Hallo,
ich hab mal eine Frage, es geht um meine Mutter! Sie wird im März 50 Jahre alt, Mitte des vergangenen Jahres bekam sie Hautkrebs der wohl gutartig war/ ist, und Borreliose. Auf Grund dessen wurde auf 50 % Behinderung „eingestuft“ Sie hat ihr ganzen leben (bis auf wenige ausnahmen z.B. Schwangerschaft (3 Kinder)) gearbeitet. Im Moment arbeitet sie in einen bekannten Drogeriemarkt und dies schon seit 12 Jahren, wurde nun runtergestuft auf 19 Stunden die Woche!
Körperlich fällt ihr die Arbeit immer schwerer, deshalb würde sie gerne in Frührente o. Ä. gehen, weiß aber nicht ob es dort i welche Möglichkeiten/ „Schlupflöcher“ gibt?!
Wisst ihr dort i welche Möglichkeiten, würde mich sehr freuen wenn ihr sie hier postet,
danke schon mal im Voraus!
ein Beratungsgespräch bei der Deutschen Rentenanstalt würde da sehr gut helfen
Ich bin selbst aufgrund meine Herzerkrankung Frührentner. Erst einmal mußt Du wissen, daß der Grad der Behinderung (in Eurem Fall 50) nichts mit den Voraussetzungen für eine Erwerbsminderungsrente zu tun haben. Wenn Deine Mutter sich für erwerbsgemindert hält, dann kann Sie einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente beim zuständigen Rententräger stellen. Vorteilhaft wäre es nartürlich, wenn Sie schon seit einiger Zeit arbeitsunfhähig geschrieben wäre. Ansonsten gibt es die teilweise Erwerbsminderung (bis 6 Std. arbeiten am Tag) und die volle Erwerbsminderung (bis 3 Std. arbeiten am Tag/ wenn man das dann noch möchte)Nach dem stellen des Antrages bekommt Sie einen Befundbericht für den Hausarzt und danach wird entschieden. In manchen Fällen ist noch eine Begutachtung durch den Rentenarzt möglich.
Deiune Mutter sollte Mitglied in einem Sozialverband werden. Da bekommt sie kompetente Hilfe.
Z.B. hier: www.vdk.de
Ist ne gute Frage! Bin EU-Rentner, gebe dir hier Tips, wie es bei mir war. Grippevirus>dadurch Herzschaden> war über 1.5 Jahre arbeitunfähig (also krank geschrieben), bekam erst Krankengeld, dann nach Kündigung durch Arbeitgeber Krankentagegeld. Krankenkasse hat Rehakur eingeleitet, dort wurde ein Gutachten erstellt, mit dem die Krankenkasse die EU-Rente beantragt hatte (die Anträge hierzu mußte ich natürlich selber bearbeiten). EU-Rente auf 3 Jahre begrenzt, 3x verlängert mit Diagnoseberichten von den behandelnden Ärzten, jetzt EU-Rente auf Dauer (bis Erreichen der Altersrente)(mit Nachweis meiner absoluten Erwerbsunfähigkeit). Auf jeden Fall sollte sie mal darüber mit ihren behandelnden Ärzte sprechen! Hoffe, ich konnte helfen. Und ganz wichtig: beim Amt für Familie & Soziales den Schwerbehindertenausweis beantragen, falls sie den nicht schon hat.