Frage von MrWhatzittooya, 49

FSJ Depression Stellenwechsel?

Hallo. Ich habe vor ca. einem Jahr mein Abi abgebrochen, weil ich schon seit Jahren das Gefühl hatte depressiv zu sein und ständig geschwänzt habe. Bin dann zum Arzt gegangen und wurde direkt zum Psychologen überwiesen und hab mein FSJ dann in einem Heim begonnen. Anfangs war es total schwer überhaupt hinzugehen, aber mit der Zeit war es ok. Jedenfalls lief es besser als in der Schule. Trotzdem ging es mir nie wirklich gut. An ganz schlechten Tagen hatte ich Selbstmord Gedanken mit richtigen Planungen und an normalen Tagen ist es so, sagen wir mal wenn ein Auto mich umfahren würde würde ich mich nicht Beschweren. Ich würde wahrscheinlich nie wirklich Selbstmord begehen aber ich wünsche mir ständig tödliche Krankheiten oder Unfälle. Ich traue mich nicht das meinem Psychologen zu sagen, generell fällt mir schwer überhaupt viel zu sagen weil ich Angst habe dass man das nicht ernSt nimmt oder gleich in eine Klinik steckt. Zurück zu meinem Problem: In dem Heim kann ich wegen zu vielen Praktikanten nicht mwhr beschäftigt werden und soll jetzt versetzt werden. Ich hätte auch nichts was ich dagegen machen könnte . Aber ich bin momentan so fertig und bin auf der Arbeit schon am heulen wenns keiner sieht das ist mir einfach viel zu viel. Nur kann ich nicht einfaxh kündigen weil meiner Mutter dann das Kindergeld fehlen würde und alles. Ich weiß nicht was ich machen soll ich will einfach nur an die Decke starren müssen

Antwort
von toneRing, 24

Grad dachte ich dass das geschriebene von mir stammt. Exakt das selbe habe ich auch ( nur bicht mit der gleichen Arbeitsstelle ) ich musste aufgrund Depression jetzt meine Ausbildung aufhören. Mir geht es in der downphase sehr schlecht. Denke wie du ..
Aber ich hab da mal paar fragen :
Nimmst du Medikamente ?
Kannst du dich für paar Monate krankschreiben lassen vom Psychiater ( Erholung ?)
Wie wäre es mit einer Kur ? Abstand von allem ?
Meditierst du ?  

Aufjedenfall ist es wichtig dass du regelmäßig eine Psychotherapie machst. Ich hab mich dafür entschieden und mir geht es besser mittlerweile
Depression ist weniger eine Krankheit, als mehr ein Signal dass du nicht DEIN Leben lebst.
Finde deine Ursache
Mir hat dieser Satz sehr geholfen über mich nachzudenken

Melde dich wenn was ist <3

Kommentar von MrWhatzittooya ,

Erstmal danke für die Antwort. Zu seinen Fragen: Ich nehme keine Medikamente, lasse mich meistens von meinem Hausarzt krank schreiben (der macht das aber höchstens eine woche), da ich monatlich nur ein Mal beim Psychiater bin und kurzfristig keine Termine zu bekommen sind. Vor einer Kur hätte ich auch irgendwie angst, wäre aber bereit das vielleicht zu probieren.. Und nein, meditieren tu ich nicht. 

Mein Problem bei der Therapie ist, dass ich nicht alles sagen kann was mir auf dem Herzen liegt. Das liegt nicht am Arzt, den habe ich mehrmals gewechselt und dieser ist eigentlich sehr gut, aber mur fällt es total schwer sowas von mir aus anzusprechen und von alleine kann auch ein Arzt nicht auf jedes Detail kommen... Vielleicht liegt das auch daran, dass es eben so wenig Sitzungen sind, ich weiß nicht.

Auf jeden Fall Danke für deine Antwort. Ich wünsche dir auch viel Glück und Erfolg, dass es dir bald besser gehen kann.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten