Frage von Frosch92, 19

fristlose Kündigung nach Krankschreiben - was jetzt?

Ich muss dazu sagen, dass die Kündigung schon an sich schon in Aussicht war. Ich habe mich auf Arbeit nach gewisser Zeit nurnoch unwohl Gefühlt und kam weinend nachhause, selbst auf Arbeit gab es mal hinn und wieder einen kleinen Nervenzusammenbruch auf der Toilette.

Ich bin momentan noch im ersten Lehrjahr. meine Chefin hatte für diesen Monat die Probezeit verlängert, da sie mit mir nicht zufrieden war, hinzu gefügt, dass ich anhand meines Charakters anscheinend, schlechter behandelt wurde als die andere Azubine.

Beispiel, ich bekam häufig Überstunden aufgedrückt und bekam kürzere Pausen, obwohl sie wie ich auch im ersten Lehrjahr ist und eigentlich bei jedem die Pausenzeiten gleich sind,, eigentlich.

Hinzu kommend natürlich das ich von der Chefin nur beleidigt wurde wenn ich eine Frage hatte, und deswegen sogar schon gesagt bekam meinen Mund zu halten..

Ich bin jedenfalls kein Typ Mensch der vorlaut ist oder anecken will. Ich wollte nur meine Arbeit irgendwie machen und Gegebenfalls etwas lernen. stattdessen wurde ich seitens der Chefin nur angeeckt und es war ihr NICHTS recht. ich kann sogar schon behaupten froh zu sein, dass sie mich endlich gekündigt hat. Denn die eigentliche Arbeit wurde mir dadurch nurnoch versaut und jeden Tag mit dem Gefühl dort hinngehn zu müssen, überflüssig und unerwünscht zu sein..

Das war so das Vorgeplänkel, nun die aktuelle Situation : Habe heute angerufen und wollte mich noch Nachwirkend beim Arzt Krankmelden, wäre 5 tage Krankgeschrieben wurden, wollte aber erstmal 2 daraus machen. Nun ging es mir noch nicht besser und ich muss auch zugeben, dass die Gesamtsituation auf Arbeit auch eine große Rolle spielte..

Jedenfalls meinte die Chefin eben zu mir, dass ich Montag persönlich vorbeikommen und alles an Wertsachen die ich noch habe, in dem Fall Arbeitskleidung, abgeben soll.. Früher oder später wäre ich sowieso gekündigt. Nun kommt aber noch hinzu, ich brauche eigentlich noch nachwirkend Lohnzettel, bekam bis jetzt nie einen und Urlaub stünde mir ja Theoretisch auch noch zu.. Und darf sie das Überhaupt..?

Ich bin gerade jedenfalls ziemlich ratlos und wäre um jeglichen Rat froh..

Antwort
von Rosalielife, 18

Wenn ihr einen Betriebsrat habt, gehe dorthin. du bist gekündigt, also ist der weitere Schritt der zur Arbeitsagentur. Du stellst dich vor und suchst nach einer neuen Lehrstelle. deine Zeilen geben nur deine Gefühle wieder, wie es wirklich dazu kam, dass du krank geworden bist und alles den Bach runterging, kann ich nicht beurteilen. eine Frau wie deine Chefin, die Azubis anleitet und betreut, kennt viele verschiedene Charaktere und kann damit professionell umgehen. du hast sicher mit deinem Verhalten dazu beigetragen, dass du irgendwann nur noch falsch machen konntest. Wo war deine Beteiligung und was solltest du ändern, damit du bei der nächsten Chance nicht den gleichen Fehler machst? solche unbequemen Fragen wirst du dir nicht nur gefallen lassen müssen, sondern in dich gehen und ehrlich sein, was gelaufen ist. Zum "Opfer" wird niemand ohne jeden Grund! Was deinen abgang angeht, hole deine sachen, verabschiede dich höflich, bring die Sache mit Anstand hinter dich. Das macht wenigstens einen guten eindruck bei den betroffenen und du hast auch Grund, das so zu erledigen, deine Chance war da.

Antwort
von klugerpapa, 19

Du bist fristlos gekündigt = ab sofort. Du gehst zur Arbeitsagentur, meldest dich arbeitslos und dann suchst du dir eine neue Lehrstelle.

Antwort
von Jewi14, 19

Bei Azubis kann man in der  Tat in der Probezeit von heute auf morgen kündigen. Ob deine Chefin wirklich so schlimm ist und dich ausnutzt, nun ja, da möchte ich doch mal die Gegenseite hören bevor ich ein Urteil bilden. Ich mag nicht so recht glauben, dass die Chefin dich persönlich dermaßen auf dem Kicker hat und in wie fern du (nicht auch) mitschuldig bist.

Gehe bald zur Arbeitsagentur und melde dich arbeitslos.

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