Was denkt ihr dazu (mit begründung)

Mir ist es wirtschaftlich eine ganze Zeit sehr gut gegangen. Jetz bin ich chronisch Pleite und habe endlich mal wieder gemerkt was im Leben wirklich wichtig ist. Früher bin ich nur dem Geld hinterher gerannt, jetzt habe ich Freundin und Kinder, es ist zwar nicht einfach ohne Geld aber ich fühle mich wesentlich besser und vor allem aktiver!

Nein, sie führt zur Unzufriedenheit. Es wird uns suggeriert, dass wie Sachen brauchen, um uns wohl zu fühlen, so sammelt sich dann Vieles bei uns an und wir merken, dass das nicht nützt und kaufen wieder etwas anderes. Außerdem vergleichen wir dauernd, was die anderen haben und was nicht; was die anderen Können und wir nicht; wie die anderen aussehen, und wir nicht,; wieviel die anderen verdienen und wir nicht u.s.w. Mit der Unzufriedenheit kann man halt gut Geschäfte machen und deshalb wird sie auch systematisch erzeugt. Und so etwas soll glücklich machen?
sehr gute antwort!
Für Einige schon, weil durch den Umsatz gute Gewinne zu erzielen sind.
gottesanbeterin am 21. Oktober 2009 23:04 Doch daraus resultiert Genugtuung und nicht Zufriedenheit oder Glück.

Für einige schon. Weil sie dadurch ihren Reichtum und ihre Macht vermehren können.
gottesanbeterin am 21. Oktober 2009 23:05 Doch diese beiden machen auch nicht glücklich.
Arschkrampe2009 am 21. Oktober 2009 23:53 Wenn es dich tröstet darfst du gerne daran glauben.

"Glück(lichsein) ist ein (Bewußt-)Sein - und kein Gefühl.
Wirkliches (andauerndes, an keine Bedingungen geknüpftes) Glücklichsein kann nicht auf der materiellen Ebene bewirkt werden, sondern nur durch eine entsprechende Orientierung des eigenen Bewußtseins; was eine Entscheidung erfordert.
Auch Erich Fromm (u.a.) haben "Sein" und "Haben" gegenübergestellt und kommen zu dem Schluß, daß "Haben" nicht der glücklichmachende tiefere Sinn des Lebens ist, sondern das "Sein".
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Siehe auch meine TIPPS hier bei GF oder bei gesundheitsfrage.net, z.B. zu "Glücklichsein" - zu finden über mein Profil.