angryangel am 16.10.2008 um 12:14 Uhr
ich selber hatte keine gute kindheit und habe immernoch mit den "spätfolgen"zu kämpfen.meine mutter hat 4 kinder die 3 grossen sind aus dem haus und der "kleine", jetzt 15, lebt noch bei ihr.warum lernt sie nicht aus den fehlern die sie macht?sie macht alles fast genau so wie bei den grossen. wenn man schon 3 "kaputte"kinder hat sollte man doch zum nachdenken angeregt sein oder nicht?? und alles versuchen besser zu machen.
für jeden blödsinn muss mann formulare ausfüllen und anträge stellen aber kinder bekommen darf jeder. ich bin für einen "Führerschein"fürs kinder bekommen.. man kann so viel kaputt machen in so einer kleinen seele!!! wie seht ihr das??? sollte es sowas wie einen "führerschein" geben?
prinzipiell ja, aber ich habe nicht für ja gestimmt, da man sowas shclecht prüfen kann. klar man kann der vielelichtbaldmutter ne puppe geben wo alles dokumentiert wird, oder sie damit beobachten doch ich denke wenn emnschen wirklich ein baby bekommen wollen tun sie alles dafür udn würden dnan bei solche prüfungen mogeln und sich verstellen

Das wäre unmenschlich.
Außerdem wer will entscheiden, ob man "kindfähig" ist oder auch nicht?! Und vor allem wird man nach der Geburt eines Kindes ganz anders....manche werden ruhiger und können die Mutterinstinkte in eine richtige Erziehung entwickeln und andere verlieren komplett das Gleichgewicht. Da wird dir vorher ein Test auch nicht viel bringen.
Das ist in der Realität eben nicht durchsetzbar-deshalb wird es das auch nicht geben. Jede/r, der körperlich dazu in der Lage ist, kann sich fortpflanzen, wie er lustig ist. Lässt man dann die Schwangeren Tests machen und wenn die nicht bestanden werden, kommen sie in den Knast bis zur Entbindung, damit man ihnen dann gleich die Kinder wegnehmen kann und in ein Heim geben kann-wobei fraglich ist, ob Heimunterbringung besser ist...
Ich kann-besonders in Deiner Situation verstehen, dass man das gerne hätte-mir persönlich hat das zu viel von "Brave New World"

Wie soll das gehen? Rechts vor Links und Einparken üben ?

Keiner kann sich hinstellen und sagen du darfst Kinder kriegen du aber nicht. Ich hatte es auch nicht einfach und aus mir ist was geworden. ich erwarte jetzt mein 3. Kind und würde es nicht hinnehmen mir sowas sagen zu lassen.
Wie soll das funktionieren? Soll man fremde Kinder eine Zeit lang betreuen und dabei lernen? Abgesehen davon, dass man das den fremden Kindern nicht zumuten kann, wäre allein die zeitliche Befristung unrealistisch, weil man das eigene Kind später nicht auch einfach zurückgeben kann.

meine kindheit war auch nicht prall... aber wie soll das funktionieren ... was bekommst kein führeschein? tja dann ab zur zwangsabtreibung... erinnert mich an die ns zeit oder china

Es gibt genug saumäßig schlechte Autofahrer, die auch einen Führerschein haben. Genauso wär das mit dem "Elternführerschein" auch, und es gibt genügend Beispiele für Familien die von aussen vielleicht nicht so aussehen, aber wo die Kinder trotzdem glücklich sind, und das Gegenstück - nämlich nach aussen hin "Supereltern", die ihre Kinder als "Statussymbole" missbrauchen...
Das Problem ist, dass man nicht so normen kann, dass es für andere gut ist. Meine Mutter hätte u.U. so einen Lappen nicht bekommen, aber mein Bruder und ich sind sehr glücklich aufgewachsen und stehen sicher im Leben. Gleiches bei der Mutter meiner besseren Hälfte, die 6 Kinder großgezogen hat...
Würde die Bürokratie in Deutschland funktionieren, dann ja. Aber das würde leider schiefgehen, daher ein ganz klares: Nein!

