Führt freies Denken des Menschen in der Logik der darauf folgenden Handlungen zu dessen Glück,wenn diese Freiwilligkeit des Seins unisono steht mit der Omnipotenz der Gemeinschaft?

Deine Frage impliziert, dass ein Konsens zwischen dem Ausgang einer freien Entscheidung in Übereinstimmung mit gesellschaftlichen Normen den Zustand der Eudaimonia herbeiführen kann.
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Wenn die Freiwilligkeit nicht in der Gängelung durch die Gesellschaft, sondern in der Jemeinigkeit des Seins grundgelegt ist und so die Interdependenz des Menschen zwischen Freiheit und Determination durchbrochen wird durch den Menschen qua Erkenntnissubjekt, dann kann meines Erachtens jedoch ein Zustand erreicht werden, der der Eudaimonia recht nahe kommt.

Das geht nicht unbedingt einher. Aber netter Versuch, uns für dumm zu verkaufen.
Du hast anscheinend ein Faible für solche tiefschürfenden Fragen?? Zu anstrengend für mich an einem Sonntag.

Ich bin geneigt, diese Frage mit "ja" zu beantworten - unter der Prämisse, daß die Begriffe alle frei von bestimmter Definition sind.
"Freies Denken" - also das Denken ohne jede Beschränkung (sei es von außen oder innen, aus dem eigenen Bewußtsein) und unter der Prämisse einer ungebrochenen Neugier und gesundem Streben nach Bewußtseinserweiterung (nicht nur mehr Wissen anhäufen, sondern besser verstehen wollen), sollte im Regelfall zur vertieften Selbst-Erkenntnis und damit zur Gotteserkenntnis führen. Der Mensch, der diese Zusammenhänge, die Grundsubstanz seines Seins, erkennt und sie anzuwenden weiß ("Weisheit"!), ist als ein wahrhaft glücklicher Mensch zu bezeichnen - und erfahrungsgemäß wird ein solcher Mensch sich selbst auch so nennen.
Aus meiner Sicht kann ich das so zusammenfassen: Ich glaube erkannt zu haben, daß ich ein integraler Teil des göttlichen "Großen Ganzen" bin, also des Universums, des Kosmos. Das Universum besteht in letzter Konsequenz aus Energie. Diese "universelle Energie" ist intelligent, sie ist Bewußtseins-Energie = "Geist-Kraft". Ich neige dazu, diese universelle Energie auch universelle Liebe zu nennen, weil nach allen Erkenntnissen in diesem Zusammenhang dies die wesentliche konstruktive, zusammenhaltende und aufbauende Kraft im Unhiversum ist. Von dieser universellen bedingungslosen Liebe weiß ich mich nach mystischen Erfahrungen bedingungslos geliebt. Wenn diese universelle Liebes-Energie in mir fließt, spüre/empfinde/fühle ich das als FREUDE. Mein GLÜCK - oder GLÜCKLICHSEIN - ist in der Hauptsache kein Gefühl, sondern mein Bewußtsein, zu diesem "Prinzip" zu gehören - und zwar über meinen körperlichen Tod hinaus.

Freies Denken ist nur einer der Vorausetzungen den man dazu braucht um aus den "ich" Glück erleben zu können. Das alleine reicht aber lange nicht aus. Es kan nur in verbindung mit eine gesunde ethisch - moralische grundlage zum glück führen. Allerdings ist in dieses Situation der Glück von der Akzeptanz der Gesellschaft nicht mehr abhängig den es kommt aus der ineren des Mensches und es beruht auf der Zufridenheit mit sich selbst. Der Freiwilligkeit des seins kann nur dan zum Glück führen wenn man ethish-moralische und filosofische Tugenden gesammelt hat mit denen man zufrieden ist oder auf denen mann sogar stoltz sein kan.

Ja, sofern ich "unisono" mit Gleichklang übersetze. Denn nur im Gleichklang mit der Gemeinschaft kann meiner Ansicht nach Glück entstehen. Und wenn dann noch die Freiheit innerhalb der Gemeinschaft hinzukommt. Whow! Besser geht's wohl kaum. Freiheit natürlich aufgrund von Vernunft im rationalen Diskurs bzw. kreativen und ehrlichen Dialog. Was das jetzt noch mit der Omnipotenz soll, versteh ich auch nicht.
Unbedingt! Du hast aus deinem freien Denken heraus diese blöde Frage gstellt, und Antworten bekommen. Du solltest jetzt schweine Glücklich sein.

Pseudophylosophischer Quark!

Hey, es ist Sonntag. Ich habe eine anstrengende Woche hinter mir und lasse mein Gehirn mal ausruhen. Stell deine Frage einfacher, VIELLEICHT gebe ich dir dann ne Antwort.

omni was für ein Ding? Denkst du dir solche Fragen selbst aus oder sind die wo abgeschrieben? Antwort: äh grübelgrübel JA
Baiana am 1. März 2009 12:04 Omnipotenz = Allmacht.
wim50 am 1. März 2009 12:04 abgeschrieben
dingsvomdach am 1. März 2009 12:59 danke baiana für die Worterklärung.Und @wim50:muß aber ein verdammt schlaues Buch sein!!In Anbetracht des Konsens würde ich sagen: Alle Wahrheit ist gemäß deren wesenhaften daseinsmäßigen Seinsart relativ auf das Sein des Daseins.
begeistert Beifall klatsch
Sorry, aber so ist es doch! Andaluz beschreibt, wie es Mengen an Jugendlichen machen: Möglichst so sein wie alle, und dann noch das Gefühl haben, sich selbst dafür entschieden zu haben.
Diese Kids mögen sich als unsichtbarer Teil der Masse zwar glücklich fühlen, aber dieses Gefühl ist doch nur ein künstlich herbeigeführtes, welches mit wahrer Glückseligkeit und freier Entscheidung nichts zu tun hat.
Wie nett, dass Du es nochmal für den entspannten Nicht-Hegelianer übersetzend formuliertest. Ich will nicht behaupten, den zweiten Abschnitt Deiner Antwort verstanden zu haben - und noch gab es keinen Philosophen, der DAS geschafft hätte. Die "Jemeinigkeit" killt mich. Wie schade - in diesem Fall - dass Heidegger schon die elysischen Gefilde eggt (oder die weniger elysischen, auch dafür ließen sich Gründe finden)... welche Freude wäre es gewesen, Dich gegen ihn antreten zu hören... - however: Du hast - in dem mir zugänglichen Teil Deiner Äußerungen - Recht, klar Recht, klar gedacht - schön ist das. Ein Vergnügen. Dein Gehirn scheint aus Diamant zu bestehen. ;-)
Sauber!
Bravo.