze regelmäßig auf einer Schießstätte schießt, auch wenn er vorgibt, dabei eine genehmigte Sportordnung beachten zu wollen.

und weiter

Schießsportausübende, die nicht Mitglied in einem schießsportlichen
Verein sind und Auslandsschützen sind keine  Sportschützen im engeren Sinne. Insbesondere gebietet es die Vereinigungsfreiheit nicht, dass der Schießsportausübende, der keinem schießsportlichen Verein im Inland angehört, über eigene Waffen verfügt.

und weiter

Die Anerkennung eines den Regelungen des § 14 Absatz 3
vergleichbaren Bedürfnisses kommt bei nicht organisierten
Sportschützen als Abweichen vom gesetzlichen Regelfall
nicht in Betracht. Ebenso ist die Erteilung einer WBK nach
§ 14 Absatz 4 für diesen Personenkreis ausgeschlossen

Aber es gibt Ausnahmen, also welche, die  trotzdem eine WBK bekommen haben. Aber eben nicht der "Regelfall"

Antwort
von Govo252, 212

Ich denke mal das wird aufaddiert.

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