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Fruchtwasseruntersuchung auf jeden Fall machen lassen?

gefragt von SchlumpffrauSchlumpffrau am 11.05.2008 um 16:30 Uhr

Wenn das Alter (38) der einzige Risikofaktor der Schwangeren ist (keine Familienerbbelastung) und sonst auch keine Risiken bestehen, würdet Ihr eine Fruchtwasseruntersuchung machen lassen, oder kann man schon mit Bluttests und Ultraschall eine Behinderung ziemlich sicher ausschließen?


Reply


anonym
beantwortet von Hausmeister2000 am 11. Mai 2008 17:18
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Du solltest Dir aber eine Frage stellen, bevor Du die Untersuchung machen läßt: Was passiert mit dem Kind, wenn sich eine Behinderung herrausstellt?

Andreas48 schreibt man könne Risikofaktoren für das Kind ausschließen. Das Kind hat nur ein Risiko, und das besteht darin, dass es unerwünscht ist, sobald eine Behinderung vermutet wird( ich sage vermutet, weil auch eine Fruchtwasseruntersuchung nicht 100%ig ist=


anonym
beantwortet von Teleminchen am 11. Mai 2008 17:20
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Ich stand mal vor der selben Frage. Habe sie mit meinem Gyn. durchgesprochen. Der Triple-Test kann nur einen vagen Anhaltspunkt geben. Ich hätte in keinem Fall einen Abbruch vornehmen lassen - wollte durch den Test nur meinem Kind einen möglichst guten Start geben können. Mein Gyn meinte, dann wäre es besser, keinen Test machen zu lassen - dafür sei das Risiko zu groß. In der Spätschwangerschaft lassen sich Behinderungen noch rechtzeitig vor der Geburt erkennen. Eine Chorionzottenbiopsie war mir auch zu riskant. An der Uni Münster war ein Test in der Entwicklung, der anhand des Blutes der Mutter, Schädinungen des Kindes feststellen können soll. Wie weit die Entwicklung dieses Test vorangeschritten ist, entzieht sich meiner Kenntnis.

Kommentar von Teleminchen am 12. Mai 2008 08:02

http://www.uni-ulm.de/klinik/antgen/medgenet/docs/homeprae.htm http://www.praenataldiagnostik-info.de/ Diese Seiten scheinen mir lesenswert.


anonym
beantwortet von tigeroli am 11. Mai 2008 17:18
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nein! Die Fruchtwasseruntersuchung ist nur ratsam, wenn alle anderen Untersuchungen (Blutbild, Urintest, Ultraschall etc.)Anlass zur Sorge geben. Sind diese Untersuchungen völlig ohne Befund, gibt es keinen Grund, eine Fruchtwasserspiegelung zu machen.

Aus meiner Sicht ist das meistens Geldschneiderei und führt nur zu Verunsicherungen in der Familie der Schwangeren und bei ihr selbst.

Heute ist eine 38jährige doch nicht alt! lass Dich nicht verrückt machen!

Kommentar von 64ea9d409aa8a48fea5a3963b76a22bfsmallDocRoc am 12. Mai 2008 19:03

Ist schon so wie du sagt. Aber die Untersuchung des Fruchtwassers ist i.d.R. keine Spiegelung, sondern eine Feinnadelpunktion mit dem Zweck, eine kleine Menge Fruchtwasser für die Labordiagnostik zu bekommen. Alles klar.


andreas48
beantwortet von andreas48 am 11. Mai 2008 16:37
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nicht umsonst gibt es die Fruchtwasseruntersuchungen, denn wenn die anderen Methoden zum Erfolg führen würden, brauchte man keine zusätzliche..

ich würde dir es in jedem Falle empfehlen, um wirklich alle Risikofaktoren für dich und das Baby auszuschließen


anjanni
beantwortet von anjanni am 11. Mai 2008 17:33
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Ich persönlich hätte nie eine Fruchtwasseruntersuchung machen lassen. Ich hätte in jedem Fall ein Kind so angenommen, wie es wäre - behindert oder nicht.

Es ist ja nicht so, daß behinderte Kinder kein lebens- und liebenswertes Wesen wären.

Tatsächlich ist die Fruchtwasseruntersuchung selbst auch nicht ohne Risiko. Es soll danach schon Fehlgeburten gegeben haben.





anonym
beantwortet von celeste am 11. Mai 2008 18:00
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Warst du schon bei der Feindiagnostik? Da sieht man (fast) alles wunderbar. Das ist kein Risiko für das Kind. Bitte frag mal deinen FA ob er dich überweisen kann, bzw. was er/sie dir raten würde. Und eine Behinderung kann man NIE ausschließen.


neurodoc
beantwortet von neurodoc am 11. Mai 2008 18:29
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Mit Bluttests kann man nichts auisschließen, es ist ja Dein Blut. Amniozentese )Fruchtwasseruntersuchung) macht Sinn, wenn man sicher ist, daß man ein behindertes Kind abtreiben würde. Sonst besteht eine gewisse Gefahr des Abgangs. Ab welchem Alter der Frau das Risiko eines behinderten Kindes das Risiko des Abganges durch Amniozentese übersteigt erklärt freundlicherweise der Gynäkologe.

Kommentar von 706c5ce9f4c6443405e4d62133407477smallMeddy am 12. Mai 2008 12:27

Auf die Frage, würdest Du ein behindertes Kind auf jeden Fall abtreiben wollen, läuft es letzendlich hinaus.Wenn die Antwort ja lautet, wäre in Deinem Alter die Amniozentese empfehlenswert. Aber auch dabei gibt es falsch positive und falsch negative Ergebnisse.Meine Freundin konnte nicht mit 100% ja sagen und hat ohne Amniozentese ein völlig gesundes reizendes Kind zur Welt gebracht, mit 45. Aber sie hätte ein behindertes Kind mit voller Rückendeckung vom Ehemann durchgezogen.Viele Männer schaffen das nicht, also auch die Frage ganz klar mit dem Partner besprechen.


Mani64
beantwortet von Mani64 am 11. Mai 2008 21:09
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Laß dich bitte nicht verrückt machen! Wieviele Frauen haben in diesem Alter noch immer Kinder bekommen ohne das es eine Behinderung hat. Ich habe eine Cousine, genauso alt wie ich (44), sie ist geistigbehindert. Ihre Mutter, also meine Tante, war damals 20 Jahre alt. Ich habe meinen Sohn mit 29 bekommen, damals hat micht mein FA gefragt ob ich einen Test machen lassen möchte. Denn habe ich dankend abgelehnt. Mit der Begründung: So wie mein Kind kommt, so kommt es. Und ich möchte nicht vor die Wahl gestellt werden, abtreiben oder nicht. Das ist entsetzlich... Nur weil, möglicherweise, eine Behinderung vorliegen könnte, heißt es nicht dass das Leben nicht trotzdem lebenswert ist. Meist sorgt "Mutter Natur" schon für das Richtige. Mein Sohn wäre normalerweise ein Zwilling gewesen. So wie es aussah, war das zweite Kind schon von vornherein nicht lebensfähig gewesen. So garstig es auch klingen mag. Freue dich einfach auf dein Kind und alles Gute für euch beide. LG




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