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Führerschein für Erwachsene mit Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom?

gefragt von Indy72Indy72 am 13.02.2008 um 10:52 Uhr

Ist es möglich, im fortgeschrittenen Erwachsenenalter einen Führerschein trotz Aufmerksamkatisdefizitsyndrom zu machen? Eine Freundin von mir ist schon grob über 40. Nun will sie beruflich bedingt einen Führerschein machen. Einmal musste sie schon abbrechen. Nun hat sich herausgestellt, dass sie unter Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom leidet und weiß nicht, ob es dann Sinn macht. Was wäre dabei zu beachten? Gibt es für solche Fälle spezielle Fahrschulen?


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Reply


Raimund1
beantwortet von Raimund1 am 15. Februar 2008 04:19
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Dein Vorschlag mit dem Fahradfahren ist echt gut.

Aber wenn sie unbedingt den FS machen will, wirst du sie nicht davon abhalten können. Sie wird voraussichtlich eine Menge Geld investieren für das Unternehmen Führerschein mit ungewissem Ausgang.

Stell dir vor, es geht rechts zur Prüfung und sie biegt nach links ab...

Kommentar von Dc4c79131239cf3453f777d2db32e0fdsmallIndy72 am 15. Februar 2008 12:33

Das denke ich. Aber ich will sie nicht entmutigen. Das würde sie schlecht aufnehmen. Wenn man etwas wirklich will, dann kann man es auch schaffen.


Katzentatze
beantwortet von Katzentatze am 13. Februar 2008 10:57
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Ich kann mir vorstellen, dass es gefährlich werden kann, wenn sie ihre Medikamente mal nicht genommen hat. Wenn sie gut eingestellt ist und weiß, wie sie damit umgehen muss, spricht da nichts gegen. ob es spezielle Fahrschulen gibt, weiß ich nicht.

Kommentar von Dc4c79131239cf3453f777d2db32e0fdsmallIndy72 am 13. Februar 2008 11:06

Außer "ungefährlichen" Nahrungsergänzungsmitteln nimmt sie nichts. Hat aber auch diverse Probs, die ihr das Fahren erschweren würden. Verträgt, kein Stress, keine Hecktik, verwechselt links und rechts...

Kommentar von D098225cf3ff6da2a0857076d3005c1dsmallKatzentatze am 13. Februar 2008 11:16

Dann würde ich ihr eher davon abraten.

Kommentar von Bb904a70a750c5fdc16c32511c9b26basmall Wieselchen am 13. Februar 2008 11:21

Dann ist ein Führerschein nicht gut. Der heutige Straßenverkehr fordert die volle Aufmerksamkeit, jede Menge Gelassenheit und Stressresistenz. Links und rechts verwechseln mehr Menschen als du glaubst, das allein wäre kein Hinderungsgrund. Aber der Rest...

Kommentar von Dc4c79131239cf3453f777d2db32e0fdsmallIndy72 am 13. Februar 2008 12:10

Ich wollte ihr ertmals das Fahrradfahren beibringen... Konnte sie jedoch noch nicht dazu bewegen. Das wäre schion ein kleiner Fortschritt und eine gute Übung.


nicht die  schon wieder ;-)
beantwortet von nicht die schon wieder ;-) am 13. Februar 2008 23:47
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Es ist mir völlig neu, dass ADSler keinen Führerschein machen können/ sollen. Die meisten, die ich kenne haben einen und fahren oft auch schon lange und unfallfrei Auto. In diesem Thread geht es auch um das Thema: http://www.sghl.de/forum/index.php?page=Thread&threadID=3462

Kommentar von Simple_avatar4small nicht die schon wieder ;-) am 14. Februar 2008 00:16

ADS-ähnliche Symptome und as Verwechseln von rechts und links kommen auch bei umgeschulten Linkshändern vor:

Viele umgeschulte Linkshänder entwickeln die Symptome, die heute unter dem Ober- begriff "Aufmerksamkeitsstörung" zusammengefasst werden. Lernstörungen sind ein Teil davon. Zu der Symptomatik gehören per Definition z.B. Konzentrations- und Gedächtnisstörungen und mangelnde Problemlösefähigkeiten. Lernstörungen wie Lese-Rechtsschreibschwäche und/ oder Rechenschwäche gehören ebenfalls dazu. Motorische Unruhe, Ungeduld und eine Neigung zu Wutausbrüchen sind Teil dieser Störungen. Ein Minderwertigkeitsgefühl ist bei den meisten Betroffenen fest- zustellen.

http://www.linkerhand.de/content/view/54/90/

Kommentar von Dc4c79131239cf3453f777d2db32e0fdsmallIndy72 am 14. Februar 2008 10:59

Danke!


Nutzerin
beantwortet von Nutzerin am 12. März 2008 10:38
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Ich denke, sie sollte es einfach probieren. Fahrlehrer sind im Allgemeinen verantwortungsbewusst genug, es einem Fahrschüler mitzuteilen, wenn sie ihn nicht für geeignet halten. Vielleicht sollte sie sich im Vorfeld genau über eine passende Fahrschule erkundigen und den Fahrlehrer schon vorher kennen lernen, um zu sehen, ob sie mit ihm klar kommt.


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