Frührente Absicherungen?

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8 Antworten

Euer Bekannter erhält normalerweise im Falle der Erwerbsfähigkeit eine angemessene Rente die weit höher liegt. Da er vor dem 1.1.1961 geboren wurde, hat er glücklicherweise noch Anspruch auf die gesetzliche Berufsunfähigkeitsversicherung die ihn zwar nicht gut aber zumindest ausreichend absichert.  Wäre er später geboren dürfte eure Rechnung gefühlt in etwa passen.....

Und.....

Jeder Mensch ist seines Glückes Schmied,  deshalb ist eine private Berufsunfähigkeitsversicherung oder falls das aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich ist,  mindestens eine private Erwerbsunfähigkeitsversicherung in angemessenener hohe ein absolutes MUSS. Solche Versicherungen sind neben einer privaten Haftpflichtversicherung die wichtigsten Versicherungen die jeder Mensch in Deutschland mindestens haben sollte.

Diese Versicherungen schützen einen vor den am wenigsten kalkulierbaren Risiken im Leben ,  dem Verlust der Arbeitskraft und der schadensersatzpflicht bei fahrlässiger Verletzung fremden Eigentums oder Personenschäden

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Kommentar von Dickie59
29.08.2016, 11:44

nur Anspruch auf Berufsschutz, wenn er für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit eine berufliche Qualifikation nachweisen kann.

 wenn er als Seiteneinsteiger und dann keine Qualifikation nach dem Berufsbildungsgesetz nachweisen kann, den ursprünglichen Facharbeiterberuf nicht aus gesundheitlichen Gründen verlassen hat, hat er den Status des Berufsschutzes nicht mehr, dann ist er  Angelernter

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Dabei wäre erst einmal zu klären, ob er überhaupt vorzeitig in Rente gehen KANN.

Die Höhe bekommt er doch jährlich durch eine Rentenauskunft mitgeteilt.

Die Rente errechnet sich aus den tatsächlichen Beiträgen, die er geleistet hat.

Das letzte Einkommen spielt dabei auch keine größere Rolle, als das erste.

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Mit 58 Jahren bekommt er keine Altersrente.

Erwerbsminderungsrente kann er ggf. bekommen. Er gehört sogar noch zu den Bestandfällen nach § 240 SGB VI.

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Hallo Helper2131^,

Sie schreiben:

Frührente Absicherungen?

Hallo Guten Tag , ein bekannter von uns möchte die frührente beantragen und befürchtet nur 600 Euro zu bekommen und dadurch nur die miete bezahlen zu können . 

Antwort:

http://www.deutsche-rentenversicherung.de/cae/servlet/contentblob/232616/publicationFile/49858/erwerbsminderungsrente_das_netz_fuer_alle_faelle.pdf

Frührente mit 58 Jahren = Erwerbsminderungsrente!

1956 geboren!

Wer vor dem 2.1.1961 geboren ist, hat in der DRV Vertrauensschutz wegen Berufsunfähigkeit, wenn die Leistungsfähigkeit im allgemein anerkannten und ausgeübten Beruf auf Dauer, auf 3 bis unter 6 Stunden abgesunken ist!

Würde dieser Sachverhalt so zutreffen, kann bei der DRV eine teilweise Erwerbsminderungsrente wegen Berufsunfähigkeit und ergänzend eine volle Erwerbsminderungsrente wegen verschlossenem Teilzeitarbeitsmarkt beantragt werden!

Hier kontert die DRV allerdings oft mit sogenannten Verweisungsberufen!

Kommt die Vertrauensschutzregelung aus diversen Gründen nicht zum tragen, muß für die volle Erwerbsminderungsrente an Hand der eigenen Krankenakte glasklar und sehr detailliert nachgewiesen werden, daß die Leistungsfähigkeit auch für leichte Tätigkeiten am allgemeinen Arbeitsmarkt, dauerhaft auf unter 3 Stunden pro Arbeitstag abgesunken ist!

http://www.erwerbsminderungsrente.biz/ihre-hausaufgaben/fruehrente-beantragen-und-der-rote-faden/

Warum befürchten, nur 600 Euro zu bekommen?

Die Rentenversicherung versendet regelmäßig Rentenauskünfte, welche Ihrem Bekannten vorliegen müßten.

Wenn nicht, kann er jderzeit bei seiner zuständigen DRV-Rentenanstalt eine aktuelle Rentenauskunft anfordern!

Aus dieser Rentenauskunft ist die Höhe der vollen Erwerbsminderungsrente ersichtlich!

wie soll er dann die anderen rechnungen begleichen?

Antwort:

Dies Frage müßte man sich schon sehr viel früher stellen und ggf. rechtzeitig privat vorsorgen!  Wenn die Rente nicht ausreicht, besteht ggf. ergänzend ein Anspruch auf Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung, sofern diverse Freibeträge beim Haushaltsgesamteinkommen nicht überschritten werden und hier wäre dann ggf. das Sozialamt zuständig!

http://www.deutsche-rentenversicherung.de/cae/servlet/contentblob/232620/publicationFile/54129/grundsicherung_hilfe_fuer_rentner.pdf

Zu seiner Person ist 58 Jahre alt und hat in den 20 gearbeiten jahren in deutschland immer diese rentengebühr bezahlt .

Antwort:

Es kommt auf die geleisteten Beiträge und Beitragsmonate an, welche im Rentenkonto nachgewiesen werden müßen:

http://www.deutsche-rentenversicherung.de/cae/servlet/contentblob/217176/publicationFile/53407/V0100.pdf

Beste Grüße, viel Erfolg und bestmögliche Gesundheit

Konrad

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Das kann man so einfach nicht beantworten, da es auf die Beitragsjahre ankommt.

Wenn man weniger als ca. 800 Euro Rente hat, wird der Rest auf die besagten ca 800 Euro aufgestockt mit der Grundsicherung im Alter.


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Was er bekommt, erfährt er bei der Deutschen Rentenversicherung.

http://www.deutsche-rentenversicherung.de/Bund/de/Navigation/0\_Home/home\_node.html

Kommt halt darauf an, wie lange er eingezahlt hat, wie viel er eingezahlt hat und in welchem Alter er in die Rente will.

In der regelmäßig verschickten Renteninformation, kann man sehen, wie viele Rentenpunkte man bereits erworben hat.

Das ist die Grundlage für die Berechnung.

Im Übrigen ist nicht das Nettogehalt ausschlaggebend, sondern das Brutto.

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Frührente gibt es nicht. Was für eine Rentenart ist denn gemeint?

Bei 20 Beitragsjahren ist die Rente gering. Er bekommt dann Grundsicherung im Alter.

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Kommentar von DerHans
27.08.2016, 17:09

Aber ganz sicher nicht dann, wenn er es gerne hätte. Ich entnehme der Frage, dass der "Bekannte" z.Zt. gar nicht in Deutschland lebt.

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Er stellt sich das ein bischen einfach vor ! Wenn er sie bekommt ( was schwierig ist ) dann muss er alle 2 Jahre zum Rententräger zur Untersuchungm, hat sich was gebesseret, ist die Rente wieder weg !! Das muss er 9 Jahre durchziehen ( Niedersachsen !) , und es darf sich nichts bessern, garnichts !!

Die Geschichte ist nicht so eifach wie man im allgemeinen annimmt !

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