Gestern abend lief auf SAT1 der Film "Frühstück mit einer Unbekannten". Es ging neben der Liebe um den G8 Gipfel in Heiligendamm. Armut auf der Welt. Da kam es zur Sprache, es könnte keine Armut (speziell Afrika-wo wir aber in Deutschland auch arme Menschen haben!) mehr geben, wenn die Bewohner der Industrieländer pro Woche auf 2 Tassen Kaffee verzichten würden. Kann das funktionieren? Selbst wenn das Geld dann da wäre, ich glaube nicht, daß das Problem nun dauerhaft gelöst wäre. Wie seht ihr das?

Es könnte theoretisch funktionieren, wenn das Geld dann auch den Armen zugute käme. Leider geht dann sowas immer in die Taschen derer, die eh mehr als genug haben.
sehe ich auch eher kritisch - vielleicht ginge es den Leuten dann eher noch schlechter weil weniger Devisen in die kaffeeproduzierenden Länder kämen.
Vielleicht ist es da doch sinnvoler, fairtrade Ware zu kaufen - da besteht zumindest die Chance, dass die Leute etwas mehr Geld für ihre Arbeit bekommen.
Ich glaube nicht, dass es nur am Geld liegt, dass oft im Land vorhanden ist - sondern an der Verteilung in der Welt aber auch im Land selber (Geld für Waffen ist ja meistens da....)
Wenn der Geldbetrag von jedem dafür gespendet werden WÜRDE und die Spende dann auch für die Hungernden genommen werden WÜRDE auf jeden Fall. Aber das ist leider nur Theorie... Und schau mal die hungernden Länder an, was passiert, wenn man ihnen Geld gibt. Als erstes werden mal Waffen gekauft und ein bisschen Krieg geführt und die Kinder verhungern weiter...
UlfDunkel am 30. Mai 2007 12:18 @Heartlight: Bevor Du solche politischen Halbwahrheiten von Dir gibst, solltest Du Dich über dieses Thema vielleicht erstmal informieren. Lies mal "Global Brutal" (gibt's bei 2001).
Sorry Ulf, daß ich heute nicht ganz politisch korrekt bin, das war eben meine ganz persönliche Meinung.
Aus Zeitungs- und Fernsehberichten und mündlichen Schilderungen von Asylbewerbern habe ich mir mein Bild über die Ursachen der Not, vor allem auf dem afrikanischen Kontinent, zusammengezimmert. - Das fängt schon an bei uns Europäern an, die wir dieses Stück Erde gnadenlos zerschnitten, seiner Traditionen beraubt und die Menschen darauf unmündig gehalten haben. - Berichte über die Arbeit der Weltbank und die Folgen von einer Art Entwicklungshilfe, die NICHT Hilfe zur Selbsthilfe ist, zeigen auf, wie dieser unheilvolle Einfluss immer weitergeführt wird. - Da stößt mir eine solche "Patentlösung" aber ganz gewaltig auf!