Führerschein trotz Btmg?

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5 Antworten

Ich vermute mal, dass das keine Folgen für dich haben wird, allerdings erfordert es zusätzliche Arbeit bei der Fahrerlaubnisbehörde, weshalb sich die Antragsbearbeitung stark in die Länge ziehen kann.

Denn das Problem ist, dass der Behörde nur die Anzeige übermittelt wird, nicht aber der Abschluss des Verfahrens. So muss sie sich die Arbeit machen und alles anfordern.

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Solltest du den Führerschein machen dürfen, werden die künftigen Verkehrskontrollen aber etwas unangenehm.

Wegen der Cannabis-Sache werden sie dein Auto und auch dich komplett
durchsuchen.D. h., angelmon95 steht dann splitterfasernackt, also barfuß bis zum Hals, neben seinem Auto. Ich spreche da aus Erfahrung und habe mich inzwischen daran gewöhnt.

Die ersten zwei- bis dreimale geniert man sich schon, aber dann siehst du
es gelassen. Was halt unangenehm ist, ist, wenn man sich jetzt in der
Jahreszeit nackisch machen muss. Hatte gerade letzte Woche Montag bei
klirrender Kälte wieder das "Vergnügen".

Wenn genügend Fußgänger in der Nähe sind, wirst du feststellen, daß
die Leute spätestens dann stehen bleiben, wenn du deine Tascheninhalte
auf dein Auto oder das Polizeiauto legst, du deine Schuhe und Socken
ausziehst und deine nackten Füße auf dem Gehweg blitzen und Frischluft
bekommen. Sobald du dann die Unterhose ausziehst, gibt's auch mal
Applaus! Manche werden dir halt einen flotten Spruch "drücken". Da musst
du dann halt in Zukunft durch.

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a) Du wurdest nicht im BtMG registriert - sondern eher im INPOL

b) Sofern der Vorgang der Führerscheinstelle mitgeteilt worden ist, musst Du mit einem sog. "ärztlichen Gutachten" rechnen.

Google mal "Grüne Hillfe Führerschein"

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Das wirst du herausfinden, sobald du den Antrag abgegeben und ein Antwortschreiben vom Landratsamt bekommen hast. 

Konnte dir der Konsum nachgewiesen werden?

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Die Fahrerlaubnisbehörde wird prüfen, ob du geeignet bist, ein Kraftfahrzeug zu führen. Der Verdacht auf Eignungsmängel liegen aufgrund des Btm- Vorgangs vor.

Aber: einmaliger oder gelegentlicher Konsum von Cannabis ohne Bezug zum Straßenverkehr rechtfertigt nicht die Anordnung eines Gutachtens (weder als MPU noch als bloßes Screening bzw. ärztl.Untersuchung) = Urteil BVerfG vom 20.Juni 2002 (NZV 2002, 422)

Eine MPU kann eigentlich nur dann angeordnet werden, wenn die gelegentliche Einnahme von Cannabis festgestellt wurde und weitere Tatsachen Zweifel an der Eignung begründen ( § 14 Abs. 1 Satz 3 FeV).

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