Früher lebten Eltern und erwachsene Kinder in einem Haus. Findet ihr es richtig wenn erwachsene Kinder aus dem Elternhaus ausziehen?

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9 Antworten

Das kommt sehr auf die Situation an. Brauchen die Kinder noch Hilfe, weil sie bswp. geistig behindert oder sonstwie gehandicappt sind (z.B. Aspeberautisten sind oder psychische Probleme haben)?

Leben die Kinder im Kinderzimmer oder haben sie eine abgretrennte Wohnung?

Wie ist das Verhältnis von Eltern und Kindern, werden die Kinder "klein gehalten" oder die Eltern ausgenutzt?

Es gibt durchaus Fälle, in denen es sinnvoll ist, dass Kinder im Elternhaus wohnen bleiben, wenn sie etwa eine eigene Einliegerwohnung bekommen, genug Freiheiten haben und die Eltern unterstützen (weil die Eltern Behinderungen oder Krankheiten haben oder anderweitig Hilfe brauchen), wenn die Kinder von den Eltern mit Respekt behandelt werden und umgekehrt, wenn die Kinder und Eltern trotzdem Privatsphäre haben, um etwa Freunde oder Partner mitzubringen, ohne dass es der andere sofort merkt oder sich einmischt usw.

In anderen Fällen ist es nicht so gut, weil die Eltern die Kinder am Erwachsenwerden hindern und die Kinder sich nicht von den Eltern und ihrer Rolle als Kind lösen können, nicht lernen, selbstständig zu werden, keine Verantwortung übernehmen können, sich eingeengt fühlen. Oder wenn die Kinder die Eltern ausnutzen, sich die Wäsche waschen und das Zimmer putzen lassen und Taschengeld kassieren, obwohl sie schon selbst arbeiten etc.

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Ach, weißt du, eigentlich bin ich ein Anhänger des Mehrgenerationenhauses, denn ich selbst bin in einem winzigen 3-Generationen-Haus sehr gut aufgewachsen. ABER - es sollten konstruktive Impulse sein, die von den Generationen ausgehen, viel Liebe, nochmehr Toleranz und Respekt......

Leider findet man es jedoch häufig, dass sich schon 3 engverwandte Leute, wie VaterMutterKind so angiften, dass sie schnellstmöglich getrennt werden müssen. DANN klappt das natürlich nicht und das Kind sollte sein Heil in der Flucht suchen.

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Mein Bruder hat den Absprung nie geschafft, der wohnt immer noch im Hotel Mama. Mit 32 und bisher ohne feste Freundin. Arbeitet nichts, hilft nicht im Haushalt, der hat sichs da mittlerweile richtig gemütlich gemacht und will auch gar nicht weg. Meine Mutter schafft es nicht mehr ihm in den Hintern zu treten. DAS ist schlimm. 

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Einmal ist es wichtig, wie sich Eltern und ihre erwachsenen Kinder verstehen.

Wenn die "Kinder" ihr eigenes Leben ohne Wenn und Aber leben können, dann geht es gut. Mischen sich jedoch die Eltern ständig in ihr Leben ein, geht das auf Dauer gar nicht gut!

Beide Parteien brauchen ihren Freiraum.Das muss garantiert sein!

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Natürlich.

Kinder sind nur "geliehen" und sollten ihr eigenes Leben leben - ausserhalb des Elternhauses.

Und die Eltern sollten loslassen können.


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So lange die Eltern lebten und nicht auf das Altenteil abgeschoben worden waren, hatten sie auch das Sagen. 

Sollte nie vergessen werden dabei. 

Ein Hotel Mama gab es also nicht. 

Es gab aber oft drei und mehr Generationen in einem Haus. Die älteste Generation war in der Regel irgendwann auf ihrem Altenteil. Dieser Bereich war durchaus häufiger vom restlichen Bereich abgetrennt. 

Ich kenne es, dass die Kinder so früh als möglich ausziehen, aber regen Kontakt zu ihren Wurzeln pflegen. Auf diese Weise kann dann im Bedarfsfall gegenseitige Hilfe geboten werden. Und mancher Rat schadet auch nicht, kommt er aus ehrlicher Lebenserfahrung. 

Rege ist, natürlich, relativ. Das eine Kind braucht womöglich gerade die erste Zeit noch das tägliche Gespräch, das andere bevorzugt es, nur zu den üblichen Familienfeiern aufzukreuzen, sich kurz vorher zu vergewissern, dass keine großen Veränderungen stattgefunden haben. 

Der Niederrheinländer kennt den Spruch

Jede Jeck es anders. 

Ich halte ihn gerne hoch. Deshalb kann es bezogen auf Menschen nie eine Schablone geben. 

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Ich finde richtig wenn ich ausziehe, und richtig wenn ich bleibe. Ich finde es richtig wenn auch andere Menschen auf sich selbst hören, und sich selbst ne Meinung machen!

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Ja finde ich richtig. Man wird meiner Meinung nach nie richtig erwachsen, wenn man immer bei Mutti bleibt

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Ich bin recht traditionell und bei uns ist es so, dass die Kinder ausziehen, wenn sie eine eigene Familie gründen. So im Alter von 20-25.

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