Fristlose Kündigung der Wohnung bei Vorrübergehnder Unterbringung eines Hundes?

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8 Antworten

In wie weit kann ein Vermieter verlangen das das Tier anderweitig
untergebracht wird, da er Mündlich sein Einverständnis dazu gegeben hat.

Dein Vermieter hat mündlich seine Zustimmung zur Aufnahme des Pflegehundes gegeben? Das ist leider schwer nachweisbar, daher sollte man soetwas immer schriftlich machen. Nichtsdestotrotz kann aber auch eine Genehmigung widerrufen werden. Der Vermieter hat also seine Genehmigung zurückgezogen und euch aufgefordert den Hund woanders unterzubringen? Wie hat er das denn begründet?

Allerdings empfinde ich es als ziemlich lächerlich, euch jetzt fristlos zu kündigen, wenn ihr in ein paar Wochen eh auszieht. Da steckt doch mehr hinter?

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Kommentar von ThaDragon
13.07.2016, 17:35

Begründung war das nur 1 Hund gehalten werden darf und wir die Erlaubnis uns einen weiteren Hund anzuschaffen verwehrt bekommem haben, das war Anfang des Jahres. Daran haben wir uns natürlich gehalten. Frist um den Hund woanders unter zu bringen sind nach Eingang des Heute erhaltenen Schreibens 2 Tage (15.7) Danach würde der Rechtsweg eingeleitet werden. 

Unser Vermieter ist leider auf Krawall gepolt. Als Bsp. Damit unsere Kinder nicht über die Wiese zur Str. laufen wurde ein Zaun aufgestellt ohne vorher mal im Gespräch darauf aufmerksam zu machen bei Gartenmitbenutzung im Mietvertrag.  Wir haben uns nicht dazu geäußert sondern lediglich die kids dazu gebracht weiterhin freundlich zu bleiben und außen rum zu gehen.

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Mahlen die Mühlen dafür einfach zu langsam?

genau das; bis es zu einer Räumungsklage kommt, seid ihr lange raus.

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Wir haben unsere Wohnung Fristgerecht zum 1.9.16 gekündigt.

Auch wenn das an Haarspalterei grenzt, aber man kündigt nicht zum 1. eines Monats, sondern immer zum Monatsletzten.

oder Mahlen die Mühlen dafür einfach zu langsam?

So ist es. Zunächst einmal müsste er euch abmahnen und eine angemessene Frist setzen. Erst danach könnte er euch fristlos kündigen - was aber keinen Sinn macht, da ihr ja sowieso auszieht. Und eine Räumungsklage würde wesentlich mehr Zeit in Anspruch nehmen als lächerliche 5 Wochen.

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Sitz die Sache aus. Das sind noch 4 Wochen....die kriegste rum.
Sag ihm "wir suchen gearde eine andere Lösung" oder halte ihn anderweitig hin. Ist zwar nicht fein, in diesem Fall aber die beste Lösung.

Tip: lass Dir sowas wie die Zustimmung des VM zur Hundehaltung in Zukunft immer schriftlich geben. Und formuliere sowas immer "offen", sodass in Zukunft auch weitere Hunde keie Probleme machen.

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Kommentar von DarthMario72
13.07.2016, 10:51

Und formuliere sowas immer "offen", sodass in Zukunft auch weitere Hunde keie Probleme machen

Es ist Sache des Vermieters, wie er sein Zustimmung formuliert!

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Ein Ferienhund kann bei euch bleiben, daraus dürfen euch keine Nachteile erwachsen.

Vorausgesetzt, der Hund ist nicht aggressiv oder ein Dauerkläffer.

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Die Mühlen mahlen sehr langsam.

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ach, nen shice bekommt er in 4 wochen hin

musst dir gar keine sorgen machen, wenn er fristlos kündigt, erst mal widersprechen, dafür ne woche zeit lassen usw

da passiert gar nix in 4 wochen

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Was will der Vermieter machen? Ja, er könnte euch fristlos kündigen oder es versuchen. Selbst dann müsse er euch einen geeigneten Zeitraum zustehen, in der Ihr euren Umzug vollziehen könnt. Dieser Zeitraum ist abhängig von der Wohndauer. Aber dies müsste er auch erstmal nachweisen und euch sozusagen abmahnen (Hund weg oder Vertrag futsch).

Er hat die Tierhaltung in eurem Hause erlaubt, dabei ist dann jedoch irrelevant wieviele Tiere es sind. Zudem sind es Besuchstiere, die er dann erst recht nicht verbieten kann.

Also selbst wenn er es versucht wird er a) nicht damit durchkommen und b) würde alles viel zu lange dauern bis das durch ist....

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Kommentar von TrudiMeier
13.07.2016, 11:24

Dieser Zeitraum ist abhängig von der Wohndauer.

Falsch. Unabhängig vom o. g. Fall: Fristlos heißt fristlos. Der Vermieter wird einen Zeitraum stellen von vielleicht zwei Wochen. Mit der Mietdauer hat das gar nichts zu tun.

Er hat die Tierhaltung in eurem Hause erlaubt, dabei ist dann jedoch irrelevant wieviele Tiere es sind

Auch falsch. Die Zustimmung des Vermieters bezieht sich auf das bei ihm angefragte Tier. Wenn der Vermieter die Hundehaltung von 1 Hund gestattet, bedeutet das nicht, dass sich der Mieter ungefragt nun weitere Hunde anschaffen kann.

Zudem sind es Besuchstiere, die er dann erst recht nicht verbieten kann.

Fasch. Auch Besuchstiere die zur Pflege aufgenommen werden, bedürfen der Zustimmung des Vermieters. Besuchstiere sind Tiere, die mit ihrem Menschen zu Besuch sind. Die kann der Vermieter nicht verbieten. Sobald ein Hund ohne Mensch dort ist und das auch noch über einen längeren Zeitraum bedarf es der Zustimmung des Vermieters.

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