Ich bin für Abtreibung bis 40 und Euthanasie ab 40.

Ja. wobei ich nicht denke dass das ausreicht. Ich wäre für eine Durchsetzung der "Vorsorgeuntersuchungspflicht" für alle Eltern (Ich bin mir nicht sicher ob da schon etwas durchgesetzt wurde, gesprochen wurde vor einiger Zeit darüber). außerdem sollte die Betreuung frischgebackener Eltern besser sein. So dass man frühzeitig erkennen und eingreifen kann, wenn man merkt dass zb Überforderung der eltern vorherrscht, etc. Bessere aufklärung der heutigen Jugend würde ich auch befürworten, wenn ich mir die vielen Fragen ansehe, aus denen man entnehmen kann dass schwangerschaftsverhütung heutzutage gerade bei jüngeren Menschen irgendwie auf die leichte schulter genommen wird.
und letztendlich bräuchten wir mehr Zivilcourage. Nachbarn, Lehrer etc die danach schauen, wenn ein kind zb. verwarlost wirkt, oder wenn man hört dass der eigene Nachbar abends seine kinder prügelt.

Wär mal eine außerordentlich gute Idee.

seltsame, aber doch keine schlechte idee. bin zwar nicht abgeneigt dagegen, deswegen mein ja, aber ich bin immer vorsichtig mit verallgemeinerungen und regelungen die gleich jeden ohne ausnahmen betreffen sollen.
man brauch schon einige grundkenntnisse ( bisher sind diese seminare freiwillig). es is schlimm wenn man das leben eines kindes zerstört nur weil man keine ahnung vom großziehen hat.
Ich denke mir das auch so oft... manche wünschen sich sehnlichst ein kind und wären wirklich gute eltern und es klappt einfach nicht und dann sieht man ständig irgendwelche - sorry - assos, die kinder ohne ende in die welt setzen aber nichts im griff haben. wenn ich mit einem nicht klar komm, dann setz ich keine 5 weiteren in die welt (bekomm das jedentag mit, arbeite im amtsgebäude von sozialamt und jugendamt).

teilweise wäre das tatsächlich nicht schlecht!

Allerdings würde ich ein Alter festlegen. Klar man kann das jetzt nicht verallgemeinert werden jünge/alte Mütter sind keine guten das auf gar keinen Fall aber manche sehen dadrin kein Problem jung Mutter zu werden ohne eine Ausbildung oder sonstiges weil sie ja sowieso unterstützt werden vom Staat und das müsste geändert werden das man erst ab einem bestimmte Alter oder Stand Kinder bekommen darf/ sollte und dann auch erst die Unterstützung bekommt
wenn ich manche leute und ihre kinder so sehe- ja!!

Da fällt mir nur der Satz von einem sehr Weisen Mann ein.
°Man geht so mit anderen Menschen um, wie früher mit einem selbst umgegangen wurde, und so geht man auch mit sich selbst um.
angryangel am 16. Oktober 2008 12:35 das hatte ich mir auch gedacht und mich dann mit meinen grosseltern unterhalten.die meinten das es da schläge gab bis zum 7 lebensjahr.und das aber nur mit defftigen grund.ob es so ist das das umfeld prägt?richtig schlimm ist es geworden als sie meinen stiefvater kennengelernt hatte und der bei uns einzog.aber der ist nun weg ..schon lange..warum macht sie es dennoch bei meinem kleinen bruder weiter so?fragen über fragen.

Zuerst sollte mal ein Fürhrerschein fürs Kindermachen eingeführt werden, dann erledigt sich der Rest beinahe schon.
Aber Pädagogik als Unterrichtsfach - zumindest in einem Jahr in der Pflichtschule, wo alles gelernt werden kann: wann sich was beim Baby entwickelt, welche typischen Schwierigkeiten in bestimmten Lebensphasen auftreten, was man bei Sorgen machen kann, rechtliche Situation bei Trennung oder Scheidung, etc. Auch praktische Arbeit mit Kindern, z.B. wickeln, Babybrei rühren, etc.
Ist in vielen Fällen bestimmt angebracht.